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Tag: 12. August 2013

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In einer verlassenen Fabrikhalle wird Theater ohne Glanz gespielt: Das ‘Totenfloß’ von Harald Müller

Irgendwo in Leipzig an diesem Wochenende trafen sich ungefähr 100 Leute. Sie haben was gehört, mitgekriegt, aber vor allem sind sie wahrscheinlich lose Mitglieder der Leipziger Theater-Techno-Alternativ-Szene. Irgendwie so. Auch zwei, drei Eltern sind dabei. Erwähnenswert nur deshalb, weil 'Totenfloß' nicht in der Spinnerei, in der Skala oder im Centraltheater aufgeführt wurde. Eine Inszenierung, welche illegal über die Bühne in einer verlassenen Fabrik geht.

Gray Noon: Rimma Arslanov zeigt im Kunstverein die Abschlussausstellung ihres Leipzig-Besuchs

Drei Monate war die israelische Künstlerin Rimma Arslanov zu Gast in der Leipziger Künstlerresidenzen "Blumen". Am Donnerstag, 15. August, um 20 Uhr eröffnet im Kunstverein Leipzig nun ihre Leipziger Abschlussausstellung der "Gray Noon", was dann wohl auf deutsch "Grauer Mittag" oder "Graue Mittagsstunde" heißen soll. Die Ausstellung markiert den Endpunkt des dreimonatigen Aufenthalts Rimma Arslanovs in der Künstlerresidenz.

Eine Leipziger Initiative als “Wolfsburger Erklärung”: Deutschlands Politik muss wieder zukunftsfähig werden

Eigentlich sitzt die 2b Ahead ThinkTank GmbH in Leipzig im Gerichtsweg , aber ihren 12. Zukunftskongress veranstaltete sie am 18. und 19. Juni in Wolfsburg. Eingeladen waren Manager, Medienleute, Technologieexperten aus verschiedensten Branchen. "Sie bilden ein unabhängiges und parteipolitisch neutrales Netzwerk der Innovations-Experten aus hunderten Unternehmen verschiedenster Branchen", sagt Initiator Sven Gábor Jansky.

Bundestagswahl: CDU in Sachsen auf Stimmzetteln ganz oben

Am 22. September ist Bundestagswahl. Was viele Wähler vermutlich nicht wissen, die Reihenfolge der Parteien auf dem Stimmzettel ist in jedem Bundesland eine andere. Für jeden der 299 Wahlkreise werden eigene Stimmzettel gedruckt. Schuld sind die unterschiedlichen Direktkandidaten.

Direktkandidaten zur Bundestagswahl: Wer will gewählt werden im Leipziger Norden

Leipzig hat die Wahl. Am 22. September dieses Jahres stehen zur Bundestagswahl sowohl die Parteien, welche sich um die Zweitstimmen bewerben, als auch 17 Direktkandidaten, die Erststimmen ergattern wollen. Dabei ist die Stadt in zwei Wahlkreise aufgeteilt: den Wahlkreis 152 im Norden, mit 8 Kandidaten, und den Kreis 153 im Süden, mit 9 Kandidaten.

Der ultimative Selbsttest auf dem Billiglohn-Markt (5): Von der Manufaktur zur Manipulation

Mein Schicksal war also besiegelt. Ich unterzeichnete bei der Leiharbeitsfirma einen Vertrag für besagte Firma aus Gütersloh, die ein Subunternehmen gegründet hatte, um wiederum für eine große Fluggesellschaft Kundenbeschwerdemanagement zu betreiben. Hört sich kompliziert an, ist es auch. Es folgten zwei denkwürdige Wochen, die sich tief im Tagebuch meines Lebens eingraviert haben.

Leipzigs Direktkandidaten zur Bundestagswahl: Was verraten Wahlwette und Bundestagsradar von “Spiegel Online”?

Am 22. September ist mal wieder Bundestagswahl. Oder endlich wieder, werden auch manche Leipziger sagen. Es ist die aller vier Jahre stattfindende kleine Gelegenheit, ein wenig an der deutschen Politik zu ändern, vielleicht eine kleine Richtungsänderung anzustoßen. Oder solche auch zu verhindern. Auch diese Wähler gibt es ja - die sich mit dem Bestehenden ganz wohl fühlen und gar keine Veränderung wollen.

Forschungsstart im Paul-Flechsig-Institut: Europäische Nachwuchsförderung für Leipziger Hirnforschung

Am Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig nimmt im August 2013 eine deutsch-estnische Nachwuchsforschergruppe unter dem Namen MESCAMP ihre Arbeit auf, teilt die Universität Leipzig mit. Gefördert mit über 650.000 Euro wird sie sich in den kommenden anderthalb Jahren mit den molekularen Mechanismen bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems beschäftigen.

Ziel Umerziehung: Wie Spezialheime und Jugendwerkhöfe in Sachsen während der DDR-Zeit funktionierten

Das Label "Diktatur" ist schnell draufgeklebt auf so ein Land, das 1990 entsorgt wurde wie ein hässliches altes Möbelstück. Schnell hatte man die Stasi als Zentrum alles Bösen ausgemacht. Aber mittlerweile wissen die Historiker, dass es so einfach nicht war. Der Herrschaftsapparat in der DDR war wesentlich komplexer. Und es steckte ein altes, zutiefst stalinistisches Ideal dahinter: der Glaube daran, man könne Menschen "umerziehen".

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