Linksfraktion prescht vor

Bis 2025 kann Leipzig komplett aus Fernwärme und Strom aus Braunkohle aussteigen

Für alle LeserAm 5. Dezember stellten OBM Burkhard Jung und die Geschäftsführer der Stadtholding LVV die Pläne vor, mit denen die Stadt Leipzig sich bis 2023 unabhängig von Fernwärmelieferungen aus dem Kohlekraftwerk Lippendorf machen kann. 200 Millionen Euro an Investitionen sind dafür nötig. Die Linksfraktion im Leipziger Stadtrat zieht umgehend die Konsequenzen aus dem Plan: Dann sollte Leipzig bis 2025 dem Komplettausstieg aus Kohleenergie beschließen.

Am Freitag, 7. Dezember, begrüßte auch das Bündnis „Leipzig kohlefrei“ die Pläne der Stadtwerke Leipzig, bis 2023 die technischen Voraussetzungen dafür zu schaffen, auf Fernwärmelieferungen aus Lippendorf verzichten zu können. „Gerade vor dem Hintergrund des erneuten Aufschubs der Ergebnisse aus der Kohlekommission ist ein schnelleres Handeln auf regionaler Ebene unabdingbar. Nun kommt es jedoch auf die Umsetzung der angekündigten Pläne an“, betont das Bündnis in einer Pressemitteilung.

„Außerdem muss der Fokus auf Erneuerbare Energien in der Wärmeversorgung festgeschrieben werden, damit die Brückentechnologien mit Erdgas tatsächlich nur übergangsweise genutzt werden.“

Yelena Zimdahl, Sprecherin des Bündnisses: „Aber jetzt kommt es darauf an, dass die angekündigten Schritte umgesetzt werden und der Anteil an Erneuerbaren Energien im neuen Erzeugungspark noch mehr als bisher geplant erhöht wird. Hier heißt es von ‚Leipzig kohlefrei‘ ganz klar: Am Klimaschutz dranbleiben! Unser Ziel ist es, die klima- und gesundheitsschädliche Braunkohle durch bessere Alternativen zu ersetzen.

‚Leipzig kohlefrei‘ hat die Initiative ergriffen und die Wärmewende in der Lokalpolitik zum Thema gemacht. Die Bekanntgabe des regionalen Braunkohleausstiegs durch OBM Jung ist für uns ein großer Erfolg. Sie ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg in ein klimafreundliches Leipzig.“

Bereits seit 2016 engagiert sich das Bündnis „Leipzig kohlefrei“ für den Ausstieg aus der klimaschädlichen Kohle. Durch Herantreten an die Fraktionen, kontinuierliche Gespräche und mehrere Petitionen wurde die Bearbeitung des Themas angestoßen. Die Stadtwerke arbeiten seit Mitte 2016 an Szenarien für die Leipziger Fernwärme.

Diese stützen sich nicht auf die Abwärme aus Lippendorf, sondern ermöglichen eine alternative Wärmeversorgung der Stadt. Auch die Fraktionen der Grünen und Linken forderten die Entwicklung dieser Ausstiegsszenarien 2017 im Antrag des Stadtrats an den Oberbürgermeister, der dann auch mit den Stimmen der SPD positiv abgestimmt und zum Handlungsauftrag für den OBM wurde.

Und jetzt, da klar ist, dass Leipzig den Ausstieg aus der Kohle schaffen kann, kann auch der endgültige Ausstieg aus der Kohleenergiegewinnung folgen, findet die Linksfraktion.

„Die Stadt Leipzig verfolgt in ihrem Energie- und Klimaschutzprogramm sowie dem Stadtentwicklungskonzept 2030 ambitionierte klimapolitische Ziele. Eine schrittweise Ablösung von fossilen Energien durch den Einsatz hocheffizienter und zu großen Teilen regenerativer Energien ist hierfür unabdingbar. Gleichzeitig gehört jedoch die Wärmeversorgung in Leipzig zum Kernbereich der Daseinsvorsorge und ist damit eine Hauptaufgabe der Stadt Leipzig.

Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Diskussion um einen nationalen Ausstieg aus der Stromerzeugung auf Kohlebasis ist eine Transformation der Wärmeversorgung in Leipzig notwendig. Aus unserer Sicht ist die Einbettung eines Umbaus der Wärmeversorgung in eine gesamtstädtische Energie- und Klimaschutzstrategie unter Berücksichtigung einer nachhaltigen Wachstumsstrategie für die Stadt Leipzig essentiell“, umreißt die Linksfraktion das Thema in ihrem neuen Antrag im Stadtrat.

Und sie betont weiter: „Die Zukunft der Leipziger Wärmeversorgung basiert auf einer schrittweisen Integration dezentraler Erzeugungsanlagen in das vorhandene innerstädtische Erzeugungs- und Verteilsystem der Stadtwerke. Im Ergebnis haben die Stadtwerke ein Konzept für einen Umstieg in eine umweltverträgliche, wirtschaftliche und sichere Fernwärmeversorgung erarbeitet.

Die Nutzung gasbasierter Kraftwärmekopplung unter Einbeziehung regenerativer Energien wird konsequent weiter vorangetrieben. Der Umbau muss dabei die sichere Versorgung ebenso berücksichtigen wie markgerechte und vor allem bezahlbare Preise ermöglichen. Daher muss die Stadtverwaltung umsetzungsbegleitend eine zügige Planungs- und Genehmigungsunterstützung gewährleisten, um den Umbau konzeptgemäß zu ermöglichen. Ein Ausstieg aus der Verstromung von Kohle scheint daher im Jahr 2023 möglich und nötig.“

Der Schluss kommt dann etwas plötzlich, denn die vorgestellten Pläne zum Bau einer neuen Gasturbine und eines großen Wärmespeichers zielen ja erst einmal darauf ab, Leipzig ab 2023 unabhängig von Fernwärmelieferungen aus Lippendorf zu machen. Das sei – so betonte Stadtwerke-Geschäftsführer Karsten Rogall am 5. Dezember – rechnerisch ohne wesentliche Preissteigerungen für die Leipziger möglich.

Die Linke geht aber sichtlich schon einen Schritt weiter, was in der Konsequenz heißt, dass die Stadtwerke in ihrem Strommix ab 2025 auch keinen zugekauften Braunkohlestrom mehr anbieten. Was mittelfristig tatsächlich schon Ziel der Stadtwerke ist. Auch wenn das noch nicht bedeutet, dass der komplette Strom dann aus regenerativen Energien kommt. Ein Großteil wird ja schon heute in der eigenen GuD-Anlage in der Eutritzscher Straße erzeugt, die – ganz ähnlich wie die neue geplante Gasturbine – in Kraft-Wärme-Kopplung arbeitet: Die Gasturbinen erzeugen nicht nur Wärme, sondern auch Strom.

Und so bündelt die Linksfraktion beide Kohleausstiege in einem Beschlussvorschlag:

„Nach Vorlage der Prüfergebnisse der Stadtwerke zum Antrag VI-A-4105 beschließt die Stadt Leipzig den zügigen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung. Bis spätestens zum Jahr 2025 muss der Ausstieg aus dem Fernwärmelieferungsvertrag mit dem Kraftwerk Lippendorf vollzogen sein.

Der Oberbürgermeister wird beauftragt, die entsprechenden Gesellschafterbeschlüsse an die LVV Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH bzw. die Stadtwerke Leipzig GmbH zu erlassen, um den Ausstieg aus der Braunkohleverstromung schnellstmöglich umzusetzen.

Die Stadt Leipzig ergreift in ihrem Zuständigkeitsbereich alle erforderlichen Maßnahmen, die diesem Ziel unter den Aspekten der Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit, Umweltschutz und Klimaschutz förderlich sind.“

Bis 2023 wollen die Stadtwerke Leipzig die technische Grundlage dafür legen, künftig auf Fernwärme aus Lippendorf komplett verzichten zu können

KohleausstiegStadtwerke Leipzig
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 
Ein Kommentar


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Ticketverlosung: Hommage an Astor Piazzolla im Gewandhaus
Jourist Quartett. Foto: Annemone Taake

Foto: Annemone Taake

VerlosungViele Lieder und Werke Astor Piazzollas und Efim Jourists widmen sich dem immerwährenden Thema der Sehnsucht. Ihre Stimmungen und vielschichtigen musikalischen Farben stehen im Zentrum des aktuellen Programms des Quartetts. Virtuos und emotional präsentieren die vier Musiker russische und argentinische Variationen des Gefühls. Ihre Musik ist Tango, ist Temperament und Gesang von sehnsuchtsvoller Hoffnung. Freikäufer (Leserclub-Mitglieder) haben die Möglichkeit, hier je 2 Freikarten für das Konzert am 2. März zu ergattern.
Drei Bewirtschaftungsarten in der Burgaue, aber kein Tropfen Wasser
Windbruch in der Burgaue. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIch weiß nicht, ob man die Entscheidung des Leipziger Stadtrates am 24. Oktober 2018 zum Forstwirtschaftsplan als kollektives Versagen einordnen kann. Ich neige dazu. Gerade weil die Entscheidung so scharf zu einer Meldung der sächsischen Landeshauptstadt Dresden nur wenige Tage vorher kontrastiert. Auch dort hat sich der Stadtrat mit der Forstwirtschaft beschäftigt, aber deutlich anders. Man beschloss bei der Gelegenheit, zwei weitere Waldstücke komplett aus der Bewirtschaftung herauszunehmen.
Gospel aus Afrika vom Feinsten – Akwaba Gospel Choir gastiert in Leipzig
Die Wirkungsstätte von Pfarrer Dorn. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Zu Gast ist der Berliner Gospelchor Akwaba. Alle 11 Sängerinnen, Sänger und Musiker haben ihre Wurzeln in Afrika. Sie zelebrieren afrikanischen Gospel, der sich in vielen Elementen vom amerikanischen Gospel und Spiritual unterscheidet.
Sachsens hat die Kostenerstattung für Weidetierschutz erhöht und Grüne beantragen eine Weidetierprämie
Wertvolle Landschaftspfleger: Schafe und Ziegen. Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Für alle LeserDas Problem mit den Wölfen in Sachsen ist nicht ihre Gefräßigkeit. Oder die medial und politisch beschworene Gefährlichkeit einzelner „Problemwölfe“. Das wurde am Freitag, 18. Januar, noch einmal deutlich, als der zuständige Agrarminister verkündete, dass Weidetierhalter künftig die vollen Kosten beim Schutz von Schafen, Ziegen und Gatterwild vor Wölfen erstattet bekommen. Denn die Weidetierhalter tragen das Risiko – und sie sind eigentlich die aussterbende Gattung, wie auch die Grünen feststellten.
Am 17. März im Werk 2: Weiberkram Mädelsflohmarkt
Mädelsflohmarkt. Quelle: Weiberkram

Quelle: Weiberkram

Sunday Funday heißt es im März zum ersten Mal in Leipzig, wenn der Weiberkram Mädelsflohmarkt zu euch kommt! Wir machen Schluss mit langweiligen Styles und Outfits. Denn der Weiberkram bietet ein Shopping-Erlebnis der etwas anderen Art: längst vergessene Kleiderschrankschätze treffen auf einzigartige Vintage-Juwelen.
Am 7. Februar live in Leipzig: „The Maddest of Them All“ – Bad Temper Joe mit neuem Album
Bad Temper Joe. Quelle: TIMEZONE

Quelle: TIMEZONE

Songwriter und Gitarrist Bad Temper Joe schlägt mit seiner sechsten Studioproduktion „The Maddest of Them All“ ein neues Kapitel in seiner noch jungen musikalischen Laufbahn auf. Fünf Jahre nach seinem Debütalbum dürfen Freunde und Fans des 26jährigen sich sogar auf eine Extraportion freuen: Denn der neuste Longplayer ist das erste Doppelalbum des Ostwestfalen und umfasst 22 brandneue Songs in zwei Akten, die tief im Folk, Country und Blues verwurzelt sind.
Krieg der Farben oder Wer sucht die Fledermaus in der Burgaue?
Starkbäume direkt am Ufer des alten Flusslaufs. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist ein schöner kalter Tag im Januar, irgendwann fängt es auch an zu schneien. Ein einsamer Jogger hechelt durch die Burgaue. Ach ja, man vergisst es ja so schnell: Flugzeugmotoren heulen überm Wald. Die Abkürzung über den Auenwald wird wieder mal von Frachtfliegern genutzt, um Sprit zu sparen. Ruhig ist es also nicht wirklich in Leipzigs letztem verbliebenem Stück noch relativ naturnaher Hartholzaue. Und wenn es nach Leipzigs Ämtern und dem Stadtrat geht, heulen hier demnächst auch wieder die Motorsägen.
Landkreis Leipzig kartiert jetzt die Biber und sucht aufmerksame Helfer
Biber-Alttiere. Foto: Sven Möhring

Foto: Sven Möhring

Für alle Leser2018 wurde er zum Leipziger Auwaldtier gekürt, der Castor. Denn seit ein paar Jahren ist er auch wieder an Leipziger Gewässern heimisch, der Biber. Bis ans Elsterbecken hat er sich vorgearbeitet. Im Landkreis ist er viel zahlreicher anzutreffen. Dort gibt es noch mehr natürliche Refugien, in denen er sich wohlfühlt. Jetzt sucht das Landratsamt im Landkreis Leipzig fleißige Helfer, die beim Kartieren der Bibervorkommen helfen.
Warum das eigentliche Problem des Leipziger Auenwaldes einfach nicht gelöst werden darf
Burgaue im Winter. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWie heißt es doch so schön auf einer der Tafeln, die seit dem letzten Sommer im Waldgebiet Die Nonne zu sehen sind? – „Eine der wichtigsten Aufgaben der Bewirtschaftung im Leipziger Auenwald ist die nachhaltige Sicherung des Baumartenreichtums sowie der Strukturvielfalt der Hartholzaue, um dadurch die gesamte Biodiversität (Artenreichtum) zu erhalten.“ Eigentlich hätte man erwarten dürfen, dass dort stehen würde: „Die wichtigste Aufgabe ist ...“ Aber das kann nicht der Förster lösen. Aber wem schreiben wir das?
Superreiche gewinnen 2,5 Milliarden Dollar pro Tag, die Hälfte der Weltbevölkerung wird ärmer
Dante auf dem italienischen Euro. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit 30, 40 Jahren herrscht das Trommelfeuer der Superreichen, haben sie Volkswirtschaft um Volkswirtschaft sturmreif geschossen und immer bedrängtere Regierungen dazu gebracht, die Spitzen- und Vermögenssteuern zu senken, einige Steuern gar abzuschaffen. Das Ergebnis ist genau das, was Oxfam pünktlich zum Weltwirtschaftsforum in Davos melden kann: Die Umverteilung des Reichtums von den Armen zu den Superreichen hat sich 2018 sogar noch beschleunigt.
Ostländer senken ihre Arbeitslosenquoten schneller als Westländer
Ranking der Großstädte bei der Arbeitslosenquote. Grafik: BIAJ

Grafik: BIAJ

Für alle LeserSogar Sachsen fällt auf in der Einlaufliste der Bundesländer nach Arbeitslosenquoten. Schon 2017 hat der Freistaat danach das Saarland überholt, ein Jahr zuvor schon Hamburg. Alle ostdeutschen Flächenländer marschieren in der Grafik, die das BIAJ jetzt wieder mit den neuesten Endjahreswerten erstellt hat, seit 2013 ungefähr immer weiter nach oben und überholen, wie es scheint, ein reiches Westland nach dem anderen.
Umweltdezernat will Antrag des Jugendparlaments zur Beschilderung der Leipziger Parks nach und nach umsetzen
Informationstafel auf dem Rabensteinplatz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWie so oft in letzter Zeit war es das Jugendparlament, das mit einer pfiffigen Idee vorpreschte und dabei auf echtes Wohlwollen in der Stadtverwaltung stieß. Auch wenn sich das Wohlwollen jetzt mit einem halben Jahr Verzögerung ausdrückt. Denn die Idee, die Namensgeberinnen für Leipziger Parks sichtbar zu machen, findet man im Umweltdezernat gut.
Das Grassi-Museum für Völkerkunde feiert im Herbst 150 Jahre
Megalopolis. Foto: Mo Zaboli

Foto: Mo Zaboli

Für alle LeserClara Schumann hat es ja am Ende doch noch geschafft, einen ordentlichen Veranstaltungsreigen im Leipziger Jubiläumsjahr 2019 zu bekommen. Die Leipziger Disputation, die sich zum 500. Mal jährt, war schon vorher bedacht, der 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution auch. Für Carl Heine wurde es am Ende knapp. Und nun stellt die Linke fest: Da fehlt doch noch was. Wo ist denn der Geburtstag des Völkerkundemuseums?
Über 90 Prozent der Leipziger sortieren brav ihren Müll, aber warum eigentlich?
Mülltonnen in Warteposition. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs wird in Sachsen nicht anders sein als in ganz Deutschland. Die Deutschen sind zwar stolz auf ihr ordentliches Abfalltrennen. Aber nur etwa 5 Prozent zum Beispiel der gesammelten Verpackungs-Wertstoffe werden am Ende wiederverwendet. Der Rest wird entweder verbrannt oder landet auf der Kippe. Nur gibt es halt keine speziellen sächsischen Daten. Und auch keine Leipziger, weshalb ein Kapitel in der „Bürgerumfrage 2017“ regelrecht in der Luft schwebt.
Die packende Geschichte davon, wie sehr die Einführung des Grundeinkommens Deutschland verändern würde
Daniel Weißbrodt: Kurzer Abriss der deutschen Geschichte 2022 - 2050. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserVielleicht werden viele den Untertitel gar nicht lesen. Vielleicht werden die meisten das Buch gar nicht im Buchladen sehen. Nicht bei den Stapeltiteln und auch nicht versteckt im Regal mit der Wirtschaftsliteratur. Vielleicht werden auch Wirtschaftsstudenten es nicht in die Hand bekommen. Und deshalb auch nicht erfahren, warum fast alles in unserer Gesellschaft so falschläuft. Vielleicht taucht das Buch auch bei der Science Fiction auf. Aber da steht es falsch.