Krisen sind Teil des Lebens. Die Vergangenheit zeigt, wie stark sie das Vermögen beeinflussen können und was sich daraus lernen lässt. Angefangen bei der Asien- und Russlandkrise über die Dotcom-Krise bis hin zur Covid-Pandemie und Ukraine-Krise: Geopolitische und wirtschaftliche Krisen können einen großen Einfluss auf das eigene Vermögen haben und im schlimmsten Fall zum wirtschaftlichen Totalverlust führen.

Je nach Ausmaß können sie die Finanzmärkte erheblich erschüttern und ganze Wirtschaftszweige zum Erliegen bringen. Vor allem Aktien können in Krisenzeiten stark schwanken. Umso wichtiger ist es, vorausschauend und ganzheitlich zu denken und das Vermögen rechtzeitig vor möglichen Krisen zu schützen.

Die Experten des RüVer Instituts beschäftigen sich mit diesem Thema seit 23 Jahren und teilen ihre Einblicke.

Rückblick von 1993 bis heute: Welchen Einfluss haben Krisen bislang auf Vermögenswerte gehabt?

Krisen haben die Menschheit schon immer begleitet. Teils haben sie die Vermögenswerte massiv erschüttert. Ein Beispiel hierfür sind der Schwarze Donnerstag und der Schwarze Dienstag im Jahr 1929, als die Börsenkurse an der New Yorker Börse massiv einbrachen und die Weltwirtschaftskrise einleiteten. Viele Anleger verzeichneten damals große Verluste bis hin zum Totalverlust. Seitdem legten sie großen Wert auf Gold und Sachwerte, um ihr Vermögen vor weiteren Kurseinbrüchen zu schützen.

Dass jedoch auch Gold und Sachwerte ins unsichere Fahrwasser geraten können, zeigt das Goldverbot in den USA: Der damalige Präsident Roosevelt schränkte 1933 den privaten Goldbesitz stark ein. Die Bürger wurden gezwungen, ihre privaten Goldvorräte, wie etwa Münzen und Goldbarren, an den Staat abzugeben. Dieses Beispiel zeigt, dass auch vermeintlich sichere Sachwerte nicht gänzlich frei von Risiken sind.

Aus diesem Grund legten viele Menschen ihr Geld zunehmend in Aktien und anderen digitalen Vermögenswerten an. Doch mit dem Black Monday im Jahr 1987, als die weltweiten Finanzmärkte erneut massiv einbrachen, wiederholte sich das Szenario von 1929. Die Menschen waren zunehmend verunsichert, da es keine Anlageform gab, die zu 100 Prozent sicher war.

Als zur Jahrtausendwende die Dotcom-Krise folgte und an der Börse zu starken Schwankungen im Technologiesektor führte, gewann das Thema „Diversifikation“ zunehmend an Bedeutung. Denn auch hier mussten viele Anleger massive Verluste hinnehmen, weshalb klassische Sparbücher wieder interessant wurden.

Dass auch diese keine Sicherheit boten, zeigte sich 2008 mit der globalen Finanzkrise, als die Aktienmärkte erneut einbrachen und Banken zunehmend unter Druck gerieten.

2010 begannen die Zinsen klassischer Spareinlagen zu sinken, weshalb Anleger mit Sparbüchern und Tagesgeldkonten kaum noch Gewinne verzeichneten. Daher wurden einige Anlageklassen, wie Aktien und Fonds, wieder interessanter, um das Geld dank höherer Renditen gewinnbringend zu investieren.

Wichtig war ein langfristiger Anlagehorizont, anstatt das Geld nur kurzfristig an der Börse zu investieren. Glücklicherweise zeigte die Corona-Pandemie im Jahr 2020, dass sich rapide Kurseinbrüche rasch erholen konnten. Mit dem Ukraine-Krieg im Jahr 2022 und dem gleichzeitigen Beginn der Inflation sank die Kaufkraft jedoch dramatisch. Aktienkurse brachen ein und sorgten dafür, dass es wichtiger denn je war, das Vermögen möglichst breit zu streuen.

Inflation, niedrige Zinsen auf Spar- und Tagesgeldkonten, geopolitische Konflikte: Auch heute sind die Zeiten unsicher. Deshalb sollte man bei der Geldanlage immer mehrere Krisenszenarien gleichzeitig berücksichtigen. Vergangene Krisen machen nämlich deutlich, dass es keine wirklich sichere Anlageform gibt.

Wie können sich Krisen in Zukunft auf Vermögenswerte auswirken?

Ist das Vermögen wirklich sicher? Niemand kann genau vorhersagen, wann und wo die nächsten geopolitischen Konflikte ausbrechen. Diese können unter anderem zu Lieferengpässen und Störungen in der Energieversorgung führen und somit dramatische Kurseinbrüche verursachen. Dadurch könnte sich die Inflation weiter verschärfen, was wiederum den Kaufkraftverlust des Geldes verstärken würde.

Auch können Staatsverschuldungen, Bankenkrisen und Börsencrashs, verbunden mit drastischen Einbrüchen von Aktienkursen und einem Wertverlust unterschiedlicher Anlageklassen, ein Thema sein. KI wird in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen, birgt jedoch auch die Gefahr einer Technologieblase, wie es bei der Dotcom-Blase der Fall war. Zudem können Währungs- und Handelskonflikte entstehen.

Diese sind mit möglichen Zöllen und Sanktionen verbunden, wie die USA sie des Öfteren erhoben haben. Diese können sich sowohl auf digitale Vermögenswerte, wie Aktien, Anleihen, Kryptowährungen, Fonds und ETFs, als auch auf physische Sachwerte, wie Edelmetalle, Kunst, Oldtimer und Immobilien, auswirken.

Überdies stellen Extremwetterereignisse eine Gefahr dar. Sie können tiefgreifende wirtschaftliche Folgen haben. Selbst Enteignungen und Goldverbote sind denkbare Szenarien, die es in der Vergangenheit bereits gegeben hat. Fakt ist: Keine Anlageform ist sicher. Deshalb ist es wichtig, nicht nur aus der Vergangenheit zu lernen, sondern auch zukünftige Risiken in den Vermögensschutz einzubeziehen.

Vermögensschutz in unsicheren Zeiten: Vermögen unbedingt vor Krisen schützen

Krisen lassen sich nicht gänzlich vermeiden. Es kann jedoch sinnvoll sein, sie zum Anlass nehmen, das Vermögen kurz- und langfristig vor unvorhergesehenen Situationen zu schützen. Denn wirtschaftliche und geopolitische Krisen kommen völlig unerwartet und beeinflussen das Leben oft schneller als gedacht. Vermögenswerte können in allen Altersstufen eine große Rolle spielen, um sich beispielsweise den Traum vom eigenen Haus zu erfüllen, Rücklagen für schwierige Zeiten anzulegen oder die Altersrente zu ergänzen.

Wer sich beispielsweise über viele Jahre hinweg Rücklagen für den Ruhestand erarbeitet hat, muss im Falle einer Krise oft finanzielle Einbußen hinnehmen. Diese können sich wiederum auf den Lebensstandard auswirken. Gerade in der heutigen Zeit, in der geopolitische Krisen, Inflation, KI und Klimawandel zeigen, in welcher Form Geschehnisse Einfluss auf die Wirtschaft nehmen können, ist Vermögensschutz wichtiger denn je.

Denn was heute noch sicher ist, kann morgen in unsicheres Fahrwasser geraten. In akuten Notsituationen rücken ganz banale Dinge, wie Nahrung, Unterkunft und Kleidung, in den Vordergrund.

Daher ist es wichtig, das Bewusstsein für unvorhergesehene Krisen und ihren Einfluss auf Wirtschaft und Finanzen zu schärfen. Die entscheidende Frage ist: Wie kann ein solcher Schutz gelingen?

Hier setzen die Schutzmechanismen des RüVER Instituts an, das sich seit der Gründung im Jahr 1993 mit der Vermögensplanung, dem Vermögensauf- und  -ausbau und dem tatsächlich wirksamen Schutz von Vermögen beschäftigt.

Dazu bezieht RüVER als erfahrener und vorausschauender Finanzpartner mögliche Krisen bereits bei der Vermögensplanung mit ein, um die Finanzen vor unvorhersehbaren Risiken zu schützen. Einer der wichtigsten Grundsätze von RüVER ist, vorausschauend zu denken, anstatt zu reagieren, wenn es eigentlich schon zu spät ist.

RüVER – mehr Schutz durch Diversifikation und eine ganzheitliche Betrachtung des Vermögens

Seit über drei Jahrzehnten beschäftigt sich RüVER mit der Frage, wie sich Vermögen nicht nur auf- und ausbauen, sondern wie es sich auch in stürmischen Zeiten schützen lässt. Um langfristig Vermögen aufzubauen und dieses auch bestmöglich vor Krisen zu schützen, hat RüVER über viele Jahre hinweg fundierte Strategien zur individuellen Krisenvorsorge entwickelt. Denn vergangene Krisen haben gezeigt, dass sich Vermögenswerte durch unvorhersehbare Ereignisse unterschiedlich entwickeln können. Sie liefern zwar keinen verlässlichen Ausblick auf die Zukunft, jedoch können sie aufzeigen, inwieweit Aktien, Immobilien, Gold, Kunst, Fonds oder Kryptowährungen in Krisenzeiten unter Druck geraten können.

Durch eine vorausschauende Vermögensplanung und ganzheitliche Betrachtung der Vermögenswerte unterstützt RüVER seine Mandanten dabei, mögliche Risiken abzufedern und ihr Vermögen auf kommende Krisenszenarien gezielt vorzubereiten. Um finanzielle Strukturen widerstandsfähiger gegen unvorhergesehene Ereignisse zu machen, analysiert RüVER jeden einzelnen Vermögenswert.

Bei gleichzeitiger Einbeziehung bestehender Schutzmechanismen entwickelt das Unternehmen für seine Mandanten ein individuelles Konzept, um die Belastbarkeit des Vermögens in Krisenzeiten zu verbessern.

Diversifikation ist ein zentraler Faktor: Anstatt sich nur auf einen Vermögenswert zu konzentrieren, hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass es sinnvoll sein kann, das Vermögen auf verschiedene Anlageklassen zu verteilen, beispielsweise auf Immobilien, Aktien, ETFs, Fonds oder physische Sachwerte.

Durch diese breite Streuung wird es widerstandsfähiger gegen Risiken. RüVER legt dabei besonderen Wert darauf, die Vermögensstruktur ganzheitlich zu betrachten, sie an die persönlichen Ziele anzupassen und mögliche Risiken für eine vorausschauende Vermögensplanung stets im Blick zu behalten.

Fazit: Vergangene Krisen als Vorbild für Vermögensschutz nutzen

Vergangene Krisen haben gezeigt, welchen Einfluss Börsencrashs, Enteignungen, Finanzkrisen und Goldverbote auf Vermögenswerte haben können. Krisen gibt es auch heute noch, und sie werden auch in Zukunft ein Teil des Lebens sein. Verhindern lassen sie sich nicht, jedoch können sie dabei helfen, das Vermögen widerstandsfähiger gegen unvorhergesehene Situationen zu machen.

Denn wer mögliche Risiken schon heute in die Vermögensplanung einbezieht, kann das Risiko finanzieller Verluste deutlich abfedern.

Laut RüVER ist Vermögensschutz einer der wichtigsten Bausteine, um finanziell unabhängig und handlungsfähig zu bleiben. Mit über 30 Jahren Erfahrung hat RüVER spezielle Strategien entwickelt, um das Vermögen seiner Mandanten auf verschiedene Krisenszenarien vorzubereiten und vor möglichen Risiken zu schützen.

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