Tag: 3. Januar 2021

Leben·Gesellschaft

Sonntag, der 3. Januar 2021: Hurra, der erste Schnee ist da!

Was die Kinder freut, die wegen Corona ein paar Tage länger daheimbleiben dürfen, wird morgen voraussichtlich die Pendler ärgern, die trotz Pandemie zur Arbeit müssen. Den verschneiten Sonntag nutzten viele Menschen für ausgedehnte Spaziergänge in den Wäldern und Parks. Nach Beobachtungen von L-IZ.de hielten sich dabei leider nicht alle an die geltenden Hygieneregeln. Außerdem: Der Breitbandausbau schreitet im Freistaat voran. Und der Landkreis Nordsachsen droht der nächste Corona-Hotspot zu werden. Die L-IZ fasst zusammen, was am Sonntag, den 3. Januar 2021, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

Es werden noch viele Kitas gebraucht, um den wachsenden Bedarf zu decken. Foto: Marko Hofmann
Leben·Familie & Kinder

Nach Ansicht der Leipziger Verwaltung gehen die städtischen Kitas mit leichtem Personalplus ins neue Jahr

In den vergangenen Jahren wurde immer wieder von Engpässen beim Betreuungspersonal auch in Leipziger Kindertagesstätten berichtet. Was ja die Stadt Leipzig auch dazu animierte, frühzeitig auf das Instrument der berufsbegleitenden Ausbildung von Kita-Erzieherinnen/-erziehern zu setzen. Und aktuell, so teilt das Dezernat Allgemeine Verwaltung mit, kann Leipzig wohl seinen Bedarf decken. Ob das so bleibt, ist noch offen.

Sperrmüllentsorgung in der Bernhard-Göring-Straße. Foto: Ralf Julke
Politik·Leipzig

Das mit den Umweltdetektiven könnte in diesem Jahr in Leipzig vielleicht doch noch klappen

Ende 2019 stellte die SPD-Fraktion im Leipziger Stadtrat den Antrag, in Leipzig ein Programm für „Umweltdetektive“ zu installieren. Seit Jahren gab (und gibt) es in der Stadt immer mehr illegale Müllablagerungen. Nicht nur in Parks oder im Auwald, sondern oft auch gleich auf der Straße. Faulheit siegt, scheint das Motto. Und die Stadtreinigung erfährt oft erst nach Tagen, dass da Gerümpel herumsteht oder herumliegt.

Welttoilettentag der Wasserwerke 2013 auf dem Augustusplatz. Foto: Ralf Julke
Politik·Leipzig

Wo ist eigentlich das Toilettenkonzept für Leipzig abgeblieben?

Seit 2017 geht das so, dass Anträge nach mehr öffentlichen Toiletten den Leipziger Stadtrat beschäftigen. Und zwar nicht nur aus dem Seniorenbeirat. Auch das Jugendparlament mischte sich in die Debatte ein und vermisste zu Recht genügend öffentliche Toiletten in der Innenstadt. 2018 mündete das Ganze in einen Stadtratsbeschluss zu einem Toilettenkonzept. Das sollte dann 2019 vorliegen.

Werbeplakat für die Bürgerbeteiligung am Doppelhaushalt 2021 / 2022. Foto: Ralf Julke
Politik·Leipzig

Hunderte Leipziger/-innen haben die Gelegenheit genutzt, in Bürgereinwänden zum Haushalt 2021/2022 Stellung zu nehmen

Am 7. Dezember lud Leipzigs Finanzbürgermeister Torsten Bonew die Leipziger offiziell dazu ein, sich an der Haushaltsplanung für die Jahre 2021 und 2022 aktiv zu beteiligen. Ab dem 8. Dezember tauchten dazu im Stadtbild große Plakate mit dem Spruch „Mein Vorschlag zählt“ auf. Zumindest meldete es die Stadt so. Wirklich aufgefallen sind sie erst um das Weihnachtsfest herum. Und da war es schon knapp für das Mitmachen, denn letzte Teilnahmefrist war der 30. Dezember.

Melder vom 3.1.2021

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Polizei
Polizeimelder

Polizeibericht 3. Januar: Kellerbrand, Einbruch in Bibliothek, Mülltonnen in Brand gesetzt

Durch Unbekannte wurden zwei Mülltonnen auf unbekannte Art und Weise in Brand gesetzt+++Unbekannte drangen nach dem Einschlagen einer Fensterscheibe in die Werkstatt einer Firma ein und entwendeten aus dieser mehrere Werkzeugmaschinen in Höhe eines niedrigen vierstelligen Geldbetrags+++Der Fahrer eines VW fuhr auf der Queringer Straße in Richtung Kyhna und kam dabei aufgrund der Witterungsverhältnisse und der nicht angepassten Geschwindigkeit, nach rechts von der Fahrbahn ab.

Martin Dulig, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und stellvertretender Ministerpräsident. Foto: Götz Schleser
Wortmelder

Wirtschaftsminister Martin Dulig: Breitbandausbau in Sachsen schreitet voran

Auch im Jahr 2020 ist der Breitbandausbau in Sachsen vorangeschritten. Insgesamt 578 Millionen Euro hat die Staatsregierung bereits für Projekte bewilligt, die in den kommenden Jahren abfließen. Über 51,5 Millionen Euro wurden 2020 an die Zuwendungsempfänger ausbezahlt. Hinzu kommen fast 1,19 Milliarden Euro Bundesmittel, die in die verschiedenen Projekte flossen. Das sind 14,4 Prozent aller Mittel, die der Bund zur Verfügung stellte. Zum Vergleich: Im üblichen Königsteiner Schlüssel beträgt der sächsische Anteil nur 5,1 Prozent.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Hausehaltes.

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