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Kanuslalom: Jasmin Schornberg bejubelt Olympiaqualifikation

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    Sie war die einzige Starterin, die wegen guter Resultate schon alles klar machen konnte und es gelang ihr. Im Ziel konnte Jasmin Schornberg sich vor Gratulanten kaum retten und freute sich unbändig. "Ich kann noch nicht fassen, dass schon eine Entscheidung gefallen ist", strahlte sie.

    Ansonsten ist das Rennen um die Qualifikationsplätze weiter offen. Jan Benzien erhöhte seine Chancen mit dem Tagessieg deutlich, einziger Konkurrent ist nun der Augsburger Sideris Tarsiadis. „Ich habe vor Nervosität wahnsinnig schlecht geschlafen, war um fünf Uhr und um sechs Uhr wach. Es ist schon ganz gut, dass der Druck morgen eher beim Konkurrenten liegt.“ Denn alles andere als ein Sieg von Tasiadis würde dem Leipziger die Teilnahme in London sichern.
    Nicht ganz so gut lief es im Zweier-Kanadier zusammen mit Franz Anton. Ein dritter Platz bedeutet, dass sie die Quali nicht mehr schaffen. „Wir werden morgen trotzdem wieder den Doppelstart wagen, ich bin körperlich fit genug. Außerdem kann man auch aus dem Zweier Erkenntnisse über die Strecke gewinnen“, so Benzien weiter. David Schröder und Frank Henze sowie Robert Behling und Thomas Becker sind hier die Favoriten. Wahrscheinlich wird also eines der Gespanne morgen so jubeln wie Jasmin Schornberg heute. Schornberg sah vor vier Jahren das olympische Rennen von einem Sponsorentermin aus, nun hat sie sich frühzeitig einen Platz im Starterfeld gesichert. Ihr erster Platz zusammen mit einem Sieg und einem zweiten Platz in Augsburg garantiert ihr die niedrigste Punktzahl, egal wie sie morgen durch den Kanal kommt. Den olympischen Geist hat sie schon verinnerlicht. „Ich war es den anderen Mädels einfach schuldig, voll zu fahren, so gut wie sie sind. Sie tun mir auch ein klein wenig leid.“ So also klingt Größe im Moment des Sieges. Für Cindy Pöschel hieß ihr Sieg zwar das Aus im Rennen um Olympia, allerdings wäre eine Teilnahme auch eine Sensation gewesen. Sie gratulierte Schornberg genau so aufrichtig, wie Verwandte es taten.
    Am heißesten umkämpft ist noch der Platz im Herren Kajak-Einer. vier Boote liegen aussichtsreich. Hannes Aigner konnte heute die Führung erringen, jedenfalls nach Streichung seines siebten Platzes. „Der Sieg heute ist ein super Gefühl.“ Er habe schon vor dem Finale ein gutes Gefühl gehabt, sei mit seiner Vorlauf-Bestzeit auch sehr zufrieden gewesen. Somit konnte er auch ein klein wenig die Konkurrenten beobachten, da im Finale in umgekehrter Reihenfolge gestartet wurde. Drei Entscheidungen stehen also am Sonntag noch aus, auch die Leipziger dürfen noch hoffen am Ende des Tages auf der Bühne zu stehen, wenn alle Olympia-Teilnehmer präsentiert werden.

    Ergebnisse und Informationen:
    www.slalomevents.de

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