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Dienstag, 19. Januar 2021

Thema

Thomasius-Club

Thomasius-Club am 9. Februar: Willi Winkler – Luther als Rebell

Luther war (unbeabsichtigt) modern, weil er protestierte: ein konservativer Revolutionär. Das jedenfalls ist Willi Winklers Sicht auf Luther: ein politischer, selbstbewusster und religiöser Querkopf, der vor Kaiser und Papst keine Angst hat. Luther verkörpert daher das moderne Individuum einzigartig und prominent. Auch wenn der legendäre Ausspruch „Hier stehe ich, ich kann nicht anders“ nicht wörtlich belegt ist, beschreibt er das Widerständige Luthers sehr genau.

Neues Programm des Thomasius-Club

Der Thomasius-Club hat im Programm für die erste Jahreshälfte 2017 einen Biographie-Schwerpunkt. Am 08.02. wird Martin Luther von Willi Winkler als deutschen Rebell dargestellt. Diese Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Literaturhaus Leipzig durchgeführt. Mit seiner Mao-Biographie ist der Sinologe Helwig Schmidt-Glintzer zu Gast (19.04.). Martin Sabrow wird nach seinen Forschungen über den jungen Erich Honecker befragt (17.05.). Die Gäste haben aber auch anderes zu bieten: Der Professor für Philosophie an der HGB, Marc Rölli, tritt im Juni auf (07.06.), die Historikerin Rebekka Habermas mit ihrem Buch „Skandal in Togo“ im Juli (05.07.).

Am 28. Oktober: Zehn Jahre Thomasius-Club: Wir feiern!

Zehn Jahre Thomasius-Club, das sind zehn Jahre Leipziger Gespräche über Wissenschaft. Zu Gast waren über 80 Autorinnen und Autoren mit Werken aus vielen verschiedenen Disziplinen. Das wird gefeiert, und zwar im neuen Ort des Thomasius-Club, dem Café Alibi in der Leipziger Bibliotheca Albertina!

Am 19. Oktober: Klaus-Dieter Eichler im Thomasius-Club

Klaus-Dieter Eichler lehrt Philosophie an der Universität Mainz und arbeitet seit Jahren zum Thema Freundschaft. Dieser Begriff hat seinen Ursprung in der Antike und so findet man bei Platon und Aristoteles die wichtigsten frühen Quellen zum Freundschaftsdenken. Auch das philosophische Denken der Moderne ist ohne Freundschaft gar nicht vorstellbar, wobei der Begriff wie die Sache zwischen Gesellschaftsphilosophie und Erkenntnistheorie in der Nähe von moralischer Reflexion und ethischem Tugenddiskurs schwer einzuordnen ist. Wir fragen den Autor eines großen Werkes zum Thema Freundschaft, das sich derzeit in der letzten Phase der Realisierung befindet. Bettina Kremberg und Ulrich Johannes Schneider fragen nach.

Thomasius-Club am 18. Mai: Andreas Reckwitz – Wie Kapitalismus die Kreativität verschlingt

Der alte Widerspruch von Ökonomie und Kunst ist längst verschwunden. Die alte Moderne hat ihr Fortschrittsversprechen verschlissen und der ästhetische Kapitalismus hat gesiegt. Das ist die Behauptung von Andreas Reckwitz in seinem Buch „Die Erfindung der Kreativität“. Der sonst so kapitalismuskritische Künstler zeigt dem angepassten Bürger, wie man sich als selbstausbeutender Selbstvermarkter durchschlägt, ohne dem Sozialstaat auf der Tasche zu liegen.

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