Konzert der Hoffnung – Grimma rückt zusammen

Nachdem in der Nacht vom 16.02. auf den 17.02.2020 ein verheerender Brand in der Stecknadelallee in Grimma-Süd einem Jungen im Alter von 12 Jahren das Leben völlig auf dem Kopf stellte, infolge eines unglaublichen Verlustes innerhalb der Familie, ist die Zukunft ungewiss. Daher haben wir uns nun dazu entschlossen und bereit erklärt, zu helfen. Um dem jungen Mann eine möglichst erträgliche Zukunft bieten zu können, wird er auf Geldspenden angewiesen sein. Wir entschieden uns nun dazu, ein Benefizkonzert für ihn zu organisieren.
Anzeige

Das „Konzert der Hoffnung – Grimma rückt zusammen“ findet am 21.03.2020 in der Kulturscheune Nimbschen statt.

4 Muldentaler Bands, darunter 3 direkt aus Grimma, spielen mit ihrer Musik ein rundes Abendprogramm. Systemlos, The Horsepower, The Romjaks sowie Die Eis Boys stehen an diesen Abend auf der Bühne in der Kulturscheune Nimbschen um Hoffnung dem jungen Mann zu geben welcher betroffen ist. Auch die Grimmaer Bürger, Freunde & bekannte der Familie sowie alle anderen Anteilnehmenden sollen durch dieses Konzert Hoffnung und Wärme erfahren.

Der Abend wird mit der neuen Vereinshymne des Fördervereins eingestimmt.

„Sorgen zur Seite“ heißt der Song und kommt von der Band Themenwexel aus Rochlitz welche schon 2 mal für den Verein gespielt hat und befindet sich auf der am 20.03.2020 erscheinenden Tonträger GEDÄCHTNISLÜCKE.

Folgende Bands spielen an diesen Abend:

SYSTEMLOS:

Die 4-köpfige Rockband „Systemlos“ aus Grimma tritt nun schon seit dem Jahr 2017 auf die Bühnen des Muldentals. Bestehend aus 2 Gitarristen, einem Bassisten und einem Schlagezeuger lassen sie das Zuschauerherz mit unverkennbaren Hits und ihrer eigenen Freude am musizieren, höher schlagen. Dabei zieht sich die Auswahl ihrer Songs durch sämtliche Genres, Jahrzente und Sprachen. Nebenbei arbeitet die Band momentan an ihrem ersten kleinen Album mit eigens komponierten Titeln und Texten.

THE HORSEPOWER:

Gegründet haben sie sich am 08.10.2016 in Wurzen und proben in Grimma. Die Band selbst macht musikalisch einen interessanten Mix. Klassiker von Die Ärzte, Prinzen, Nena, Namika, Johnny Cash und einiges mehr finden den Weg in ihre Setlist und werden von eigenen Songs, welche Rock’n’Roll-, Folk- und Mittelalter-Elemente umfassen, komplettiert. Alles deutschsprachig und mit Akustikinstrumenten. Das aktuelle Gespann besteht aus Gitarre, Bass, Schlagzeug, Piano, Akkordeon und einem Gesangsduo.

THE ROMJAKS:

Die “The Romjaks“ sind 7 junge Musiker aus Grimma/Sachsen. Kennen gelernt haben sie sich, natürlich beim Musik machen, im Jugendblasorchester Grimma.

Vorwiegend kann man sie auf Parties, Musikveranstaltungen, Vereins- und Schulanlässen sowie auf privaten Feten erleben.“ Als Musikrichtung spielte die Band im Laufe der Zeit eine Mischung aus Oldies, Rock bis hin zu Partykrachern aus der Neuzeit. Alles in allem umfasst das Programm Stücke von „Ramalama Ding Dong “ oder „ Summer of 69‘ “ über „Hulapalu“ bis hin zu „Shotgun“ von George Ezra.

Ihr mehrstimmiger Gesang ist eine gesunde Mischung aus Party-, Tanz- und Rockmusik. Unterstützt wird dieser von Keyboard/Piano, E- und Bassgitarre. Da die Lieder zum Tanzen animieren sollen, darf natürlich auch Schlagzeug und „Schüttelkram“ nicht fehlen. Da sie sich schon immer von normalen Coverbands abheben wollten haben sie noch Trompete und Posaune in ihre Songs etabliert. Diese Mischung erlaubt ihnen eine musikalische Vielfalt die nur wenige Bands bieten können.

DIE EIS BOYS

Im März des Jahres 2015, dem Zeitalter der Elektronischen Musik taten sich die vier weiterhin hartnäckigen Lederjackenträger Alex, Felix, Frank und Markus zusammen um den Erdbewohnern wieder handgemachte Rock ’n‘ Roll Musik darzubieten. Mit Tolle und Pomade im Haar begannen sie die Titel ihrer musikalischen Helden eifrig nachzuspielen. Mit der bereits gesammelten Erfahrung aus anderen Ensembles spielten sie bereits im selben Monat ihren ersten Auftritt.

Mit einem Schlagzeug, zwei Gitarren, Kontrabass und gelegentlich einem Klavier spielten sie nun schon zahlreiche Auftritte und sind ständig auf dem Weg zum Nächsten. Die Songauswahl besteht hauptsächlich aus der Filmmusik der Filmreihe „Eis am Stiel“ welche sich die Jungs gemeinsam jeden ersten, zweiten, dritten und vierten Samstag des Monats anschauen. Am 12.01.2019 veröffentlichten sie schließlich ihr Debütalbum „Die Eis Boys I“.

Bei der nächsten Gelegenheit sollte man die Chance also nutzen und sich „Die Eis Boys“ einmal live ansehen.

Der Verein bedankt sich herzlich bei den Betreibern der Kulturscheune Nimbschen für die Bereitstellung der Location zu diesem Benefizkonzert.

Kinderbuchautor Detlef Rohde moderiert diese Veranstaltung zusammen mit dem Vorsitzenden und der Schatzmeisterin des Förderverein Rock 4 Charity e.V.

Space Disco sind verantwortlich für die Technik und stehen mit Rat & Tat den Musikern zur Verfügung.

Eintritt: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Ticket: 10.-€ = Spende

Die Eintrittskarten sowie Flyer für die Veranstaltung befinden sich bereits im Vorverkauf.Muldental TV und Seat Autohaus Linke in Grimma sind die Vorverkaufsstellen. Die übrig gebliebenen Eintrittskarten gibt es dann zun gleichen Preis an der Abendkasse des Konzertes.

Der Förderverein Rock 4 Charity e.V. veranstaltete schon in der Vergangenheit mehrere Spendenaktionen in Form von Benefizkonzerten in der Weihnachtszeit. Die Christmas Rock 4 Charity Veranstaltung gibt es schon seit dem Jahr 2013 und findet jährlich in der Regel am letzten Wochenende vor Heiligabend statt.

Unterstützt wurden bisher:

Downtown Pub Grimma – Fluthilfe
arche noVa e.V. – Fluthilfe
Joachim-Ringelnatz-Verein e.V. – Erhalt des Gubrtshauses von Joachim Ringelnatz
Wegweiser e.V. Grimma – Spendengala für das einzige Frauenhaus im Landkreis Leipzig
2x Kinderhospiz Bärenherz e.V.
Kommenden Dezember wird der Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig e.V. unterstützt.

Der Förderverein Rock 4 Charity e.V. hat ebenfalls ein Spendenkonto für den betroffenen eingerichtet. Die Einnahmen beim „Konzert der Hoffnung – Grimma rückt zusammen“ kommt auf die Summe des Spendenkontos hinzu. Ganz wichtig, bei einer Überweisung den unten genannten Verwendungszweck unbedingt angeben.

Kontoinhaber: Förderverein Rock 4 Charity e. V.
IBAN: DE27 8605 0200 1041 0481 29
BIC: SOLADES1GRM
Verwendungszweck: Für den Hinterbliebenen Jungen des Brandes Stecknadelallee Grimma

MelderBenefizkonzert
Print Friendly, PDF & Email
 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr


Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Klimaschutz und Verkehrswende: 20 Millionen Euro Kapitaleinlage für die LVV
Soll künftig im 10-Minuten-Takt bis Lützschena fahren: Linie 11. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Donnerstag, 3. Dezember, legte OBM Burkhard Jung eine Vorlage vor, in der er auch auf einen Antrag der SPD-Fraktion einging, die 20 Millionen Euro für die LVB beantragt hatte, damit das stadteigene Verkehrsunternehmen die nötigen Investitionen zur Verkehrswende beginnen kann. Die Stadt Leipzig soll danach eine Kapitaleinlage in Höhe von 20 Millionen Euro bei der Leipziger Gruppe vornehmen, um damit zusätzliche Investitionsbedarfe abzusichern, die sich unter anderem aus Ratsbeschlüssen zum Nahverkehrsplan und zum Klimaschutz ergeben.
KdU-Kosten bilden Leipzigs Wohnungsmarkt nicht realistisch ab: Sozialgericht Leipzig gibt Klägerin gegen Jobcenter-Entscheidung recht
Eigene Wohnung,oft dringend gesucht. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSchon seit Jahren wird über die viel zu niedrigen Sätze für die Kosten der Unterkunft in Leipzig diskutiert. Die Stadt versuchte zu deckeln und die Bewohner/-innen von Wohnungen, die nicht dem KdU-Satz entsprechen, zum Umzug zu bewegen. Doch wohin umziehen, wenn es nur noch teure Wohnungen am Markt gibt und selbst neue „geförderte Sozialwohnungen“ happig überm KdU-Satz liegen? Das Sozialgericht Leipzig entschied jetzt eindeutig für eine betroffene Klägerin.
Was Stadt und LWB zum Abschied der Geschäftsführerinnen sagen: Mit vielen Worten nichts
Iris Wolke-Haupt und Ute Schäfer. Fotos: LWB

Fotos: LWB

Für alle LeserLeipziger Kommunalunternehmen haben immer zwei Geschäftsführer/-innen. Die einen sollen die Finanzen kontrollieren, die anderen sind fürs Operative zuständig. Und sie sollen sich gegenseitig auf die Finger schauen. Das kann schiefgehen, wenn das Vertrauen zwischen beiden gestört ist. Muss aber nicht. Stadt und LWB halten sich mit Erklärungen trotzdem zurück.
Am Freitag wurde der Grundstein für das neue Heizkraftwerk Süd der Stadtwerke Leipzig gelegt
Grundsteinlegung fürs neue HKW Leipzig Süd: Thomas Brandenburg, Dr. Maik Piehler, Karsten Rogall und Burkhard Jung (von links). Foto: Leipziger Gruppe

Foto: Leipziger Gruppe

Für alle LeserLeipzig meint es ernst mit dem Kohleausstieg. 2018 beschloss die Stadt, ab 2023 auf Fernwärmelieferungen aus dem Kohlekraftwerk Lippendorf zu verzichten und die Fernwärme in einem eigenen, neuen Gaskraftwerk selbst zu produzieren. Am Freitag, 4. Dezember, wurde im Leipziger Süden nun der Grundstein für das neue Kraftwerk gelegt.
Eine etwas emotionalere Einladung zu den Lichtspielen des Westens
Mediterranean Bycatch. Foto: Galerie Bipolar

Foto: Galerie Bipolar

Für alle LeserEin Jahr geht zu Ende. Und überall gibt's trübe Kommentare: „Dies durften wir nicht und jenes nicht.“ Grundtenor: „Was für ein beklopptes Jahr.“ Und je mehr von diesem seltsamen Kommentaren ich lese oder höre, umso mehr verstärkt sich mein Gefühl: Dieses Jahr hat unbarmherzig freigelegt, wie selbstgerecht und jämmerlich eigentlich die Leute sind, die uns jeden Tag erklären, wie die Stimmung ist und wie schrecklich dieses 2020. Kleiner Tipp: Gehen Sie heute Abend einfach mal in die Karl-Heine-Straße.
Großprojekt der LVB geht endlich seiner Vollendung entgegen: Richtfest für die Abstellhalle im Technischen Zentrum Heiterblick
Richtfest für die Abstellhalle im Technischen Zentrum Heiterblick. Foto: Leipziger Gruppe

Foto: Leipziger Gruppe

Für alle LeserAm Donnerstag, 3. Dezember, gab es ein gar nicht so unwichtiges Richtfest in Heiterblick. Eines, das beiläufig daran erinnerte, wie sehr auch die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) im Investitionsstau stecken und dass eine knausernde Förderpolitik allein im Technischen Zentrum Heiterblick dafür gesorgt hat, dass ein Projekt über zehn Jahre Verzögerung erlebte.
Der Corona-Kompass: Das richtige Buch zu einer aufgeregten Debatte
Prof. Alexander Kekulé: Der Corona-Kompass. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAlexander Kekulé ist Inhaber des Lehrstuhls für Medizinische Mikrobiologie und Virologie an der Martin-Luther-Universität Halle und seit Beginn der Corona-Pandemie so etwas wie der Corona-Experte aus Mitteldeutschland geworden. Und die deutsche Politik wäre gar nicht so schlecht beraten, wenn sie auf Wissenschaftler wie Kekulé hören würde. Denn so manches, was jetzt das halbe Land lahmlegt, wäre vermeidbar gewesen. Und das Coronavirus wird uns auch 2021 nicht einfach verlassen.
Freitag, der 4. Dezember 2020: Minister-Entlassung, LWB-Rückzug und Ossi-Bashing
Die beiden Noch-LWB-Geschäftsführerinnen Ute Schäfer (r.) und Iris Wolke-Haupt (sowie zwei Politiker). Archivfoto: L-IZ.de

Archivfoto: L-IZ.de

Für alle LeserSo viel Aufregung am letzten Werktag der Woche (und heute deshalb mal ohne Corona-Zahlen): In Sachsen-Anhalt muss der Innenminister seinen Posten räumen, in Leipzig wollen die Geschäftsführerinnen der LWB dies freiwillig tun und in Bautzen empört man sich über einen Medienbeitrag. Außerdem: Ein Maskenverweigerer attackierte offenbar die Polizei. Die L-IZ fasst zusammen, was am Freitag, den 4. Dezember 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.
Haltungsnote: Hipp, hipp, hurra, der Veggie-Day war da!
Autor, Leipziger und Kolumnist David Gray. Foto: Erik Weiss Berlin

Foto: Erik Weiss Berlin

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 85, seit 20. November im HandelEigentlich hätte ich vor einigen Tagen mit ein paar tausend anderen Menschen in einem Stadion stehen und den Ärzten zujubeln sollen. Corona hat mir das versaut. Dafür hat Joe Biden kürzlich die Wahl in den USA gewonnen. Ich sah auf Twitter zu wie fröhliche Mobs durch die Straßen New York Citys zogen und „Ding, dong, the witch is dead“ grölten. Wobei mir es im Tippfinger kribbelte.
Grüne beantragen eigenständige Stabsstelle zur Organisation der Hilfen zur Erziehung in Leipzig
Amt für Jugend, Familie und Bildung. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserSeit Jahren geht das nun so: Jahr für Jahr steigen die Betreuungszahlen in der Jugendhilfe. Noch viel stärker steigen die Kosten. Und irgendwie bekommt das zuständige Amt die Entwicklung nicht in den Griff. Anlass für die Grünenfraktion im Stadtrat, jetzt direkt einen Antrag zur Amtsstruktur zu stellen. Denn irgendwer muss doch endlich mal für die Koordination der Hilfen die Verantwortung übernehmen.
Biologische Vielfalt: Wie Vogelgezwitscher die Menschen erst glücklich macht
Auch die Kohlmeise (Parus major) trägt dazu bei: Laut Studie steigern zehn Prozent mehr Vogelarten im Umfeld das Glücksempfinden mindestens genauso stark wie ein vergleichbarer Einkommenszuwachs. Foto: Stefan Bernhardt

Foto: Stefan Bernhardt

Für alle LeserEs wird zwar endlich intensiver darüber diskutiert, wie man die biologische Diversität, also den Reichtum der Lebensgemeinschaften auf unserem Planeten retten kann. Aber dass der Reichtum der Natur auch eine wesentliche Voraussetzung dafür ist, dass Menschen glücklich sind, war bislang kaum Thema. Dabei empfinden wir Menschen sehr genau, ob unsere Umwelt intakt ist. Das thematisiert jetzt auch das iDiV.
Planverfahren soll klären: Platzfläche zubauen oder mehr Grün an der Prager Straße?
Der kleine Platz zwischen Johannisgasse und Prager Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser2019 wurde schon einmal kurz diskutiert zu dem, was die Verwaltung südlicher Johannisplatz nennt. Dabei geht es um die bislang nur mit einem Bratwurstkiosk bebaute Dreiecksfläche zwischen Johannisgasse und Prager Straße. Aber unklar ist, ob die Platzfläche nun zugebaut werden soll oder zum grünen Stadtplatz wird. Über die städtebauliche Zukunft des 1.200 Quadratmeter großen südlichen Teils des Johannisplatzes soll anhand eines Bebauungsplanes entschieden werden.
Gastkommentar von Christian Wolff: „Er kniet“ – Willy Brandts Kniefall in Warschau
Christian Wolff war bis 2014 Pfarrer in der Leipziger Thomaskirche. Foto: privat

Foto: privat

KommentarEgon Bahr (1922–2015), engster Mitarbeiter von Willy Brandt (1913–1992), konnte ihn damals nicht sehen, den Kniefall von Warschau vor 50 Jahren am 7. Dezember 1970. In seinen Erinnerungen (Egon Bahr, „Das musst du erzählen“. Erinnerungen an Willy Brandt, Berlin 2013) notiert er: „… vor uns eine Wand von Journalisten, als es plötzlich still wurde. Auf die Frage, was denn los sei, zischte einer: ‚Er kniet.‘“ (Seite 105)
Wenn Falschparker nicht abgeschleppt werden und sich für schwächere Verkehrsteilnehmer nichts bessert
Zugeparkt - in Leipzig auch immer öfter gern zweireihig, wie hier in der Gottschedstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs war kein ganz zufälliges Zusammentreffen, dass am 2. Dezember eine Einwohneranfrage mit dem Titel „Wer will die Verkehrswende?“ im Ratsinformationssystem der Stadt auftauchte und gleich am 3. Dezember die Vorlage des OBM, den Stadtratsbeschluss vom 7. Oktober „Abschleppen von verkehrsbehindernd geparkten Kraftfahrzeugen“ aufzuheben. Mit der Vorlage folgt OBM Burkhard Jung lediglich dem Bescheid der Landesdirektion Sachsen. Aber genau das spricht Bände.
Corona-Hotspot Sachsen: Hasenfüßige Landräte und ein Brief an den OBM
Die aktuelle Kampagne der Stadt: Maske auf und durch. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIn Sachsen ist in den vergangenen Wochen gewaltig etwas schiefgegangen. Schon am 11. November warnte die Landesärztekammer „Corona-Pandemie: Notmaßnahmen in der zweiten Welle bei weitem nicht ausreichend“. Am 13. November appellierte Sozialministerin Petra Köpping an Ärzte im Ruhestand, sich reaktivieren zu lassen. Nur Leipzig scheint seitdem noch einigermaßen die Zahlen im Griff zu haben. Aber auch hier herrscht zuweilen eine beängstigende Sorglosigkeit, stellt der Brief eines Leipzigers an den OBM fest.