Artikel vom Montag, 20. Mai 2013

Planungen für B 87neu: „Tauchaer Erklärung“ findet erstaunliches Echo

Es gab ja in letzter Zeit einige verächtliche Bemerkungen von gut bezahlten Politikern gegenüber Bürgern, die auf verschiedene Weise versuchen, ihre Interessen in politische Entscheidungsprozesse einzubringen. "Wutbürger" war so ein arroganter Begriff. Dabei können selbst Großprojekte sinnvoller, nachhaltiger und vor allem zielführender geraten, wenn Politik frühzeitig die Diskussion mit den Betroffenen sucht. Das ist bei den Planungen zur neuen B 87 sogar passiert. Weiterlesen

Sperrung des Floßgrabens: Sächsischer Kanuverband fordert verursachergerechte Sperrung

Am 9. Mai verfügte das Leipziger Umweltdezernat eine Sperrung des Floßgrabens für den Bootsverkehr. Nur noch zu bestimmten Zeiten am Wochenende dürfen Boote den Floßgraben passieren, in dem der seltene Eisvogel brütet. Doch nicht nur die erste Ausnahmeverfügung für eine Bootstouranbieter sorgt für Unmut. Besonders betroffen zeigt sich der Sächsische Kanuverband. In einer Stellungnahme fordert er einen völlig anderen Umgang mit dem sensiblen Gewässer. Weiterlesen

Der Tote im Gleisbett: Ermittlungen laufen an

Wie die Polizeidirektion Leipzig in einer gemeinsamen Mitteilung mit der Staatsanwaltschaft übermittelte, wurde am gestrigen 19. Mai gegen 20 Uhr "ein Mann tot im Gleisbett aufgefunden." Ort des Fundes war der Bahnhof Leipzig-Leutzsch am Ritterschlösschen in der Gustav-Esche-Straße. Da eine Straftat in solchen Fällen nie ausgeschlossen werden kann, haben auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft die Untersuchungen der Rechtsmedizin begonnen.
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Kanupark-Schleuse eingeweiht: Vorerst fährt nur die „MS Wachau“ zum Störmthaler See

Erst mal großes Tamtam, dann Stille am Wasser. Im Beisein von Umweltminister Frank Kupfer wurde am Samstag, 18. Mai, die Kanupark-Schleuse zwischen dem Markkleeberger und Störmthaler See im Leipziger Neuseenland offiziell freigegeben. "Nach zwei Jahren Bauzeit können wir heute einen wichtigen Schritt zur wassertouristischen Erschließung des Leipziger Neuseenlandes tun", sagte Frank Kupfer. Er war extra an Bord der "MS Wachau" gestiegen, die künftig die Schleuse Richtung Störmthaler See befahren darf. Weiterlesen

Gewerberaum-Mietspiegel 2013 der IHK zu Leipzig: Zuwachs auf irdischem Niveau

Mieten sind ja ein Thema, das langsam prickelnd wird in Leipzig. Wenn eine Stadt attraktiv ist, füllt sie sich nicht nur mit Bewohnern, auch Mieten und Bauen werden wieder lukrativ. Und wo das Angebot knapp wird, steigen die Mieten. Das ist in Leipzig bislang nur punktuell der Fall, auch wenn einige Spieler auf dem Markt etwas Anderes erzählen. Aber diese Punkte sind natürlich interessant. Auch wer Gewerberaum sucht, muss auf die konkrete Lage achten. Weiterlesen

Nächtlicher Fluglärm über Leipzig: Keine Südabkurvung, kein Fehlanflug – was dann?

Am 22. April gab es nicht nur eine Einwohneranfrage - sondern gleich ein ganzes Bündel. Zeichen auch dafür, dass in der Leipziger Politik vieles gar nicht so klar ist, wie es sich die Akteure wohl denken. Eines der diffusesten Themen ist der Fluglärm. Auch nachts dröhnen die Flugmaschinen über Leipziger Stadtgebiet. Und keiner scheint zu wissen, warum sie das tun. Die "kurze Südabkurvung" soll's nach offizieller Auskunft nicht sein. Weiterlesen

Am 23. Mai: Forschungstag der Leipziger Ägyptologie

Das jährliche Kolloquium "Neue Forschungen zur ägyptischen Kultur und Geschichte" versammelt am Donnerstag, 23. Mai, Nachwuchswissenschaftler und gestandene Forscher der Universitäten, ägyptischen Museen und Akademien von Leipzig und Berlin zum Austausch über aktuelle Erkenntnisse und Fortschritte von Projekten. Zu der zum 42. Mal stattfindenden Veranstaltung (seit 1971) findet als Festvortrag die 24. Siegfried-Morenz-Gedächtnis-Vorlesung statt. Weiterlesen

Ein Stadtrundgang mit drei Zielen: Dessau, Bauhaus, Wörlitz

Foto: Ralf Julke

Dessau ist ein bisschen seltsam. Daran ändert auch Kristina Kogels kleiner Ein-Tages-Wegbegleiter nichts. Dessau ist fremd. Das alte Dessau genauso wie das moderne. Wie ein Trumm steht die Marienkirche da, so wuchtig, als gälte es, noch einmal Wallensteins Scharen von 1626 abzuwehren. Dafür steht der Rathausturm da, als käme das passende Rathaus in der richtigen Größe noch. Weiterlesen