Gründerreport Sachsen: Der Boom der Not-Gründungen ist vorbei – jetzt werden Technologie-Gründungen gebraucht

Es ist tatsächlich still geworden um die Gründerszene in Deutschland. Zumindest hat das Getrommel der staatlichen Presseverteiler aufgehört. Mit Start der "Hartz"-Reformen unter Rot/Grün war das Land ja zugeschüttet worden damit. Jeder mutige Arbeitslose wurde aufgefordert, sich doch mit einem der Billigprogramme selbst zum Unternehmer zu mausern. Doch der Hype von 2004 ist vorbei. Die Kammern in Sachsen sind mittlerweile besorgt.
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Am Freitag, 27. Juli, legten sie ihren ersten „Sächsischen Gründerreport“ vor, nahmen sich die statistisch verfügbaren Zahlen vor und trennten darin die Spreu vom Weizen. Denn Gründung ist nicht gleich Gründung. Nicht jede Gewerbeanmeldung ist eine echte, nachhaltige Gründung. Und nur um diese geht es, wenn man sich irgendwie ein Bild machen will von der wirtschaftlichen Zukunft des Landes. Und ein Land, in dem die Zahl der Neugründungen abnimmt, verliert an Innovationskraft. Wenn der Saldo zwischen Neugründungen und Löschungen gar ins Negative rutscht, geht auch wirtschaftliche Schlagkraft verloren.

Und das ist seit etwa 2007 der Fall. 2011 ist das Minus mit 855 Unternehmen schon deutlich höher ausgefallen als 2009 und 2010. „Das ist – bei insgesamt rund 600.000 Unternehmen – noch nicht wirklich besorgniserregend“, sagt Reinhard Schröter, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Leipzig. Aus Sicht der Handwerkskammern sowieso nicht, denn da nimmt die Zahl der Betriebe auch weiterhin zu.

Zu nimmt sie auch im Bereich der IHK. Aber so recht trauten die sächsischen IHK den Zahlen nicht. Denn Betriebsgründungen, bei denen existierende Unternehmen neue Niederlassungen gründen, sind keine echten Neugründungen. Auch Gründungen im Nebenerwerb gehören hier nicht wirklich hin, genauso wenig wie die IHK-Anmeldungen, wenn jemand eine Solaranlage auf seinem Dach installiert. Also richtete man sich nach den Untersuchungen des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn (IfM) und reduzierte die Zahl der Neuanmeldungen um all das, was eben keine echte Neugründung im Bereich der Kleingewerbetreibenden war (KGT).
Und da sich die Zahlen zurückrechnen lassen, kann man auch die Entwicklung im Zeitverlauf sichtbar machen. Da stechen dann ganz schnell die Jahre 2003 und 2004 als Startjahre für die ersten Hartz-Reformen hervor, gekennzeichnet z.B. durch das Schlagwort Ich AG und die mit der Gießkanne verteilten Gründerzuschüsse. Seit 2005 sank die Kurve der echten Neugründungen in Sachsen permanent. Von über 30.000 im Jahr 2004 auf nicht einmal mehr 16.000 im Jahr 2011. 2007 war die Zahl der Liquidationen erstmals höher als die der Neugründungen.

So ein wenig hatte auch Dr. Thomas Hofmann, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Leipzig, damit gerechnet, dass das Gründungsgeschehen nach der großen Finanzkrise von 2008/2009 wieder an Fahrt aufnimmt. „Doch genau das ist nicht passiert“, stellte er am Freitag bei Vorstellung des Gründerreports fest.

Die Zahlen aus der Statistik zeigen auch, wo es besonders starke Rückgänge bei der Zahl der (kleineren) Unternehmen gab. Und das waren in den Jahren 2009 bis 2011 ganz vorneweg der Handel, Dienstleistungen im Finanz- und Versicherungsbereich, Verkehr und Lagerei. Man bekommt so vage ein Bild von den vielen oft Ein-Frau- oder Ein-Mann-Unternehmen, die da – nach Auslaufen der Förderung oder bei Nichtfunktionieren des eiligst gestrickten Geschäftsmodells ihre Firma wieder abmeldeten.

Man hat die vielen kleinen Ladengründungen vor Augen, die so sicher scheiterten, wie die Kundenströme fehlten (und die Kaufkraft), all die Familienkuriere, Kleinst-Lieferanten, ausgegründeten Versicherungsvertreter. Es waren ja nicht immer die Gründer selbst, die den Einzelnen in die Selbständigkeit drängten – oft sahen hier auch große, international agierende Unternehmen ihre Chance, die Risiken im Vertrieb an „outgesourcte“ Auftragnehmer zu delegieren. Und die eigenen Kosten zu drücken.
Das ist ganz bestimmt ein Effekt hinter der deutlich zurückgegangenen Zahl an Neugründungen. Mittlerweile vergibt auch das Jobcenter die Gründungszuschüsse nicht mehr mit der Gießkanne, sondern lässt die Geschäftskonzepte derjenigen, die den Schritt wagen wollen, von den Kammern prüfen. Was wohl im Umkehrschluss dazu führt, dass unter den verbliebenen Neugründungen deutlich mehr nachhaltige Geschäftsideen stecken.

Aber noch eine Ursache hat den Gründermarkt in den letzten drei Jahren kräftig verändert: Der zunehmende Fachkräftemangel in Folge der drastisch gesunkenen Schulabsolventenzahlen. Da schickt auch das Jobcenter die jungen Leute lieber zum Bewerbungsgespräch auf einen qualifizierten Arbeitsplatz, als ihnen zu einer Gründung zu raten.

Denn jede Gründung hat Folgen, wie auch Reinhard Schröter betont. Man hat auf einmal mit all den bürokratischen Finessen des Unternehmerdaseins zu tun, muss für Mitarbeiter Sorge tragen. „Die ganze Familie ist betroffen“, sagt Schröter. „Und jeder ist gut beraten, wenn er das vorher klärt, bevor er den Schritt geht.“

In den Bezirken der Handwerkskammern scheint das gut zu klappen, weil die Leute, die die Meisterausbildungen besuchen, auch das notwendige betriebswirtschaftliche und buchhalterische Wissen vermittelt bekommen. Sie wissen also, was auf sie zukommt. Vielleicht ein Grund, warum nur jeder dritte Meister auch gleich ein Unternehmen gründet. Muss er (oder sie) auch gar nicht. Denn immer drängender wird ja in Sachsen auch das Problem der Unternehmensnachfolge: In jedem dritten der rund 60.000 Handwerksbetriebe geht in den nächsten Jahren der Firmeninhaber in Ruhestand – da wird kompetenter Nachwuchs dringend gesucht, egal, ob er im eigenen Unternehmen herangebildet wurde oder aus anderen Unternehmen kommt.

Der „Gründerreport“ ist also noch kein Alarmsignal. Er ermöglicht aber erstmals einen sehr genauen Blick auf das echte Gründergeschehen im Land. Und für Dr. Thomas Hofmann wird das Problem an einer ganz bestimmten Stelle prekär: bei den Neugründungen im Technologiebereich. Denn hier entsteht die innovative Wirtschaftsstruktur von Morgen. „Hier in Leipzig sind wir da noch etwas im Hintertreffen“, sagt Hofmann. Denn hier fehlen – anders als in Dresden oder Chemnitz – die Technischen Universitäten, die solche Ausgründungen forcieren könnten. Auch die Förderinstrumente für diesen Gründersektor waren in der Vergangenheit eher nicht optimal. Hier sei schon einiges geschehen, hier könne noch mehr geschehen.

Und der Gründergeist gehöre auch wieder in die Schulen, so Hofmann. „Wir müssen wieder mehr für das Gründertum begeistern und die Rahmenbedingungen so gestalten, dass es sich lohnt, Unternehmer zu sein. Zur Verbesserung der Gründungskultur und Herausbildung einer höheren Gründungsneigung sehen wir zum Beispiel Reserven in der Vermittlung von gründungsbezogenen Inhalten in Schule und Berufsausbildung sowie in der Verankerung entsprechender Qualifizierungsangebote an Hochschulen.“

Den vollständigen Gründerreport findet man im News-Bereich auf:
www.leipzig.ihk.de


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