Artikel zum Schlagwort Workuta

Die späte (Wieder-)Entdeckung der Erzählungen Sergej Maximows

Taiga: Die frühesten Erzählungen aus dem stalinschen Gulag mit Jahrzehnten Verspätung auf deutsch

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWas passiert eigentlich mit Autoren, wenn sie in den großen welthistorischen Ereignissen auf der „falschen Seite“ landen? Dann droht ihnen nicht nur das Vergessenwerden. Sie fallen aus jedem Kanon. Sie gehören nicht zu den „vom Vaterland“ Anerkannten, nicht zu den anerkannten Dissidenten, wenn's hochkommt vielleicht zur „Emigrantenliteratur“. Und vielleicht gibt's wenigstens eine Notiz im „Handbook of Russian Literature“. Weiterlesen

Nur wer sich erinnert, lernt was aus seinem Leben

Ein 90-Jähriger erinnert sich an Kindheit, Krieg, Workuta und die Brüche des 20. Jahrhunderts

Foto: Ralf Julke

Fünf, fast sechs Jahre im eisigen Workuta - die war prägend für Horst Hennig, der im Mansfelder Land aufgewachsen ist und nach dem Krieg in Halle sein Medizinstudium begann. Ein Studium, das abrupt mit der Verhaftung der Hallenser Studentengruppe endete, die es so in der Realität nicht gab. Aber mit konstruierten Anklagen sahen sich in den frühen 1950er Jahren tausende junger Menschen in Ostdeutschland konfrontiert. Weiterlesen