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ARCHIV

Tägliches Archiv: 24. September 2017

SC DHfK Leipzig vs. Hannover-Burgdorf 25:23 – Kein klarer Sieger im Lattenzielwurf des SC DHfK

Sechzig Minuten Spannung erlebten die 3.644 Zuschauer in der Arena am Wahlsonntag. Abgesehen von der Anfangsphase, als die Gäste aus Hannover-Burgdorf mit drei Treffern in Führung gingen, konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. So fiel die Entscheidung erst in der letzten Minute. Auffällig waren die sieben Lattenwürfe und ein Pfostentreffer seitens des Heimteams. Das Ergebnis hätte also noch deutlicher ausfallen können, wobei fast jeder einmal das Holz testete und somit kein Sieger beim Lattentreffen ermittelt wurde.

Rico Gebhardt (Linke): „Rechtsruck im Bundestag angekommen“

Den heutigen Wahlabend kommentiert Rico Gebhardt, Landes- und Fraktionsvorsitzender der sächsischen Linken: „Mit der heutigen Bundestagswahl manifestiert sich nun der gesellschaftliche Rechtsruck in Wahlergebnissen. Wir werden einen Bundestag haben, in dem sechs Fraktionen Platz nehmen. Die Zeiten der klaren Ergebnisse für die sogenannten Volksparteien sind endgültig vorbei.“

FDP Sachsen: „Starkes Comeback der Freien Demokraten ist Riesenerfolg – Grundlegende Erneuerung hat sich ausgezahlt“

Nach der ersten Hochrechnung werden die Freien Demokraten mit rund 10 Prozent im nächsten Deutschen Bundestag vertreten sein. Dazu erklärt der Spitzenkandidat und Generalsekretär der FDP Sachsen, Torsten Herbst: „Dieses starke Comeback der Freien Demokraten ist ein Riesenerfolg. Die FDP kehrt nicht nur in den Bundestag zurück, sondern wird auch mit einer starken Fraktion vertreten sein. Dafür danken wir unseren Wählerinnen und Wählern. Die Sehnsucht vieler Bürger nach einer freiheitlichen Kraft, die einen starken Kontrast zur satten und selbstzufriedenen schwarz-roten Koalition sowie zu linken Umverteilungsparteien bietet, war offenbar groß.“

Martin Dulig (SPD): Wahlergebnis akzeptieren – und in Sachsen eine Politik für mehr Chancengleichheit vorantreiben

Die Wählerinnen und Wähler haben entschieden, wer sie in den nächsten vier Jahren im Bundestag vertreten soll. Dabei konnte die SPD ihr gesetztes Ziel nicht erreichen, und landete bei ca. 20 Prozent der Wählerstimmen.

Bundestagswahl in Leipzig: Erstes Fazit für Sachsen

Auch in diesem Jahr werden wir, wie 2013 und bei den Kommunal- und Landtagswahlen 2014, im Neuen Rathaus gemeinsam mit allen Kandidaten der Parteien vor Ort sein, wenn die ersten Prognosen aufploppen. Mit Zahlen aus Leipzig und im Bund, Beobachtungen, Analysen, kleinen Videoberichten und ein paar Liveinterviews als Audios werden wir auch heute versuchen, ein Stimmungsbild unter den politischen Vertretern einzufangen.

Fachkräftemangel in den Unternehmen und Integration für Dummis

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus der Ausgabe 47 Als Michael Franz am Dienstagvormittag, 5. September, aus seinem Büro in den einsehbaren Bereich vor der Werkstatt des Autohauses „Auto Saxe“ schaut, sieht er für seinen Geschmack etwas viel Blau. Zwei Polizisten bewegen sich mit raschem Schritt die Einfahrt herauf, „mit Pistolen am Gürtel“, für Franz, Prokurist des 93 Mitarbeiter starken Unternehmens in Leipzig Rückmarsdorf ein durchaus ungewöhnlicher Anblick. Rasch ist er bei den Beamten, ebenso schnell wird klar: sie sind wegen seinem Lehrling hier. Er bringt sie zu ihm, gerade wird in der Werkstatt geschraubt, der junge Mann steht an der Hebebühne, Kunden und weitere Kollegen sind im Raum.

Montag: Sächsische LKA-Beamte vor dem NSU-Untersuchungsausschuss

Zur kommenden Sitzung des NSU-Untersuchungsausschusses am 25. September 2017 erklärt Kerstin Köditz, Sprecherin der Fraktion Die Linke für antifaschistische Politik: Der NSU-Ausschuss wird am kommenden Montag zwei sächsische LKA-Beamte befragen. Das Gremium befasst sich derzeit schwerpunktmäßig mit verdeckten Maßnahmen, die im Jahr 2000 dazu führen sollten, Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe in Chemnitz aufzuspüren. Schon aus unserem Vorgänger-Ausschuss wissen wir, dass man damals dem „Trio“ extrem nahe gekommen war. Mehrere Observationen betrafen ein Wohnhaus, in dem die Untergetauchten sich wirklich versteckt hatten.

Warum gerade im Osten die Zahl armutsgefährdeter Familien von Alleinerziehenden sinkt

Es gibt ja auch wieder die in aller Seligkeit schnarchenden Parteien, die zur Bundestagswahl mit den sonnigen Bildern der „klassischen Familie“ antreten und ihre Wahlprogramme mit Tiraden gegen andere Lebensentwürfe gespickt haben. Sogar das Familienmodell der Alleinerziehenden verdammen sie, als wenn sich die betroffenen Eltern das Alleinleben mit Kindern als neuen Modetrend ausgesucht hätten. Blöd nur, dass so ein „Modetrend“ arm macht.

Gohlis-Nord erreicht so langsam die Aufmerksamkeitsschwelle der Stadtplaner

Für FreikäuferDa waren wir schon ein bisschen erschrocken, als der Bürgerverein Gohlis uns am Freitag, 22. September, seine Verwunderung mitteilte zur geplanten Schließung der Speedskating-Anlage im Gohliser Norden. „Nicht erst seit dem neuen Integrierten Stadtentwicklungskonzept (INSEK) wissen wir, dass sich Gohlis Nord im Vergleich zu Gohlis Mitte und Süd weniger dynamisch entwickelt hat“, meinte der Bürgervereinsvorsitzende Matthias Judt aus diesem Anlass.

Zustimmung zur Energiewende steigt langsam, nur die Netzentgelte verhageln ostdeutschen Unternehmen die Stimmung

Man möchte fast seufzen. Warum immer nur das halb leere Wasserglas sehen? Das bringt doch nicht weiter. Vor allem lernt man nichts draus. Auch nicht über die Energiewende in Deutschland, die schon lange hinterherkleckert, selbst wenn es um die weichgekochten Klimaschutzziele der Bundesregierung geht. Die IHKs haben jetzt mal wieder etliche Unternehmen zu den „Auswirkungen der Energiewende“ befragt. Das Ergebnis ist – durchwachsen.

Warum tolle Forstwirtschaftspläne eine Rettungsstrategie für das Leipziger Auensystem nicht ersetzen können

Es rumpelt hinter den Kulissen. Mit seiner Kritik am Umgang der Leipziger Stadtforstverwaltung mit den Eschen im Leipziger Auwald hat der NuKLA e.V. nicht nur heftige Diskussionen ausgelöst, sondern auch ein echtes Leipziger Mikado-Spiel ins Wackeln gebracht. Denn auf einmal steht der Umgang Leipzigs mit seinem Stadtwald auf der Tagesordnung. Und die Frage: Warum ducken sich eigentlich Leipzigs Umweltverbände weg?

Wie die Uni Leipzig 1990 umgekrempelt wurde, wie ein Anglist den Herbst 1989 erlebte und warum das schon wieder was mit heute zu tun...

Für FreikäuferDieses Buch ist eine kleine Erinnerung, oder eigentlich zwei, und ein Appell. Fritz König, Mathematiker und Physiker und lange Jahre stellvertretender Kanzler der Universität Leipzig, erinnert sich in diesem Buch an jene Jahre, als aus der gegängelten Karl-Marx-Universität wieder die stolze Alma mater Lipsiensis wurde. Der Anglist Volkmar Munder steuert Erinnerungen an 1989 bei. Und dann gibt es da noch eine Mahnung.

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