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ARCHIV

Tägliches Archiv: 14. Mai 2016

Kraftwerk Schwarze Pumpe blockiert: Vattenfall drosselt Leistung um 80 Prozent

Über 1.500 Aktivist*innen von Ende Gelände blockieren seit Stunden das Braunkohlekraftwerk Schwarze Pumpe in der Lausitz. Der Betreiber Vattenfall musste daraufhin die Leistung des Kraftwerks um 80 Prozent drosseln. „Wenn keine Kohle mehr zum Kraftwerk durchkommt, geht der Ausstieg schneller als gedacht“, kommentiert Hannah Eichberger, Pressesprecherin des Bündnisses Ende Gelände. „Wir zeigen: Kohlekraftwerke sind verzichtbar. Die Zukunft ist erneuerbar.“

Am 19. Mai: Regionalkonferenz „Wir sind das Volk. – Wer ist das Volk?“ im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig

Die Deutsche Gesellschaft e.V. lädt am 19. Mai 2016 von 18:00 – 20:30 Uhr im Zeitgeschichtliches Forum Leipzig (Grimmaische Str. 6, 04109 Leipzig) unter dem Motto „Wir sind das Volk. – Wer ist das Volk?“ zur Regionalkonferenz Sachsen ein.

Am 15. Mai: Monkey Business – Vortrag in der Bibliotheca Albertina

Zum Selbstbewusstsein des Menschen gehört, dass er kein Tier mehr ist. Doch die Affen halten uns den Spiegel vor - unserer Schlauheit und Trägheit, unserer Gerissenheit und Dummheit, unserer Überheblichkeit und Erbärmlichkeit. Die Literatur freut sich darüber und lässt Affen als Gelehrte, Modegecks und Mörder auftreten. Der seltsame Fall eines Doppelmordes in Paris steht am Anfang des Vortrages von Prof. Elmar Schenkel am 15. Mai in der Bibliotheca Albertina und er endet mit der Frage: was ist eigentlich der Mensch, wenn er kein Primat ist?

Thomasius-Club am 18. Mai: Andreas Reckwitz – Wie Kapitalismus die Kreativität verschlingt

Der alte Widerspruch von Ökonomie und Kunst ist längst verschwunden. Die alte Moderne hat ihr Fortschrittsversprechen verschlissen und der ästhetische Kapitalismus hat gesiegt. Das ist die Behauptung von Andreas Reckwitz in seinem Buch „Die Erfindung der Kreativität“. Der sonst so kapitalismuskritische Künstler zeigt dem angepassten Bürger, wie man sich als selbstausbeutender Selbstvermarkter durchschlägt, ohne dem Sozialstaat auf der Tasche zu liegen.

Premiere am 15. Mai: Ernst ist das Leben (Bunbury)

Jede Frau kann einem leid tun, deren Mann nicht Ernst heißt, denn nur ein Mann mit diesem Namen flößt absolutes Vertrauen ein. Jack Worthing und Algernon Moncrieff haben vorgegeben, Ernst zu heißen, und dadurch die Leidenschaft von Gwendolen Fairfax und Cecily Cardew entfacht. Doch nun ist es für die beiden Dandys an der Zeit, sich von ihren Alter Egos zu trennen und den Damen die Wahrheit zu gestehen.

Letztmalig im DachTheater: Kriminalkomödie „Was würde großer Puschkin sagen?“

Für Kinder ab 10 Jahren, Jugendliche und Erwachsene spielt die Theatergruppe „Klassisch blöd junior“ letztmalig am 20. und 21. Mai um 20 Uhr im DachTheater die Kriminalkomödie von Alexander Brock „Was würde großer Puschkin sagen?“.

Am 21. Mai: Schiller aktuell – Schiller-Kolloquium in der Alten Handelsbörse Leipzig

Bereits zum zweiten Mal kommen am 21. Mai Experten, Interessierte oder Neugierige unter dem Motto „Schiller aktuell. Leipziger Gespräche zu Friedrich Schiller in Europa heute“ beim jährlichen Schiller-Kolloquium in Leipzig zusammen.

Das Bildungsalphabet – Heute: Q wie Kuh oder Querdenken?

„Wir schaffen das!“ Diesen Satz gebrauchte ich Anfang dieser Woche vor dem Deutschkurs der 12. Klasse. So kurz vor dem Bildungsabschluss, der einer Fahrschulprüfung gleichkommt, sind die „Großen“ manchmal Spitze auf dem Weg zum „Erwachsensein“ in unserer Gesellschaft. Sie emanzipieren sich dann als Konsumenten. „Brauche ich Mathe, habe ich davon noch genug im Abi-Kühlschrank? Am Nachmittag gibt gerade ein noch ganz brauchbarer 72-jähriger reaktivierter Spätrentner kostenlos Nachhilfe … Sollte man da nicht zuschlagen? Bei der ‚Herbstferien-Edition‘? Ist ein Angebot.“

Leipzigs Eigenheimbesitzer können sich jetzt schon eine zentral kontrollierte Solaranlage aufs Dach setzen

Während Deutschlands große Energiekonzerne noch immer zögern, zaudern und mit allen Bandagen für ihre großen Atom- und Kohlekraftwerke kämpfen, versuchen die Leipziger Stadtwerke den Umbau für eine völlig andere Energiezukunft jetzt ernsthaft anzugehen. Erst einmal mit den Besitzern von Ein- und Zweifamilienhäusern. Die haben ja Platz auf dem Dach für Solaranlagen.

Gesundheitsangestellte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben einen Berg von 3,9 Millionen Stunden unbezahlter Arbeit angehäuft

Es hat sich noch lange nicht herumgesprochen, welche Folgen der Privatisierungswahn in Deutschland schon angerichtet hat. Gerade das Gesundheitswesen ist ein Tummelplatz der privaten Anbieter geworden. Doch statt die Kosten zu senken, sind sie im gesamten Gesundheitswesen im Aufwind. Doch das Personal hat davon nichts: Das leidet unter immer rücksichtsloseren Arbeitsbedingungen und kann nicht mal Überstunden abfeiern.

Mit dem Parlamentarischen Patenschaftsprogramm für ein Jahr in die USA

Für ein Jahr in die USA: Diese Möglichkeit bietet das Parlamentarische Patenschaftsprogramm (PPP), ein Austauschprogramm des Deutschen Bundestages und des US-Congress, Schülern und jungen Berufstätigen. Der Bundestagsabgeordnete Thomas Feist (CDU) unterstützt das PPP seit Jahren als Pate und hofft auch für den nächsten Austausch auf zahlreiche Bewerbungen.

Die NABU-Vogeluhr gibt einen Überblick über die zeitliche Abfolge des Vogelgesangs

Der Gartenrotschwanz ist der Frühaufsteher unter den Singvögeln. 80 Minuten vor Sonnenaufgang eröffnet der kleine, schlanke rot-schwarze Sänger das Morgenkonzert mit seiner wehmütigen kurzen Strophe. Zehn Minuten später meldet sich sein naher Verwandter, der Hausrotschwanz, mit seinem heiser klingenden Reviergesang. Der Stieglitz, NABU-Vogel des Jahres 2016, ruft seinen Namen „stiglit“ 20 Minuten bevor die Sonne aufgeht.

Kanal-Träumer aus Sachsen-Anhalt würden gern mit Planfeststellung aus der Nazi-Zeit losbauen

Nichts Neues weiß man nicht. Aber ein paar Städte in Sachsen-Anhalt wollen sich unbedingt in ein Investitionsabenteuer stürzen, dessen Folgen die zuständigen Bürgermeister sich sehr rosig malen. Zumindest, wenn man den jüngsten Beitrag der LVZ zum Thema liest. Der so jung nicht ist. Denn die „Mitteldeutsche Zeitung“ hatte über diese „neue Entwicklung“ beim Elster-Saale-Kanal schon am 8. März geschrieben.

Projekt Lebendige Luppe veranstaltet 3. Tag der Artenvielfalt in Leipzig

Projekt Lebendige Luppe veranstaltet 3. Tag der Artenvielfalt in Leipzig Am 21. Mai 2016 ist es wieder so weit: Das Projekt Lebendige Luppe lädt Naturfreunde aller Altersklassen ein, die Artenvielfalt vor ihrer Haustür einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Von Sonnenauf- bis -untergang können Naturinteressierte zusammen mit Experten aus der Region die Tier- und Pflanzenwelt der Leipziger Auenlandschaft erkunden.

Katholikentag: Jugendliche gestalten Stadtplan von Leipzig „insideLE“

Die Katholische Dekanatsjugend Leipzig hat anlässlich des 100. Katholikentages in Leipzig einen eigenen Stadtplan herausgegeben. Der Plan umfasst über 130 besondere jugendkulturelle Orte und verschiedene Routen durch die Stadt. In einer ersten Auflage von 5.000 Exemplaren wird der Stadtplan an interessierte Jugendliche und junge Gäste des Katholikentages verteilt.

Leipzig auf Platz 10 der deutschen Städte

Im Sommer 2015 stellte ich Betrachtungen zur Bevölkerungsentwicklung der größten deutschen Städte an. Wesentliche Grundlage dafür war eine Tabelle (siehe unten), mit den Einwohnerzahlen der 15 Städte vom Zensus-Stichtag 09.05.2011 bis Ende 2014. Auf Basis dieser Zahlen wurde mittels einer einfachen Trendrechnung für alle 15 größten Städte eine voraussichtliche Bevölkerungszahl für 2020 ermittelt.

Topf & Quirl: Schnellstes Erdbeereis

Wenn die Sonne auf die Köpfe prasselt und ein Jeder nach etwas Erfrischung lechzt- ach, wie fein wäre dann ein leckeres Eis. Kalt und köstlich soll es sein und bitte mit den besten Inhaltsstoffen. Geht nicht? Falsch gedacht! In kürzester Zeit und ohne viel Equipment ist dieses leckere Erdbeereis gerührt, und das unter Verwendung von nur vier Zutaten.

Ein kleiner Ausflug in die Küche des geheimnisvollen Kolchis

Warum werden die Abchasen eigentlich so alt? Warum gibt es gerade in diesem Landstrich an der Ostküste des Schwarzen Meeres so viele 100jährige? Liegt es am Klima, das hier zwischen den Westausläufern des Kaukasus und dem Meer besonders gesund ist? Oder liegt es tatsächlich an der Küche? Oder gar an der Gastfreundschaft? Die Küche zumindest ist eine besondere.

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