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Parkende Autos

Leserbrief (auch an die LVB gesandt): Straßenbahnstau in der Georg-Schwarz-Straße

Werte Leipziger Verkehrsbetriebe, heute ist es mir zum vierten Mal seit Jahresbeginn passiert, dass die Linie 7 in der Georg-Schwarz-Straße nicht mehr weiterfahren konnte, aufgrund von schlecht geparkten Autos. Ich musste mit meinen beiden hungrigen und müden Kleinkindern schon am Lindenau Markt aussteigen, wir wollten aber nicht auf den Schienenersatzverkehr warten und sind dann bis zum Diakonissenhaus gelaufen.

Der fuhr dann auf Höhe des Café Jedermann in der Georg-Schwarz-Straße an uns vorbei, aber wer konnte schon ahnen, dass das so schnell geht. Der Straßenbahnstau war dann allerdings nicht in Richtung Böhlitz-Ehrenberg, sonder stadteinwärts (siehe Foto). Vielleicht waren aber kurze Zeit beide Richtung nicht mit der Straßenbahn befahrbar, das kann ich nicht sagen.

Bei den drei Malen vorher saß ich kurz vor meiner Wohnung bis zu 15 Minuten in der Straßenbahn fest, weil die Türen nicht geöffnet wurden (vermutlich aus haftungsrechtlichen Gründen). Wenn man Termine und/oder Kinder hat, ist dieser Zustand auf Dauer schlicht nicht hinnehmbar und auch ansonsten nur schwer zu ertragen.

Die Frage, die ich in diesem Zusammenhang gerne beantwortet hätte: Ist es nicht möglich, ein KfZ, das die Straßenbahn blockiert, innerhalb kurzer Zeit abschleppen zu lassen? Die Kosten dürften dabei doch relativ egal sein, das wird ja dem Verursacher in Rechnung gestellt, wie ich annehme.

Ich möchte jedenfalls dringend darum bitten, dass Sie sich mit diesem Phänomen auseinandersetzen und eine Lösung finden.

LVBMelder
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Völkischer Nationalismus oder „Mein Leipziger Wahlkreis“ – ohne CDU?
Radau bei Bettina Kudla im beginnenden Wahlkampf. Zwischendurch noch die Forderung dem alternativen Leipziger Club "Conne Island" die Mittel zu streichen, nun gehts bei Bettina Kudla um die stattfindende "Umvolkung". Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel (Archiv)

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel (Archiv)

Wie viel Anstand darfs denn sein? Und was ist „Anstand“ eigentlich noch für eine moralische Kategorie, wo er als „bürgerliche Tugend“ seit dem Auftreten der AfD politisch längst auch für „oben hui und unten pfui“ stehen kann? Wenn es nach Bettina Kudla geht, ist das Mindestmaß an moralischer Tugend auch öffentlich unterschreitbar, wird als Tabubruch genutzt, sofern es der Popularität dient. Selbst wenn es, wie beim Begriff „Umvolkung“ eine natürlich (unanständig) kalkulierte Aufmerksamkeit ist. Jeder Aufschrei hilft, jede öffentliche Positionierung verstärkt bei denen, die fest im Griff des gefühlten Unterganges leben den Eindruck: Endlich sagt es mal eine(r) aus der CDU.
Gastmanns Kolumne: Weitermachen!
Das Schlüsselwort „unserer Werte“ heißt: Kohle. Foto: L-IZ.de

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Manchmal muss man auch dahin gehen, wo es wehtut. So verschlug es mich gestern in einen Discounter, den die meisten Menschen, die ich kenne, mit etwas zu bezeichnen pflegen, das so ähnlich klingt wie „Woll-Wort“. Schmerzhaft war – das sei gerechterweise bemerkt – im Grunde nichts, allerdings konnte man schon ein bisschen durcheinander kommen, was das Kirchenjahr so betrifft. In einer Ecke hatte man sich auf Merchandising-Produkte zur Thematik des Oktoberfestes festgelegt, rechts davon fand sich noch etwas Rest-Badebekleidung, links davon türmten sich bereits Schwibbbögen, Weihnachtsmann-Mützen mit der obligatorischen Illuminierung und etwas verpackter Schnee auf Kunststoffbasis.
Einmal Kaltland und zurück: Florian Lutz inszeniert den „Fliegenden Holländer“ als radikale Polit-Performance
Der fliegende Holländer. Foto: Theater, Oper- und Orchester GmbH, Falk Wenzel

Foto: Theater, Oper- und Orchester GmbH, Falk Wenzel

Halles neuer Opernintendant hat an der Saale zum Spielzeitauftakt "Der fliegende Holländer" inszeniert. Florian Lutz verortet die romantische Oper in der ostdeutschen Lebenswirklichkeit des Publikums. Ein aufregendes Experiment, das einen Ausflug in Leipzigs Nachbarstadt wert ist.
Was im Planfeststellungsbeschluss zum Flughafen Leipzig/Halle steht, ist für die Flugsicherung überhaupt nicht verbindlich
Der Flughafen Leipzig / Halle aus der Vogelperspektive. Foto: Flughafen Leipzig / Halle, Uwe Schoßig

Foto: Flughafen Leipzig / Halle, Uwe Schoßig

Ganz tief in die Geschichte um die Südstartbahn des Flughafens Leipzig/Halle führt die Antwort, die Dr. Lutz Weickert auf seine Bürgeranfrage nun vom Wirtschaftsbürgermeister Uwe Albrecht bekommt. Der erklärt ihm jetzt nämlich per Brief, dass Vorgaben aus Planfeststellungsbeschlüssen überhaupt nicht verbindlich sein müssen. Und das sei doch schon seit 2006 klar.
Schulverweigerer in Leipzig: Zahl der Anzeigen ist 2015 gesunken
Schulverweigerung ist in Leipzig kein Massenphänomen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Die Stadtratsanfrage zu den Schulpflichtverletzungen, die jetzt vom Dezernat Umwelt, Ordnung, Sport beantwortet wurde, stammt nicht aus einer der konservativen Fraktionen im Leipziger Stadtrat, sondern aus der SPD-Fraktion. Das Thema kocht immer mal hoch, wenn eine große Zeitung damit die Gemüter wieder in Wallung bringt: Schulschwänzer mag man ja in dieser Stadt so gar nicht.
In Leipzig fallen 6 Prozent aller Schulstunden aus und es fehlen schon jetzt über 200 Lehrer
Von außen schön bunt: die Schule am Adler. Foto: Marko Hofmann

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So Mancher bescheinigt der Leipziger Stadtverwaltung eine deutlich größere Mühe beim Beantworten von Fragen aus dem Stadtrat, als sich etwa die Staatsregierung gibt, um Landtagsanfragen zu beantworten. Selbst der eine (Ex-NPD) Stadtrat bekommt ausführlich Antwort. Sogar dann, wenn die Daten eigentlich sogar online verfügbar sind. Aber das Problem, das abgefragt wurde, brennt auch dem Sozialbürgermeister auf den Nägeln.
Flüchtlinge: Zuweisungen an Leipzig sind 2016 deutlich zurückgegangen
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Fast neun Monate sind herum – und es sind deutlich weniger Flüchtlinge nach Leipzig gekommen als im letzten Jahr. Die EU hat sich eingemauert, freut sich über einen verkniffenen Deal mit der Türkei, wieder ertrinken hunderte Flüchtlinge im Mittelmeer. Und das „Wir schaffen das“ bleibt in bürokratischen Mühlen stecken. Per 20. September hat das Leipziger Sozialamt die neuesten Zahlen vorgelegt.
Ein Freundschaftsbuch, mit dem man seinen Wuff erst mal richtig kennenlernt
Tanja Székessy: Du bist mein Hund. Foto: Ralf Julke

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Eltern wissen das: Sind erst mal Kinder da, dann besteht die große Gefahr, dass sich bald auch noch Tiere dazugesellen. Katzen. Meerschweinchen, Mäuse. Und natürlich Hunde, diese drolligen kleinen Fellknäuel, die erst ganz süß sind und irgendwann ganz groß und brav und gehorsam, haha. Es soll Eltern geben, die ihrem Nachwuchs den Hundewunsch nicht erfüllen.
Bundestagswahl 2017: Bettina Kudla und das Stöckchenspiel der AfD
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LEIPZIGER ZEITUNG/Mit Auszügen aus Ausgabe 35Bettina Kudla (CDU) hatte es bereits ab der zweiten Septemberwoche auf kuriose Art und Weise in die überregionalen Schlagzeilen geschafft. Die Bundestagsabgeordnete war mit einer Twitterattacke auf den türkischen Journalisten Can Dündar losgegangen. Der Reporter wird von der Erdoğan-Administration politisch verfolgt und gilt der Administration in Ankara als nicht systemtreu. Nun folgte am 24. September, erneut pünktlich zum Wochenende, das nächste Stöckchenspiel im Rahmen eines Wahlkampfes, wie ihn die Leipziger CDU-Abgeordnete versteht. Erneut springen alle auf. Und die Frage „Warum“ wird kaum gestellt.
RB Leipzig beim 1. FC Köln: Das Duell der Unbesiegten
Timo Werner schoss RB in die Führung. Foto: GEPA Pictures

Foto: GEPA Pictures

Neben Meister und Tabellenführer Bayern München sowie den Remis-Königen aus Hoffenheim gibt es nach vier Bundesliga-Spieltagen nur noch zwei unbesiegte Mannschaften: den 1. FC Köln und RB Leipzig. Beide Teams treffen am Sonntagabend (17:30 Uhr) in der Domstadt aufeinander.
Eine Flughafen-Lesung am 29. September
Am 29. September veranstalten die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik und der Airport Leipzig-Halle eine Flughafen-Lesung am Terminal A. Beginn ist 18 Uhr (Einlass ab 17:45 Uhr).
Müssen Behörden bei der Flugroutenplanung auf Naturschutzgebiete keine Rücksicht nehmen?
Flieger über Leipzig. Foto: Ralf Julke

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Die Urteilsbegründung liegt noch nicht vor, aber es sieht ganz so aus, als hätte das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Bautzen wieder einmal die Kurve gekriegt und eine Formulierung gefunden, mit der die Klage der Grünen Liga gegen die Kurze Südabkurvung in Leipzig abgeschmettert wird. Am Freitag, 23. September, wurde zumindest das Urteil bekannt.
Großstädte wie Leipzig sind besonders von verfestigter Armut betroffen
Kassensturz, schön übersichtlich. Foto: Ralf Julke

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Am Donnerstag, 22. September, veröffentlichte das Bundesamt für Statistik seinen alljährlichen Bericht zur Armutsgefährdung in Deutschland. Und wahrscheinlich waren die Statistiker in Wiesbaden selbst erschrocken, als sie feststellen mussten, dass die Armutsgefährdung gerade in den westdeutschen Bundesländern gestiegen ist. „Hartz IV“ lässt grüßen.
Förderhöhe für die sächsischen Zweckverbände wird zum Thema einer Aktuellen Debatte im Landtag
Regionalexpress nach Chemnitz - noch immer ohne Strom. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Da hat Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) noch einen Tanz auf glühenden Kohlen vor sich, wenn er erklären soll, warum er mit den zusätzlichen Bundesmitteln für den regionalen Nahverkehr die Löcher beim ÖPNV stopft und den regionalen Zugverkehr weiter darben lässt. Am Donnerstag, 29. September, muss er erstmals Antwort stehen zum Thema Regionalisierungsmittel.
Leipzigs Linke macht drohende Altersarmut in zehn Stadtteilforen zum Thema
Adam Bednarsky und Dr. Dietmar Pellmann mit den Flyern zur Rentendiskussion. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

„Leipzig ist nach wie vor die sächsische Armutshauptstadt, daran hat sich nichts geändert“, sagt Dr. Dietmar Pellmann, lange Jahre das sozialpolitische Schwergewicht in der Landtagsfraktion der sächsischen Linken. Aber Ruhestand kennt er nicht. Er wird auf dem Podium sitzen, wenn die Leipziger Linke die nächsten Foren zur Rentenzukunft in Leipzig veranstaltet. Mit vielen jungen Leuten im Publikum, wünscht sich Adam Bednarsky.