Der Januar stand auf Instagram ganz im Zeichen eines großen Wettbewerbs: Welche deutsche Uni hat die schönste Bibliothek? Das junge, digitale Content-Netzwerk von ARD und ZDF „funk“ hatte auf seinem Account zur Abstimmung aufgerufen. Mehr als 35.000 Personen nahmen daran teil, nominierten zunächst die Bibliotheca Albertina unter die Top Ten und kürten sie abschließend zum Platz 1 der schönsten deutschen Uni-Bibliotheken.
Und die Freude an der Beethovenstraße ist groß, sieht man durch das Abstimmungsergebnis – amtlich und vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk besiegelt – die eigene Wahrnehmung bestärkt, dass man in der schönsten Uni-Bibliothek Deutschlands arbeitet.
„Dass so viele Menschen für die Albertina abgestimmt haben, freut uns außerordentlich und ist eine wunderbare Anerkennung für unsere Bibliothek“, sagt Dr. Anne Lipp, Direktorin der Universitätsbibliothek (UB) Leipzig. Der Erfolg habe gezeigt, „wie sehr unsere Häuser als Lern-, Arbeits- und Begegnungsorte geschätzt werden“.
Die UB Leipzig hat sich stark ins Zeug gelegt, den Preis nach Leipzig zu holen und innerhalb ihrer Community zum Abstimmen aufgerufen. Beschert hat das nicht nur die Krone, sondern auch zahlreiche neue Follower/-innen für den eigenen Account. Wie hat die UB das geschafft?
„Mit gezieltem Community Management unter dem reichweitestarken Post von funk, welches Nutzer/-innen auf ihren Account lockt. Außerdem wurde das etwa zeitgleich veröffentlichte Reel zu zusätzlichen Arbeitsplätzen zur hochfrequentierten Prüfungszeit viral ausgespielt und verleitet damit ebenfalls zum Folgen, schließlich will man keine weiteren Highlights von @ubleipzig verpassen!“

„Das verdeutlicht, wie wichtig der Dialog mit unserer Community ist“, betont Anne Lipp. „Gewonnen hat nicht nur die Albertina, sondern die gesamte Universitätsbibliothek und damit die Universität Leipzig.“
Und Schauplatz für einen Kriminalfall wurde die Albertina ja jetzt ebenfalls. Nachzulesen in Janne Thomaneks Kriminalroman „Hinter Fragen“.
So können Sie die Berichterstattung der Leipziger Zeitung unterstützen:








Keine Kommentare bisher