Forschungsprojekt am Deutschen Biomasseforschungszentrum (DBFZ)

Kann man mit Insektenbiomasse Futtermittel und Erdölprodukte in der Industrie ersetzen?

Für alle LeserSind eiweißreiche Insekten die Lösung für die Rohstoffprobleme der Zukunft? Zumindest geht man am Deutschen Biomasseforschungszentrum in Leipzig davon aus, dass man auch so eine Lösung braucht, wenn das mit der heutigen Art von industrieller Landwirtschaft so weitergeht. Denn dort entstehen Probleme. Nicht nur das stetige Bevölkerungswachstum führt zu einem zunehmenden Bedarf an Nahrungs- und Futtermitteln.

Es ist auch der Zugriff der riesigen Nahrungsmittelkonzerne wie Cargill auf die landwirtschaftliche Produktion in aller Welt und es ist der riesige Bedarf an Futtermitteln in der Massentierhaltung, die die Möglichkeiten, das alles in der Landwirtschaft zu erzeugen, knapp werden lassen.

Und gerade die Debatte um den riesigen Fleischverzehr gerade in den Industriestaaten heizt die Frage an: Womit soll man eigentlich Rinder und Schweine künftig füttern, wenn augenscheinlich die Konsumenten im Norden auf ihre billigen Fleischmassen nicht verzichten wollen?

Der Ansatz im Biomasseforschungszentrum: „Insektenmehle können hierbei einen wichtigen, alternativen Beitrag leisten, um insbesondere den Proteinbedarf in der Nutztierhaltung sowie der Fischzucht zu decken. In einem Vorhaben unter Beteiligung des Deutschen Biomasseforschungszentrums wird vor diesem Hintergrund die Entwicklung einer kostenoptimierten Wertschöpfungskette u. a. für biobasierte Olefine und Komplexnährmedien auf Basis von Insektenbiomasse für die technische Anwendung erforscht.“

Das Biomasseforschungszentrum beschreibt das Projekt, bei dem es auch um den teilweisen Ersatz klassischer Erdölprodukte geht, so: „Im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsvorhaben ,Competitive Insect Products (CIP)‘ des DBFZ und der Hermetia Baruth GmbH wird angestrebt, die Umsetzung hochwertiger, bio-basierter Alternativprodukte auf Basis von Insektenbiomasse weiter zu entwickeln und somit den Einsatz wichtiger fossiler Ressourcen und hochwertiger Pflanzenöle zu verringern. Auf Basis eines kostengünstigen Nährsubstrats aus Reststoffströmen (z. B. Brauereireststoffe, Nebenprodukte der Biokraftstoffherstellung, der Lebensmittelproduktion sowie anderer stickstoffreicher Reststoffe) sollen hochwertige Proteine und Fette aus Insekten gewonnen werden, die neben dem primären Einsatz als Futtermittel einer Vielzahl von weiteren Verwertungspfaden zugeführt werden können. Hierzu zählt u. a. die Herstellung von Biotensiden für biologisch abbaubare Waschmittel, Rohstoffe für die Kosmetikindustrie sowie hochwertige Schmierstoffe in Bereichen, in denen keine mineralölbasierten Schmierstoffe verwendet werden dürfen.“

Aber welche Insekten sollen da zum Einsatz kommen?

Als Nutzinsekten kommen im Prozess schwarze Soldatenfliegen (Hermetia Illucens) zum Einsatz, teilt das Forschungszentrum mit. „Sie verfügen über einen hohen Anteil von hochwertigen Proteinen und Fetten, sind keine Überträger von Krankheiten und zeichnen sich durch ein schnelles Wachstum sowie hohe Produktausbeuten aus. Aktuelle und im Vorhaben zu lösende Herausforderungen ergeben sich jedoch u.a. bei der Bereitstellung der geforderten Reinheit. So können schon geringe Rückstände von tierischen Proteinen dazu führen, dass leichte Trübungen entstehen, welche von den Anwendern nicht akzeptiert werden.“

Und dann betont das Forschungszentrum noch, dass das hohe Interesse an dieser Art Forschung direkt aus der Industrie kommt. Denn dort weiß man ziemlich genau, wie schnell es knapp wird, wenn die Importe aus Afrika oder Südamerika ausbleiben und auch noch das Erdöl als Basisrohstoff ausfällt. Alles Themen, die in nächster Zeit akut werden.

Deswegen sollen im Vorhaben die „bestehenden Kontakte zu potentiellen Kunden weiter ausgebaut sowie neue Partner gewonnen werden, welche an einer Vermarktung des Verfahrens und der Produkte (Insektenproteine und Fette) interessiert sind. Hierfür werden die Kundenbedürfnisse aus der Chemie-, Nahrungsmittel-, Futtermittel-, Kosmetik- und Arzneimittel-Branche analysiert und präzisiert. Darüber hinaus sind Laborversuche für die Entwicklung eines integrierten Anlagenkonzeptes vorgesehen. Dies zielt darauf ab, eine Integration des Insektenherstellungsprozesses in bereits bestehende Biogasanlagen zu unterstützen. Auf diese Weise kann eine maximale Wertschöpfung aus den organischen Rohstoffen erreicht und der Anfall von teuer zu entsorgenden Abfallprodukten vermieden werden.“

Die Verfahrenskombination ermögliche dann auch gleich noch eine Optimierung der Wärmeenergieversorgung, was wiederum zu einer höheren Energieeffizienz des gesamten Insektenherstellungsprozesses führe. „Ein weiteres Ziel des Vorhabens ist es, die Gärreste der Biogasanlage von Ammoniumstickstoff zu entfrachten. Dies hat eine Senkung der auf Böden aufgebrachten Stickstofffracht zur Folge. In einer qualifizierten Machbarkeitsstudie soll zudem eine Stoff- und Energiebilanz und eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung des integrierten Anlagenkonzeptes erstellt werden.“

Hinweis der Redaktion in eigener Sache: Eine steigende Zahl von Artikeln auf unserer L-IZ.de ist leider nicht mehr für alle Leser frei verfügbar. Trotz der hohen Relevanz vieler unter dem Label „Freikäufer“ erscheinender Artikel, Interviews und Betrachtungen in unserem „Leserclub“ (also durch eine Paywall geschützt) können wir diese leider nicht allen online zugänglich machen.

Trotz aller Bemühungen seit nun 15 Jahren und seit 2015 verstärkt haben sich im Rahmen der „Freikäufer“-Kampagne der L-IZ.de nicht genügend Abonnenten gefunden, welche lokalen/regionalen Journalismus und somit auch diese aufwendig vor Ort und meist bei Privatpersonen, Angehörigen, Vereinen, Behörden und in Rechtstexten sowie Statistiken recherchierten Geschichten finanziell unterstützen.

Wir bitten demnach darum, uns weiterhin bei der Erreichung einer nicht-prekären Situation unserer Arbeit zu unterstützen. Und weitere Bekannte und Freunde anzusprechen, es ebenfalls zu tun. Denn eigentlich wollen wir keine „Paywall“, bemühen uns also im Interesse aller, diese zu vermeiden (wieder abzustellen). Auch für diejenigen, die sich einen Beitrag zu unserer Arbeit nicht leisten können und dennoch mehr als Fakenews und Nachrichten-Fastfood über Leipzig und Sachsen im Netz erhalten sollten.

Vielen Dank dafür und in der Hoffnung, dass unser Modell, bei Erreichen von 1.500 Abonnenten oder Abonnentenvereinigungen (ein Zugang/Login ist von mehreren Menschen nutzbar) zu 99 Euro jährlich (8,25 Euro im Monat) allen Lesern frei verfügbare Texte zu präsentieren, aufgehen wird. Von diesem Ziel trennen uns aktuell 500 Abonnenten.

Alle Artikel & Erklärungen zur Aktion Freikäufer“

BiomasseforschungszentrumFuttermittel
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Lichtraum 4 wird am 23. September im Park und Innenhof der ehemaligen Stasi-Zentrale eröffnet
Lichtraum 4 - Der Innenhof der ehemaligen Stasizentrale (hier bei einer ersten Lichtprobe im April) wird zur Bühne für Poetry Slam. Foto: PUNCTUM Stefan Hoyer

Foto: PUNCTUM Stefan Hoyer

Für alle LeserIn der künstlerischen Beschäftigung mit den Montagsdemonstrationen von 1989 entstehen im Vorfeld des 9. Oktobers 2019 in Leipzig sechs Lichträume, die sich Montag für Montag in Plätzen entlang des Rings eröffnen. Nach Lichtraum 1 (Nikolaikirche), Lichtraum 2 (Nikolaikirchhof) und Lichtraum 3 (Park am Schwanenteich) eröffnet am Montag, 23. September, um 20 Uhr Lichtraum 4 mit Poetry Slam im Park und Innenhof der ehemaligen Stasi-Zentrale.
AWO-Umfrage belegt wachsenden Fachkräftemangel in den sächsischen Kindertagesstätten
In Schleußig entdeckt: Kinderwagenparkplatz. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserAm Freitag, 20. September, war auch Weltkindertag. Ein Tag, der die AWO Sachsen dazu anregte, den zunehmenden Fachkräftemangel in den sächsischen Kindertagesstätten zu thematisieren. Denn die sächsische Regierung wimmelte bei Nachfragen dazu immer ab. In der Realität aber fehlen längst hunderte Erzieherinnen und Erzieher.
Nähe und Gemeinsinn: Warum Menschen, die sich selbst nicht lieben, auch die Schöpfung nicht lieben können
Rüdiger Ulrich: Nähe und Gemeinsinn. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIn seinem Buch „Nähe und Gemeinsinn“ schlägt Rüdiger Ulrich einige Wege vor, wie man die riesigen Schuldenberge, die durch die Kapitalanlagen der Superreichen entstehen, abbauen kann. Denn da diese gewaltigen Summen von ihren Eigentümern nie und nimmer konsumiert werden können, also auch auf normalem Weg nicht wieder in den Geldkreislauf zurückkehren, strangulieren sie nicht nur unsere Staaten, sondern verschlingen regelrecht die Zukunft.
Nähe und Gemeinsinn: Welche Kraft treibt unsere Wachstumsökonomie eigentlich so in den Abgrund?
Rüdiger Ulrich: Nähe und Gemeinsinn. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSchon 2003 beschäftigte sich Rüdiger Ulrich, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der HTWK Leipzig, mit der Frage, wie unsere Wirtschaft eigentlich aussehen muss, damit wir unseren Planeten nicht unbewohnbar machen. Dass er die bis heute gelehrte „Wirtschaftswissenschaft“ für höchst fragwürdig hält, hat er auch damals schon formuliert. Jetzt hat er ein Buch dazu geschrieben, ein „Plädoyer für eine Ökonomie der Liebe“.
Liveticker zum Klimastreik: Eine Sturzgeburt der Koalition und ein Streik „for Future“ + Videos
Übrigens fein säuberlich wieder zusammengetragen und mitgenommen - die fff-Plakate nach der Demo. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserWenn ein Schüler „die ganze Nacht lang“ vor der Prüfung lernt, nennt man das zu Recht „auf den letzten Drücker“. Und es beschreibt wohl, wie lange da vorher nichts in den Kopf hineinwollte oder schlichte Denk- und Lernfaulheit. Die Folgen des Bulimie-Lernens: wenig Durchdachtes, viel Gemerktes, wenig Behaltenes schon wenige Stunden später – Placebo-Wissen für den Test. Wie nachhaltig das „Klimapaket“ der Berliner Koalition ist, wird sich erweisen, die ersten Ergebnisse werden gerade erst bekannt. Nach einer „Nachtsitzung“ am Morgen danach.
Klimastreik – Video: Fridays for Future Leipzig auf dem Augustusplatz
Ab 15 Uhr startete das Programm auf der Bühne am Augustusplatz. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserVideoWährend des ersten Teils des heutigen Klimastreiks in Leipzig gab es verschiedene Konzerte und Wortbeiträge. Darunter unter anderem Jens Hausner von „Pro Pödelwitz“, Bodo Wartke, Sarah Lesch, internationale Vereinigungen und die Demoblöcke stellten sich unter anderem unter Beteiligung von Uni-Rektorin Beate Schücking vor. Hier der Videomitschnitt der Fridays For Future-Veranstaltung auf dem Augustusplatz vor der Demo, welcher sich unter dem Motto „Alle fürs Klima“ in der Messestadt am 20. September rund 20.000 Teilnehmer anschlossen.
Immer mehr Beschäftigte vor allem in der Großstadt sind von Schlafstörungen betroffen
Müde Frau am Schreibtisch, Foto: BARMER

Foto: BARMER

Für alle LeserWirtschaftlicher Erfolg hat seinen Preis. Erst recht, wenn die Beschäftigten dabei immer flexibler und mobiler werden müssen. Da wird oft nicht nur der Abend zur zweiten Schicht, sondern auch noch die Nacht zur Arbeitszeit. Und das hat Folgen: Gerade in „Boom-Regionen“ nimmt die Zahl der von Schlafstörungen Geplagten zu, stellt die Barmer jetzt fest.
Preisgekrönter US-Ökonom startet Forschungsprojekt am IWH zum dauerhaften Rückstand der ostdeutschen Wirtschaft
Abwarten Ost. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserPetra Köppings Wunsch wurde erhört: Immer wieder hat die sächsische Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) gefordert, die Spätfolgen der Treuhandarbeit im Osten zu untersuchen. Denn so bekam sie es ja in vielen Gesprächen mit den Sachsen zurückgespiegelt. Seit die Treuhand im Osten tabula rasa gemacht hat, ist im Leben vieler Ostdeutscher der Wurm drin. Am Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) soll das jetzt eine ganze Forschergruppe untersuchen.
Grüne beantragen, innovative Ampel-Steuerungen für Leipziger Verkehrsflüsse auszuweiten
LVB-Straßenbahn in der Lützner Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSelbst eher autoverliebte Fraktionen wie die der CDU weisen immer wieder darauf hin, dass man im Leipziger Verkehrsfluss eine Menge verbessern könnte, wenn man nur endlich auch eine intelligente Verkehrssteuerung auf die Beine stellt. Moderne Rechnersysteme müssten das doch hinkriegen. Jetzt legt die Grünen-Fraktion im Stadtrat einen solchen Antrag vor. Für sie aber soll der bessere Verkehrsfluss vor allem dem ÖPNV zugute kommen.
»Die Geiselnahme« – Premiere am 28. September in einer Inszenierung von Jürgen Zielinski
Intendant des Theaters der Jungen Welt Jürgen Zielinski. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Lehrer*innen im Dauerstress und mit Burnout-Gefährdung, Schüler*innen mit Motivationsdefiziten – dass diese Konstellationen nach wie vor aktuell sind, zeigt ab dem 28. September um 19.30 Uhr »Die Geiselnahme« von Barrie Keeffe.
Fridays for Future und Students for Future sind vier Tage lang zu Gast im Alten Rathaus
Fridays for Future auf dem Leipziger Ring. Foto: Fridays for Future Leipzig

Foto: Fridays for Future Leipzig

Für alle LeserKlimaprotest setzt ein Zeichen im Museum: „Fridays for Future Leipzig“ informiert zusammen mit „Students for Future“ ab Dienstag, 24. September, im Alten Rathaus in der Ständigen Ausstellung „Moderne Zeiten“ in einer Intervention über die Entwicklung der Klimaproteste in Leipzig und deren Hintergründe.
Fridays For Future rufen auf zum Mitmachen und Wissenschaftler erklären, warum der Klimawandel uns bedroht
Aufruf zum Klimastreik auf der Sachsenbrücke. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm heutigen Freitag, 20. September, werden weltweit Millionen Menschen auf die Straße gehen, um endlich eine ehrliche Politik für Klimaschutz einzufordern. Auch in Leipzig gibt es heute eine große Demonstration, zu der diesmal nicht nur „Fridays For Future“ einladen, sondern auch zahlreiche gesellschaftliche Gruppen und Parteien. Einige haben schon vorab ihre Statements veröffentlicht, um deutlich zu machen, warum sie am Klimastreik teilnehmen.
Alle behindert! 25 ganz verschiedene Kinder und die Frage nach der Aufmerksamkeit fürs Anderssein
Horst Klein, Monika Osberghaus: Alle behindert! Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIst das ein Vorlesebuch? So ein bisschen schon. Auch wenn hier keine fröhliche kleine Kindergeschichte erzählt wird, sondern mal was aus dem richtigen Leben. Ein Leben, in dem Kinder spätestens in der Kita oder in der Schule mitkriegen, dass es auch Kinder gibt, die anders sind. Seltsam anders, weil man das auf den ersten Blick nicht richtig einordnen kann. Und wenn man etwas nicht einordnen kann, reagiert man auch nicht spontan. Manchmal sogar falsch.
Heldenstadt Anders – Erinnerungen, Fragmente und Texte aus der Leipziger Underground-Szene 1981–1989
Punks in Leipzig mitte der Achtziger Jahre © Cornelia Martinez Labrada

© Cornelia Martinez Labrada

Die NachLese zum gleichnamigen Festival am letzten Wochenende! Nun ist sie frisch erschienen, die 3er LP-Box „Heldenstadt Anders – Leipziger Underground 1981– 89“ mit Musik von 39 Bands. Das umfangreiche Beibuch enthält eine breite Sammlung von privaten Texten, amüsante und nachdenkliche Anekdoten, bisher unveröffentlichte Fotos sowie andere Erinnerungen und Auszüge aus Akten über die Bands.
Samstag, 21. September, 14:00 bis ca. 23 Uhr Aktionstag: FREI_RAUM for Future
Foto: Fridays for Future, Leipzig

Foto: Fridays for Future, Leipzig

Seit über 40 Wochen wird aufgrund der Schulstreiks überall über die Klimakrise diskutiert. Doch was bedeutet das eigentlich für uns? Für Klima- und Umweltaktivist*innen, für Bürger*innen, für uns Menschen? Was bedeutet das für Leipzig? Für Sachsen? Für diesen Teil des Landes? Welchen spezifischen Problemen stehen wir gegenüber? Und was sind die Lösungen?