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Schweinevogel von Schwarwel (182): Schlüpfer

Nur noch dunkel. Am Morgen, am Nachmittag, selbst am Mittag - eigentlich ständig dunkel. Da beginnt sich Mensch nach innen zu wenden, sortiert alle Briefmarken um, kramt die Schubladen durch und findet durchaus Dinge wieder, die schon längst verschollen schienen. Manches kommt einem dabei bekannt vor - manches glaubt man zum ersten Mal zu sehen.

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Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

In Zeiten der Flüchtlingsnot ist Solidarität gefragt, nicht Gier
Ein bisschen Solidarität kann in der Flüchtlingsunterbringung eine Menge helfen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

In Zeiten, in denen wirklich menschliche Solidarität notwendig ist, erweist sich, wer tatsächlich solidarisch ist und wer nicht. Auf 10 Milliarden Euro werden die Kosten geschätzt, die jetzt notwendig sind, um die Flüchtlinge alle menschenwürdig unterzubringen, die in diesem Jahr in die Bundesrepublik kommen. Geld, das eigentlich da ist. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble kann mit 20 Milliarden Euro Steuermehreinnahmen rechnen.
„Bonjour Paris!“ (7): Ein touristischer Streifzug durch die Pariser Arrondissements 1 bis 10
Das Häusermeer von Paris - Blick vom Eiffelturm. Foto: Patrick Kulow

Foto: Patrick Kulow

Unser Highlight des ersten Tages war der Eiffelturm. Genau der richtige Ort, um sich einen Überblick über die Stadt und die zu besichtigenden Sehenswürdigkeiten zu verschaffen. Und so beginnen wir hier mit einer Reise durch die Pariser Stadtbezirke, bei der natürlich vor allem die „üblichen Verdächtigen“ genannt werden. All das, was man auf einer Paris-Reise gesehen haben sollte, ist dabei.
Livegeticker quer durchs Waldstraßenviertel: Gute Nacht Legida + Video vom „Marsch der Millionen“
Mal wieder unterwegs. Parolen zusammengefasst: Gegen den Islam, gegen die GEZ und für Deutschland. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Lutz Bachmann kommt schon mal nicht, gegen 19:16 Uhr hat Markus Johnke das Podium betreten. Mal wieder geht es los mit der Lügenpresse und dem anderen Rest. Heute geht's mal wieder irgendwie um L-IZ und LVZ und die "deutschenfeindliche Hetze". Was immer das ist. Johnke beschwert sich zum Start, es sei nicht wahrgenommen worden, was die Legidas so gegen die Presse haben. Lügen gehört halt beim Vereinsvorstand längst dazu.
Gedenken an 1. September 1939: OBM Jung schlägt Bogen von Weltkriegs- zu Syrien-Flüchtlingen
Der pensionierte Erzbischof Henryk Józef Muszyński, der polnische Honorarkonsul Markus Kopp und OBM Burkhard Jung (SPD) gedachten am Montag den Opfern des 2. Weltkriegs. Foto: Martin Schöler

Foto: Martin Schöler

Die Stadtspitze gedachte am Nachmittag dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs am 1. September 1939. Ein besonderes Augenmerk galt in diesem Jahr den polnischen Opfern. An der Veranstaltung auf dem Ostfriedhof nahm neben OBM Burkhard Jung (SPD) und Justizminister Sebastian Gemkow (CDU) der frühere Erzbischof und Primas von Polen, Henryk Józef Muszyński, teil.
Tanners Interview mit dem Freiraum-LE-Chef Ingo Sasama
Freiraum-LE-Chef Ingo Sasama. Foto: Volly Tanner

Foto: Volly Tanner

Manchmal trifft man sich einfach. So geschehen, als der Tanner bei einer Hochzeit einrauschte, um den Getränken zu huldigen und dem Brautpaar zu applaudieren. Und dann sah er übers Glas gelunst ein bekanntes Gesicht und kam mit dem Mann am Gesicht ins Gespräch. Diesmal: Ingo Sasama, ein tanzender Derwisch.
Fremdenfeindlichkeit in der Statistik und die Probleme der sächsischen Provinz
Grauer Normalbürger unter Anderen: Wer ist denn hier der "Unvergleichliche"? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Nicht nur Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) sah sich am Wochenende zu Unrecht an die Wand gestellt. Auch sein brandenburgischer Amtskollege Dietmar Woidke (SPD) und der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) sahen mal wieder viel zu viele Finger auf Ostdeutschland gerichtet. Fremdenfeindlichkeit sei ein gesamtdeutsches Problem, das man gemeinsam bekämpfen müsse.
Gymnasium als Zielschule und jeder vierte Leipziger Schulabgänger mit miserablen Berufsaussichten
Vorbereitung für den Schuljahresstart im Gymnasium. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Natürlich ist bei diesem Thema an dieser Stelle noch nicht Schluss. Aber die Leipziger Ratsfraktion der Linken und die Landtagsfraktion der Linken haben erst einmal nur zwei "Grünauer Schriften" zur Leipziger Bildung fertig - eine zur frühkindlichen Bildung, eine zu Allgemeinbildenden Schulen. Und Broschüre Nr. 2 endet mit dem Schulabschluss.
Freispruch für No-Legida-Demonstrantin
Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Eine Demonstrantin, die sich Mitte März an den Protesten gegen einen rassistischen Legida-Aufmarsch beteiligt hat, wurde heute am Amtsgericht freigesprochen. Sie stand vor Gericht, weil sie sich vermummt an einer Gegendemonstration am Johannisplatz beteiligt haben soll.
Leipzigs Umweltbürgermeister bekommt wieder einen Offenen Brief zu Eisvogel, Bestandsschutz und Motorbooten
Ein Eisvogel verzehrt am Elstermühlgraben seine Beute Foto: Sebastian Beyer

Foto: Sebastian Beyer

Am 22. August versuchte die LVZ irgendwie in einem Artikel einzuordnen, was denn da am Floßgraben nun rechtens ist: Hat die Landesdirektion Recht, die die Wasserpflanzenmahd untersagt? Hat der Umweltbürgermeister recht, der bei sich keinen Fehler sieht und auch keine Störung für den Eisvogel durch die erweiterten Durchfahrtzeiten?
53 Facebook-Seiten in Sachsen als rechtsextrem eingestuft – aber mit der Strafverfolgung hapert es
Auch für Sachsens Ermittler ist das Internet nach wie vor Neuland. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Nicht nur Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) macht sich Sorgen über den fahrlässigen Umgang des Internetdienstes Facebook mit rassistischen und fremdenfeindlichen Posts und Kommentaren. Selbst der Sächsische Verfassungsschutz hat schon registriert, dass die sogenannten "social media" zum Tummelplatz für rechtsradikale Propaganda geworden sind.
Gefahrenstelle Nr. 23 im Leipziger Radnetz: Der Burgplatz als Radfahrerverhinderungsparcours
Alles verbaut: Burgplatzzufahrt zur Markgrafenstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Da fiel auch unseren Lesern nichts mehr ein zu diesem Hindernisparcours, der mit Bauverzug oder Planungsfehlern eigentlich nicht mehr zu entschuldigen ist: Es geht um die Ostseite des Burgplatzes: "Der Burgplatz mit der Einfahrt Markgrafenstraße (nach Osten) ist eine ebensolche Katastrophe für Radfahrer wie die Wegelösung an MB, Panoramatower oder Augustusplatz."
Sieben Bitten und drei windelweiche Punkte zur sächsischen Asylpolitik
Kurzfristig zur Erstaufnahmeeinrichtung gemacht: die Ernst-Grube-Halle. Foto: Universität Leipzig

Foto: Universität Leipzig

CDU-Wähler in Sachsen dürften dieser Tage ein Problem haben. Sie werden sich mit der Frage allein gelassen fühlen, ob tatsächlich die Partei in den Landtag eingezogen ist, die sie gewählt haben. Am Donnerstag, 27. August, beschloss die CDU-Fraktion ein Positionspapier zur sächsischen Asylpolitik. Es liest sich wie eine Bittschrift aus der Opposition.
„Bonjour Paris!“ (6): Mit Maschinengewehr am Eiffelturm
La Tour Eiffel - der Pariser Eiffelturm ist wohl das Hauptziel für Besucher der Stadt. Über 7 Millionen Menschen kommen jedes Jahr hierher. Kein Wunder ... Foto: Patrick Kulow

Foto: Patrick Kulow

Sehen kann man die 324 Meter hohe "Eiserne Lady" ("La Dame der Fer") ja nun fast immer, fast von jedem beliebigen Punkt der Stadt aus. Das kann man gut finden oder auch nicht. Trotzdem kommt man wohl als Paris-Besucher nicht drumherum, direkt hinzufahren, nach oben zu fahren/zu steigen und von oben herab auf die Stadt zu schauen. Damit ist man dann einer der angegebenen über sieben Millionen Besucher pro Jahr.
Gastmanns Kolumne: Dreams are my reality
Capito? Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Übermorgen ist ja schon wieder 1. September - von jeher ein Datum mit tiefer symbolischer Aufladung. Die deutsche Wehrmacht begann an diesem Tag bekanntlich, proaktiv die Nachbarländer touristisch zu erschließen, in der Zone hingegen verbanden die Kinder mit dem Septemberbeginn vor allem den alljährlichen Beginn ihres neuen Schuljahres. Seit 25 Jahren ist Gott sei Dank mit dieser Gleichmacherei Schluss. Der moderne Mensch will schließlich nicht seine Ferienplanung durch das quälende Rad der Routine bestimmen lassen.
Asylanträge: Mit 5.402 Erstantragsstellern wird für Leipzig gerechnet
Feldbetten vor der Ernst-Grube-Halle. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Die Prognosen werden steigen, hieß es in den vergangen Wochen zu den Flüchtlingszahlen. Am Freitag veröffentlichte die Landesdirektion ihre Schätzung für Sachsen und diese ist, nicht sonderlich überraschend, gestiegen. Für Leipzig bedeutet das nun, dass es sich auf knapp 1.400 Unterbringungsmöglichkeiten zusätzlich einrichten muss.