Die neu gegründete Fakultät Digitale Transformation bezieht den Hopper-Bau in Plagwitz

Für alle LeserDas Ende der Hochschule für Telekommunikation sorgte ja vor drei Jahren für erhebliche Diskussionen in Leipzig. 2018 gab es ja das Folgekapitel mit der Ankündigung einer neu zu gründenden Fakultät an der HTWK gleich nebenan. Aber diese neue Fakultät wird nicht in die alten Räume der Telekom-Hochschule ziehen, sondern nach Plagwitz. Dort wird im Oktober der Studienbetrieb aufgenommen.

Offiziell gegründet wurde die Fakultät „Digitale Transformation“ der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) ja bereits im Oktober 2019. Die Fakultät „Digitale Transformation“ an der HTWK Leipzig hat bereits zum Wintersemester 2018/19 den Studienbetrieb aufgenommen. Das Studienprogramm umfasst die beiden kooperativen Bachelorstudiengänge Telekommunikationsinformatik und Informations- und Kommunikationstechnik. Ein Masterstudiengang im Fach Informations- und Kommunikationstechnik startet zum Sommersemester 2020. Die Zahl der Studierenden soll schrittweise auf bis zu 500 steigen.

Die Deutsche Telekom AG stiftete insgesamt 17 Professoren- bzw. Professorinnen-Stellen sowie 10,5 Stellen für Mitarbeitende zur Unterstützung in Lehre und Wissenschaft und fünf Stellen im Verwaltungsbereich. Ein Stiftungsprojekt in diesem Umfang ist an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften einmalig in Deutschland.

Anfang März zogen die Mitarbeitenden in die neuen Büroräume in der Zschocherschen Straße 69. Mit Beginn der ersten Präsenzphase im Sommersemester – nach aktuellem Stand am 20. April – finden die Lehrveranstaltungen für die Studierenden in den neuen Räumlichkeiten statt, kündigt die HTWK an.

Büro- und Seminarräume sowie PC-Pools stehen auf fünf Etagen im Hauptgebäude zur Verfügung. Dieser direkt an der Zschocherschen Straße gelegene sogenannte Hopper-Bau wurde nach der US-amerikanischen Computerpionierin Grace Hopper benannt. Darüber hinaus bieten zwei Hörsäle Platz für jeweils 150 Studierende. Diese sowie insgesamt acht Labore sind im Innenhof im sogenannten Shannon-Bau zu finden, der nach dem US-amerikanischen Mathematiker und Elektrotechniker Claude Shannon benannt wurde. Er gilt als Begründer der Informationstheorie.

Die neuen Räumlichkeiten der Fakultät bieten neben den beiden Hörsälen insgesamt zehn Lehr- und Forschungslabore, vier Seminarräume und vier PC-Pools, Büroflächen für Professoren und Professorinnen, Mitarbeitende und Drittmittelbeschäftigte sowie Arbeitsräume für Studierende. Der Innenhof zwischen den beiden Gebäuden lädt in den Pausen zum Verweilen ein.

Die Immobilie ist für zunächst zehn Jahre durch den Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien-und Baumanagement zur Nutzung durch die HTWK Leipzig angemietet.

HTWK-Rektor Prof. Mark Mietzner: „Wir sind sehr froh über die Möglichkeit, diese Immobilie mit exzellenten Räumlichkeiten nutzen zu dürfen – im Leipziger Westen, wo die Leipziger Industrialisierung im 19. und 20. Jahrhundert begann und wo heute Kreative, Start-Ups, innovative Ideen und Gründergeist zu Hause sind. Unsere neue Fakultät passt sehr gut in dieses dynamische Quartier.“

Hinweis der Redaktion in eigener Sache (Stand 24. Januar 2020): Eine steigende Zahl von Artikeln auf unserer L-IZ.de ist leider nicht mehr für alle Leser frei verfügbar. Trotz der hohen Relevanz vieler Artikel, Interviews und Betrachtungen in unserem „Leserclub“ (also durch eine Paywall geschützt) können wir diese leider nicht allen online zugänglich machen. Doch eben das ist unser Ziel.

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HTWK
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© Bundesarchiv

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©Son

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Foto: PR

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