Artikel zum Schlagwort Queeres Netzwerk Sachsen

Wenn die Polizei kein Vertrauen genießt

Erste sächsische Studie über Gewalt an LSBTIQ* zeigt, wie Verdrängung in Sachsen funktioniert

Fotografie: Freydank

Für alle LeserNatürlich kann es manche Leute nerven, wenn seit einigen Jahren immer mehr über die Diskriminierung einzelner Bevölkerungsgruppen berichtet wird. Die Berichterstattung wirkt sehr massiv – aber sie wirkt so, weil sie zuvor jahrelang unter den Teppich gekehrt wurde. Man verschwieg einfach die latente Gewalt gegen Menschen, die nicht ins starre Raster der homophoben Männergesellschaft passten. Und Sachsens Regierung wollte erst gar nicht wissen, wie viel Gewalt eigentlich queere Menschen aushalten müssen. Weiterlesen

Umfragezeitraum vom 01.01.2019 bis zum 15.02.2019

Studie zu Gewalterfahrung von LSBTTIQ* in Sachsen

Bisher gibt es keine wissenschaftlichen Studien, die sich mit vorurteilsbezogener Gewalt bzw. Hasskriminalität gegen homosexuelle, bisexuelle, transsexuelle, transgende, intersexuelle oder queere Menschen (LSBTTIQ*) und deren polizeilicher Erfassung im Bundesland Sachsen beschäftigen. Deshalb führt die LAG Queeres Netzwerk Sachsen in Kooperation mit der Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule Mittweida dazu die erste wissenschaftliche Studie im Freistaat durch. Weiterlesen