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BVB gegen RB Leipzig: Der zweite Spielemarathon startet beim Tabellenführer

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    Nach der Länderspielpause geht es für RB Leipzig im Prinzip fast genau so weiter wie davor: mit sieben Spielen innerhalb von circa drei Wochen. Am Samstagabend reisen die Rasenballer zum Auftakt der neuen Serie zu Tabellenführer Borussia Dortmund, der in den bisherigen drei Heimspielen 13 Tore erzielt und vor eigenem Publikum die vergangenen 37 Bundesliga-Partien nicht verloren hat. Immerhin: Nach seiner Rot-Sperre ist Keita bei RBL zurück im Team.

    Die kurze Verschnaufpause für Cheftrainer Ralph Hasenhüttl und einige Spieler von Rasenballsport Leipzig ist vorüber. Nach sieben Partien innerhalb von 24 Tagen und einer knapp zweiwöchigen Länderspielunterbrechung steht am Samstagabend das Duell mit Tabellenführer Borussia Dortmund auf dem Programm. Es ist der Auftakt in eine zweite Sieben-Spiele-Serie – diesmal sogar innerhalb von nur 22 Tagen.

    In Anbetracht der nun auf das Hasenhüttl-Team wartenden Gegner könnte es sich um die bislang härtesten Wochen in der Clubgeschichte handeln: einmal der BVB, je zweimal Meister Bayern München und der portugiesische Tabellenführer FC Porto sowie die Aufsteiger Hannover und Stuttgart.

    Die schwerste Aufgabe wartet womöglich gleich zu Beginn: das Auswärtsspiel in Dortmund. In den vergangenen 37 Bundesliga-Heimspielen blieb der BVB ungeschlagen. In den bisherigen drei Heimspielen dieser Saison erzielten die Schwarz-Gelben im Schnitt mehr als vier Treffer pro Partie – insgesamt 13. Besonders Borussia Mönchengladbach geriet beim 1:6 gehörig unter die Räder. Die Bundesliga-Tabelle führt der Pokalsieger mit fünf Punkten Vorsprung vor Hoffenheim und München souverän an.

    Insbesondere gegen die extrem aggressive Pressing-Taktik unter Neutrainer Peter Bosz und die hochkarätig besetzte Offensive haben die Gegner noch keine ausreichenden Mittel gefunden. Beim bislang einzigen Punktverlust – dem 0:0 in Freiburg – scheiterten die 60 Minuten in Überzahl spielenden und 27 mal aufs Tor schießenden Borussen vor allem an sich selbst. Doch auch bei Standardsituationen ist das Team gefährlich: Fünf Tore sind Rekordwert. Auf der anderen Seite ist der BVB die einzige Mannschaft, die noch kein Gegentor via Standard kassiert hat.

    Eine Chance für RB Leipzig dürfte vor allem darin bestehen, dass die Abwehrkette – bislang die einzige Baustelle – noch weiter geschwächt ist. Neben den Langzeitausfällen Durm, Guerreiro und Schmelzer muss Bosz nun zusätzlich auf Piszczek verzichten. Auf den beiden Außenverteidigerpositionen kommen deshalb voraussichtlich Zagadou und Toljan zum Einsatz.

    Doch auch bei den Rasenballern bereitet genau diese Position einige Sorgen. Klostermann wird laut Hasenhüttl wegen Oberschenkelproblemen wohl in Leipzig bleiben. Als Alternativen kommen vor allem Bernardo und Schmitz infrage. Im defensiven Mittelfeld ist Ilsanker wegen eines gebrochenen Zehs fraglich – dafür kehrt mit Keita nach einer Rot-Sperre jedoch der vielleicht wichtigste Spieler zurück in die Startelf. Ob Werner zum Einsatz kommt, ist noch offen. Er soll laut Hasenhüttl zumindest im Kader stehen.

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