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„Fedor bleibt!“ Eine Rettungsaktion für den Eisenwarenladen des Vertrauens im Leipziger Westen

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    1904 gründete Fedor Gross im Leipziger Westen, in Leipzig Lindenau, seinen Eisenwarenladen. Nach mittlerweile über einem Jahrhundert des Bestehens in der Josephstraße 47 möchte das Ehepaar Frank, das in dritter Generation das Geschäft führt, ihre wohlverdiente Rente antreten. Den Laden abzugeben fällt Frau Frank zwar deutlich leichter als ihrem Mann, aber beide sind froh, dass sich eine Gruppe ambitionierter Menschen des Viertels zusammengeschlossen hat, um den Laden am Leben zu halten.

    Dorothea Frank, Enkelin des Gründers, ist, wie ihr Vater und Großvater, gelernte Eisenwarenhändlerin und hat ab 1985, zusammen mit ihrem Mann, selbst gelernter Tischler, das Geschäft mit Schrauben und schwerem Gerät übernommen. Heute steht der Kern des Vereins „Fedor Gross e. V.“ auf der Ladenfläche und versucht mit der Unterstützung von Dorothea Frank das Geschäft nach bestem Wissen und Gewissen weiterzuführen.

    Als die Enkelin des Ladengründers vor knapp zwei Jahren bereits verlauten ließ, sie gehe in Rente und der Laden würde geschlossen, stand Vincent Schmiedt, Philosoph und treuer Kunde, als erster bei Franks in der Tür und hatte eine Idee.

    „Fedor bleibt!“ lautet das Motto unter dem sich die Gruppe nun als eingetragener Verein für das Weiterbestehen des Ladens einsetzt. Da das aber nicht ohne die nötigen finanziellen Mittel funktionieren könnte, haben Katja, Susann, Uwe, Christian, Johannes und Vincent auf der Plattform „www.visionbakery.com“ eine Crowdfunding-Aktion gestartet. Hier sammelt der Verein in einer ersten Etappe noch bis zum 23. Januar Spenden, um den Laden von Ehepaar Frank übernehmen zu können und als Kollektivbetrieb weiterzuführen.

    Seit mehr als einem Jahrhundert in Familienbesitz. Dorothea Frank, Enkelin des Gründers. Foto: Fedor Gross e.V.
    Seit mehr als einem Jahrhundert in Familienbesitz. Dorothea Frank, Enkelin des Gründers. Foto: Fedor Gross e.V.

    Ein Eigentümerwechsel bringt immer Veränderungen mit sich, aber in einem Punkt sind sich alle einig, der besondere Charme des Geschäfts, der sich durch individuelle, persönliche und herzliche Beratung seit 112 Jahren auszeichnet, soll um keinen Preis verloren gehen. Ein frischer Wind wird insbesondere durch die alten Lagerräume wehen. Hier soll, nach den Vorstellungen des gelernten Schlossers und Industriekaufmanns Uwe Lohmeier, eine kleine Werkstatt entstehen, in der Kunden und künftige Angestellte kleine Arbeiten selbst verrichten können. Gerade in Anbetracht der vielen Hausprojekte im Umkreis fänden sich dafür viele Interessenten.

    Strukturen, Aufgabenverteilung und Pläne zur Umnutzung der hinteren Lagerräume werden aktuell noch heiß diskutiert. Eins aber steht fest, die Bewohner Lindenaus kämpfen um ihren „Eisen Gross“ in der Josephstraße 47.

    "Wir sind Praktiker, Bildhauer, Theatermacher, Handwerker, Tüftler und Theoretiker. Wir mögen Schrauben." Der Fedor Gross e.V.
    „Wir sind Praktiker, Bildhauer, Theatermacher, Handwerker, Tüftler und Theoretiker. Wir mögen Schrauben.“ Der Fedor Gross e.V.

    Und hier geht’s lang zum Beteiligen an der Rettungsaktion:www.visionbakery.com/fedorbleibt

    Da die Macher auf finanzielle Unterstützung auf breiter Front angewiesen sind, hier noch einige weitere Kontaktmöglichkeiten. Man kann Gutscheine kaufen – entweder direkt im Laden oder über www.fedorbleibt.de. Man kann auch einen Direktkredit vergeben. Direktkredite Information. Quelle: Fedor Gross und FedorBleibt Kreditvertrag für Direkte Darlehen. Quelle: Fedor Grossfinal. Man kann die Aktion auf Facebook liebhaben fb.me/fedorbleibt

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