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ARCHIV

Tägliches Archiv: 13. April 2020

Ohne Akzeptanz der Schutzmaßnahmen wird eine Lockerung des Shutdowns nicht möglich sein

Am Montag, 13. April, meldete sich die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina mit ihrer dritten Ad-hoc-Stellungnahme zur COVID-19-Pandemie zu Wort. Das angehängte Papier „Coronavirus-Pandemie ‒ Die Krise nachhaltig überwinden“ behandelt die psychologischen, sozialen, rechtlichen, pädagogischen und wirtschaftlichen Aspekte der Pandemie und beschreibt Strategien, die zu einer schrittweisen Rückkehr in die gesellschaftliche Normalität beitragen können.

Freistaat Sachsen investiert in leistungsfähigen, attraktiven ÖPNV

Für die Erneuerung, Modernisierung und den Ausbau der sächsischen Infrastruktur für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) stehen Kommunen und Verkehrsunternehmen in diesem Jahr insgesamt rund 139 Mio. Euro zur Verfügung. Damit ist es erneut möglich, alle angemeldeten Vorhaben fortzuführen bzw. neu in Angriff zu nehmen, sofern die Fördervoraussetzungen dafür erfüllt sind.

Leipziger Kinos in der Coronakrise: Kurzarbeit und Gutscheine

In Leipzig gibt es rund ein Dutzend Kinos, die aktuell von der Coronakrise betroffen sind. Obwohl sie seit Wochen geschlossen sind, fällt weiterhin teils die Hälfte der Kosten an. Während es in manchen Kinos nun Kurzarbeit gibt, brechen anderswo Jobs für Studierende weg. Um bald wieder Besucher/-innen empfangen zu können, sind kreative Schutz- und Abstandsregelungen denkbar. Schon jetzt kann man Kinos helfen, indem man beispielsweise Gutscheine kauft.

Corona-Virus: Aktuell 175 bestätigte Fälle (Stand 13. April 2020 um 11 Uhr)

Aktuell gibt 175 (+ 0 zum Vortag) bestätigte Infektionsfälle im Landkreis Leipzig. Aktuell sind drei Einrichtung im Landkreis betroffen. Mehrere infizierte Personen werden stationär behandelt. Diese Personen gehören Risikogruppen an. In Quarantäne sind 280 Personen erfasst. Die Einhaltung der Quarantäne wird durch das Gesundheitsamt kontrolliert. Leider gibt es bereits vier Todesfälle im Landkreis Leipzig im Zusammenhang mit dem Corona-Virus.

Polizeibericht 13. April: Einbruch in Sportanlage, Pkw in Flammen, Mörsergranate aufgefunden

Ein Angler war gerade an einem Weiher beschäftigt, als er im Wasser liegende Munition bemerkte+++Aus bisher unbekannten Gründen geriet ein Pkw BMW (3er Reihe) im Frontbereich in Brand+++Unbekannte drangen durch das Aufhebeln einer Zugangstür in ein Gebäude einer Sportanlage ein, öffneten gewaltsam weitere Türen und durchsuchten die einzelnen Räume.

Einsatzgeschehen im Zusammenhang mit der Durchsetzung der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung, 13. April

Einsatzkräfte der Polizeidirektion Leipzig sind das Osterwochenende zur Durchsetzung der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung im Stadtgebiet Leipzig sowie in den Landkreisen Nordsachsen und Leipzig präsent. Sie werden dabei durch die sächsische Bereitschaftspolizei unterstützt. Unter anderem sind auch Polizeibeamte der Reiterstaffel im Leipziger Süden im Einsatz.

Die Schule am Leutzscher Holz soll für 7,8 Millionen Euro auf fünf Züge erweitert werden

Die Trippeltänze um die sächsischen Fördermittel für den Schulneubau werden immer bizarrer. „Die Schule am Leutzscher Holz in der Prießnitzstraße 19 soll mit einem Erweiterungsbau von dreieinhalb auf fünf Züge vergrößert werden. Die Baukosten belaufen sich auf rund 7,8 Millionen Euro“, meldete das Dezernat Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule am 3. April. Fügte dann aber noch hinzu: „Rund 3,1 Millionen Euro Fördermittel werden aus dem Landesprogramm ,Schulische Infrastruktur‘ erwartet.“ Aber Leipzig rechnet nicht so schnell damit, dass die Fördermittel auch kommen.

Ab September muss eine komplette Stützwand an der Parthe neu gebaut werden

Man sieht es der Stützmauer an der Parthenstraße nicht an. Aber schon seit 2018 mahnt das Dezernat Stadtentwicklung und Bau, dass die Standfestigkeit der Mauer nicht mehr gegeben ist. Sie müsse dringend saniert werden. Und das soll noch ab diesem Jahr geschehen. Das Verkehrs- und Tiefbauamt der Stadt Leipzig plant die Instandsetzung des Bauwerkes für 720.000 Euro – beginnend im September.

Auszüge aus Francis Neniks „Tagebuch eines Hilflosen“ #27

Man mag's kaum glauben (oder nicht wahrhaben wollen), aber ein gepflegtes Schwarz-Weiß-Denken hat auch seine Vorteile. Genau wie das Erheben und Auswerten von „racial data“. Das mag bei einigen zu Schnappatmung führen, und zwar umso mehr, als dass das Wörtchen „Schnappatmung“ inzwischen selbst – wie ich gerade zu meinem nicht unwesentlichen Bedauern festgestellt habe – als neurechter Terminus gilt, aber was macht's.

Jugendhilfeausschuss beschließt pauschale Weiterfinanzierung der Jugendhilfe in der Videokonferenz

Es geht eigentlich. Man muss nur die technischen Mittel haben – und wenn mich nicht alles täuscht, werden sich unsere Politiker genau darüber bald Gedanken machen. Denn wenn „social distancing“ noch für Monate oder gar Jahre zu unserem Alltag gehört, dann müssen auch demokratische Versammlungen per Videokonferenz stattfinden können. So wie die Sitzung des Leipziger Jugendhilfeausschusses am 6. April.

Du hast einen Schatz gefunden: Wer hält eigentlich zu den Hiobs dieser Welt, wenn es ihnen wirklich dreckig geht?

Auch eine ausgebildete Theologin wie Margot Käßmann sieht nicht alles. Aber sie weiß aus ihrer lebenslangen Beschäftigung mit den Texten der Bibel, was alles in den Geschichten und hinter den Geschichten stecken kann. Und es stimmt schon: Beim Schicksal Hiobs denkt man nicht wirklich gleich an seine drei Freunde Elifas, Bildad und Zofar, die auch dann noch zu ihm eilen, als es ihm richtig dreckig geht und er eigentlich schon ein Ausgestoßener ist.

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