Die Urängste des 20. Jahrhunderts in uns: Monster Poems

Nicht nur politisch war das 20. Jahrhundert ein Jahrhundert der Monster und Albträume. Wer im Zeitalter der Godzillas, King Kongs, Golems und Nightmares aufwuchs, hat auch diese Bilder im Kopf - produziert von Filmemachern und einer von Sensationen besessenen Filmindustrie. Und was den einen ein kitschiger Kult wurde, hat sich anderen als Ikone der Angst ins Gedächtnis gebrannt. Aber die Filmmonster sind auch die Monster unserer Zeit.
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Und wie sehr sie mittlerweile mit dem persönlichen und gesellschaftlichen Gedächtnis verwachsen sind, zeigen schon die Collagen, die Reimar Limmer für diesen neuen Band von Gedichten von Nora Gomringer geschaffen hat. Zu jedem Gedicht eine Collage. In manchen gehen die scheinbar fröhlichen Ikonen der Werbung eine innige Verbindung mit den Details einer Filmwelt ein, die längst schon monströs war, bevor die Medien begannen, die Monster in der Welt fast exzessiv zu vermarkten.

Es gibt zwar noch keine wirklich belastbaren Forschungen dazu, wie die von hemmungslosen Regisseuren inszenierten Gewaltorgien zurückwirken in die Gesellschaft, wie die Monster auf Zelluloid die Monster der irdischen Realität erst zu ihren Exzessen stimulieren. Aber dass der verfilmte Horror in unserem Unterbewusstsein stets präsent ist, ist das Grundthema in den Gedichten von Nora Gomringer. Sie begleiten uns, all diese Freaks, die einst die Menschen in Scharen in die Kinos lockten. Von „Psycho“ bis zum „Weißen Hai“, von „Frankensteins Monster“ bis zu den Vernichtungsorgien nächtlich einschwebender Aliens.Zuweilen schimmern darunter die Albträume des vorvorigen Jahrhunderts hindurch, etwa das Motiv der Toteninsel von Böcklin oder die instrumentalisierte Angst vor dem Wolf – und damit vor der Wildnis in uns. Dem Freudschen Es oder wie man die Abkapselung immer wieder mal nennen mag. Denn wer das ach so zivilisierte 20. Jahrhundert erlebt hat, weiß auch, wie all die scheinbar gebändigt gewesenen Ur-Ängste in immer neuer Verkleidung wieder auftauchten. Da muss man nicht einmal die realen Monster zitieren, die in diesem Buch auch nicht vorkommen. Die aber in jeder Nachrichtensendung grinsen und dem ach so friedlichen Zuschauer klar machen, zu was Menschen fähig sind, wenn es um Macht geht.

Und die reale Monsterwelt spiegelt sich natürlich in den Kunstprodukten, in denen die Zeit ihre Sprache findet. Zur Hypertrophie der Zivilisation gehört auch die unterschwellig stets vorhandene Panik, dass irreale, unbeherrschbare Kräfte einbrechen in den kleinkarierten Frieden. Serienweise haben gerade die US-Amerikaner die Zerstörung ihrer Welt in immer neuen gewalttätigen Bildern inszeniert – Feindbild-Pflege und Ur-Angst in einem. Das friedliche Heim des Wohlstandsbürgers ist Abend für Abend in Gefahr, heimgesucht zu werden. Und was sich erstaunlicherweise trotz aller Zivilisationsbemühungen nicht geändert hat: Draußen lauert das Biest, das Monster. In der Maske des braven Bürgers steckt der Vampir, Werwolf, Menschenfresser.

Und Nora Gomringer ist wie so Viele hineingeboren in diese Welt, die unter der heilen Fassade und dem Lächeln der emsigen Hausfrau die Ängste nicht los wird. Gerade da nicht los wird, wo scheinbar spitzwegscher Frieden eingezogen ist. Wer herangewachsen ist in dieser Bilderwelt, für den gehören die Schreckensgestalten der Filmära schon zum eigenen Ich oder Du. Man kann so locker und lustig drüber reden wie die gut bezahlten Talkmaster im TV. Man kann sich den Monstern aber auch stellen. Und das tut Nora – für die die Begegnung mit dem Unheimlichen schon im Kinderzimmer begann, mit den „Schrecken der Kindheit“. Da und dort fühlt man sich an eines der faszinierendsten Bücher von Umberto Eco erinnert – an „Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana“, in dem der Held, der sein Gedächtnis verloren hat, über die Erinnerungsstücke seiner Kindheit und Jugend versucht, sich selbst wieder auf die Spur zu kommen.

Denn dort sind sie aufgehoben, die Ikonen unseres Bewusstseins, die Symbole unserer Träume und unserer Ängste. Was zuweilen verschwimmt, weil man ja die gewaltige Bilderwelt der Gegenwart nicht sauber einsortiert in die Gedächtnisspeicher. Es sind Emotionen, die uns treiben, abschrecken und neugierig machen. Das Finstere, Unheimliche, lässt uns vor Entsetzen erstarren – und zieht uns trotzdem in seinen Bann. Und gerade das, was sich nicht ganz fassen lässt, bleibt unfassbar in uns.Nora Gomringers Gedichte sind kleine Geschichten, Versuche, ihre Monster in Worte zu fassen, ihrem Treiben auf die Spur zu kommen – und ihrer Wirkung auf uns. Denn so, wie die Monster Produkte unserer eigenen Phantasie sind, so sind wir selbst ja auch wieder Produkte dieser selbst erschaffenen Angstbilder. Was man auch wieder umdrehen kann. Die kleine Frage dabei: Wie bekommen wir unsere Ängste und ihre Vertreter, die Monster, in den Griff? – „Dann sind wir Töpfer und Topf, / ich dein Schöpfer, du am Schopf.“ („Es sprach der Rabbi Löw“)

Auf der beigelegten CD kann man Nora Gomringer das vorlesen hören mit ihrer Stimme. Das macht einen Unterschied. Die Texte bekommen einen anderen Klang. Das Nachdenkliche aber wird deutlicher. Denn eines ist ja auch klar: Hat man sich die Monster erst einmal zugelegt, wird man sie nicht einfach wieder los. Sie tauchen immer dann wieder auf, wenn das tägliche Geplärr und Unterhaltensein ein Loch aufweist, wenn es unsereins aus dem bunten Rasen und Nie-bei-uns-Sein herausstößt (weshalb so viele auch gar nicht ablassen können, sich immerfort beschallen und berieseln zu lassen). Dann kommt der Moment, wo wir uns den eigenen Nachtmaren stellen müssen. Aber wer tut das schon? Wer will schon den eigenen Abgründen begegnen?

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Monster Poems (mit CD)
Nora Gomringer, Verlag Voland & Quist 2012, 17,90 Euro

In der Regel endet das in all den Tragödien und Katastrophen, die scheinbar leutselige Nachbarn und Mitbürger eines Tages anrichten – als Massaker, als Blutbad, als Sensationsgeschichte für Medien, die nichts so herrlich finden wie immer neue Monster. Eine Gesellschaft, für die der Selbstbetrug Grundlage allen Seins ist. Die Alpträume sind die Rückseite des schönen Scheins. Der Einbruch des Entsetzens ist nicht denkbar ohne das Bild einer heilen Welt. Das Dunkle ist in den Keller verbannt. Und es sieht nicht so aus, als würde das 21. Jahrhundert anders sein und keine neuen Monster produzieren.

Zur Website der Autorin: www.nora-gomringer.de

Nora Gomringer bei Voland & Quist: www.voland-quist.de/autor/?111/Nora+Gomringer


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