Wenn eine Geschichte noch nicht erzählt werden kann: Wo die Vögel schlafen

Kann man mit 24 Jahren eigentlich schon Romane schreiben? Hat man das Zeug dazu? Oder fehlen einem dazu eigentlich noch die Erfahrungen? - Gute Frage. Mancher Autor der Weltliteratur würde die These natürlich leicht widerlegen. Da ist auch schon der erste lange Erstling ein Meisterwerk. Es bleibt trotzdem eine recht kritische Frage - gerade weil Veröffentlichen heute so einfach geworden ist.

Den ganzen Beitrag lesen und Kommentare schreiben? Hier anmelden:

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Pilotprojekt der Volkssolidarität in Lindenau ist erst der Anfang
Das neue Sozialzentrum "An den Gärten" von außen. Foto: Uwe Schürmann

Foto: Uwe Schürmann

Manchmal in den vergangenen Jahren schien es gerade so, als wäre Sachsens Regierung auch noch stolz auf die demografische Entwicklung und die Tatsache, dass die sächsische Bevölkerung die im Durchschnitt älteste unter allen Bundesländern war. Man hatte ja auch die ganze Politik darauf ausgerichtet: immer weniger Kinder, schrumpfende Bevölkerungszahlen - und immer mehr Alte.
Jungen und Kinder aus bildungsfernen Familien sind die Gelackmeierten im sächsischen Schulwesen
Kinder aus bildungsfernen Familien scheitern im sächsischen Bildungssystem recht früh. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Von einem flächenmäßig gut ausgebauten Schulsystem kann in Sachsen schon lange keine Rede mehr sein. Und es ist nicht nur die demografische Entwicklung daran schuld, dass der Wohn- und Schulort am Ende darüber entscheidet, welchen Schulabschluss Jugendliche bekommen können. Oder ob sie überhaupt einen bekommen. Auch die "Schulabbrecher"-Quote erzählt von einem mangelnden Korrekturwillen des Kultusministeriums.
Luthers Leben und Lebensstationen kompakt in einem Buch für Reiselustige
Matthias Gretzschel: Auf den Spuren von Martin Luther. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Das, was die Evangelische Verlagsanstalt in einer großen Reihe "Orte der Reformation" für echte Sammler und Reisende in der Luther-Dekade vorgelegt hat, das hat der Leipziger Theologe und Journalist Matthias Gretzschel hier einmal kompakt versucht: alle wichtigen Luther-Orte in ein handliches Buch für Reisende zu packen.
Tanners Interview mit dem Fotografen Massimo Pulciano
Massimo Pulciano - Kunstwerke gelingen erst richtig mit dem entsprechenden Ausgangsmaterial. Foto: Volly Tanner

Foto: Volly Tanner

An allen Ecken und Enden wird fotografiert, gleichzeitig versuchen EU-Entscheider die Panoramafreiheit zu kippen und in Potsdam muss sowieso jedes Foto, welches veröffentlicht werden soll, im Vorfeld von einer Jury gegengecheckt werden, ob es ins Image der Stadt passt. Sonst: Sense, Papierkorb, Maulkorb. Da immer noch zu arbeiten, ist fast schon Don-Quichote-Style. Massimo Pulciano tut's trotzdem, nur anders eben. Tanner fragte nach.
Alin Coen Band spielte vor über 1.000 Zuschauern im Geyserhaus
Als Band, die eigene Lieder stets neu arrangiert, bleibt die Alin Coen Band interessant. Foto: Sebastian Beyer

Foto: Sebastian Beyer

Auf Einladung des Geyserhaus e.V. spielte die Alin Coen Band am Freitagabend das Abschlusskonzert der „Alles was ich hab'“-Tour, die im Frühjahr auch nach Italien geführt hatte. Über 1.000 Zuschauer erlebten eine, wie immer spielfreudige Alin Coen, die trotz Erkältung bewundernswert sauber sang. Nur in den oft heiteren Ansagen war ein leichtes Kratzen in der Stimme zu hören. Sorgten die ernsteren Stücke des ersten Konzertteils noch dafür, dass die Besucher sitzen blieben, hielt es spätestens beim Titelsong der Tour niemand mehr auf den Plätzen.
Leipzig startet in die Jüdische Woche
Musikalische Eröffnung in der Stadtbibliothek. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Zum elften Mal begeht Leipzig die Jüdische Woche. Am Sonntag wurde sie unter anderem durch Oberbürgermeister Burkhard Jung und dem Vorsitzenden der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig (IRG), Küf Kaufmann in der Stadtbibliothek eröffnet. Im Anschluss der Veranstaltung wurde ebenfalls die Ausstellung „In unserer Mitte“ für die Öffentlichkeit freigegeben, die Aspekte jüdischen Lebens in Leipzig zeigt. Sie ist noch bis Anfang September zu besichtigen.
Mord im Altenheim: Feueropfer hatte nahezu keine Überlebenschance
Silvio T. neben Strafverteidiger Stephan Bonell. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Dieter W. (66) hatte keine Überlebenschance. Als sein Bettnachbar Silvio T. (43) den hilflosen Senior am 25. November 2014 im Altenpflegeheim "Am Rosental" mit Mundwasser übergoss und anzündete, war sein Tod unausweichlich. Zu diesem Schluss kamen am Montag zwei Rechtsmediziner, die am Dienstag vom Landgericht als Sachverständige angehört wurden.
“Im Freital der Angst”
Unterstützer vor der Freitaler Flüchtlingsunterkunft. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Seit dem 22. Juni 2015 wird das ehemalige Hotel „Leonardo“ in Freital als zwischenzeitliche Erstaufnahmeinrichtung genutzt. Seitdem kommt es immer wieder zu „Nein zum Heim“-Kundgebungen. Circa 100 Leipziger unterstützten am vergangen Freitag die Flüchtlinge vor Ort. L-IZ.de hat sie begleitet.
Vorstand und Aufsichtsrat der Metropolregion Mitteldeutschland haben sich im April neu aufgestellt
Hauptbahnhof-Gleisvorfeld mit Blick zum Wintergartenhochhaus in Leipzig. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Früher hieß es mal Wirtschaftsinitiative Mitteldeutschland. Da hatten sich die großen Unternehmen der Region zusammengetan. Und die Städte organisierten sich in der Metropolregion Sachsendreieck. Das Nebeneinander funktierte nicht ganz so gut, also beschloss man, beide Vereine zusammenzuschmeißen. Und auch das brachte noch kein Feuerwerk. Was tun? Im April hat sich Mitteldeutschland schon wieder gehäutet.
Der Konjunkturmotor im Herzen Mitteldeutschlands läuft seit 2010 stabil
Das Zentrum der Metropolregion Mitteldeutschland: Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Mitteldeutschland? Zumindest in den Köpfen der Wirtschaftsakteure im Raum Leipzig und Halle ist das Wort verankert. Seit einiger Zeit erstellen sie auch gemeinsame, grenzüberschreitende Konjunkturberichte. So auch diese Tage wieder geschehen. Und wenn man vom Einbruch im Frühjahr 2009 absieht, ist die Stimmung in der Region seit Jahren ungebrochen gut. Und zwar seit dem Herbst 2005. An den Herbst erinnert sich so Mancher.
Hat Markus Ulbig der Linksfraktion zu wenig Auskunft gegeben und Oppositionsrechte verletzt?
Wenig auskunftsfreudig gegenüber der Linksfraktion: Innenminister Markus Ulbig. Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Am Donnerstag, 25. Juni, machten sie ernst. Die antifaschistische Sprecherin der Fraktion Die Linke, Kerstin Köditz, und der Rechtsanwalt André Schollbach, der selbst Landtagsabgeordneter ist, luden zum Pressegespräch. Jetzt wird der auskunftsunfreudige sächsische Innenminister Markus Ulbig (CDU) Thema für den Verfassungsgerichtshof. Ein Minister kann nicht wirklich entscheiden, was er Abgeordneten nun an Informationen gibt und was nicht.
Leipzigs Verkehrsunfallkommission arbeitet schon an einem 3-Jahres-Plan und kann auch jährlich Bericht erstatten
Verkehrsunfall an der Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße / Käthe-Kollwitz-Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Leipzig ist kein ungefährliches Pflaster. In einer Stadt mit einer steigenden Zahl von Verkehrsteilnehmern zeigt sich natürlich auch, an welchen Stellen es besonders viele Unfälle gibt. Solche Unfallschwerpunkte auszumachen und beseitigen zu lassen, war ein Teil des Anliegens der SPD-Fraktion im Leipziger Stadtrat, die im Mai beantragte, die Stadt solle jährlich einen Verkehrsunfallbericht vorlegen.
Vattenfall selbst benennt die niedrigen Börsenpreise für Strom als eigentliches Problem der Kraftwerksbetreiber
Bagger der Mibrag im Tagebau Espenhain. Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Am liebsten hätte Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) am Freitag, 26. Juni, wohl nur gehört, was er hören wollte: Das Problem für Vattenfall sei eben nur die Gabrielsche Klimaabgabe. Wenn die deutsche Energiepolitik wieder im alten Fahrwasser ist, ist alles gut. Dabei stellt selbst Vattenfall fest, dass das bestenfalls ein Nebenkriegsschauplatz ist.
Tittenhitler
Karikatur: Schwarwel

Karikatur: Schwarwel

Ich habe neue Nachbarn. Eigentlich nicht ungewöhnlich in diesen Zeiten – der Mietmarkt, der Mietmarkt. Alles zieht um und hin und her, auf der Flucht vor steigenden Nebenkosten. Und seit Neuerem wollen auch ganz viele vom Land in die Stadt. Wegen der „Ausländerschwemme“ in den schwach besiedelten Gebieten rings um Dresden. Nur ich bleibe, wo ich bin, in Leipzig-Zentrum. Ostrente, alter Berechnungsschlüssel - wisster Bescheid. Bis jetzt. Ich habe „Flüchtling“. Scheinbar eine schwere Erkrankung am Volkskörper. Denn gegenüber ist der Mustafa mit dem gesamten Clan eingezogen. Da verändert sich der Fokus. Zwei Frauen, 5 Kinder und Messer hat er auch. Es wird eng Freunde, denn gestern fiel das entscheidende Wort!
Gastmanns Kolumne: Erholen ohne Einzuholen
Bitte Arbeitsfähigkeit wiederherstellen! Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

"Einen schönen Urlaub wünsche ich Ihnen!", "Gute Erholung!" und "Schalten Sie mal ab!" All das gängige Urlaubswünsche, die man in Anbetracht des gerade zaghaft an die Tür klopfenden Sommers und der damit einhergehenden Urlaubszeit wieder öfter zu hören bekommt. Wen es ganz hart trifft, der hat es sogar im Arbeitsvertrag stehen: "Der Arbeitnehmer hat dafür Sorge zu tragen, den Urlaub zur Wiederherstellung seiner Arbeitsfähigkeit einzusetzen."