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Universitätsbibliothek

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Eingangsvitrine in die Ausstellung „mitgesammelt und eingekapselt“. Foto: Thomas Kademann

Kleine Schriften aus Kisten und Kapseln: Neue Ausstellung in der Bibliotheca Albertina eröffnet

Am Mittwoch, 23. März, eröffnete eine neue Ausstellung in der Bibliotheca Albertina: „mitgesammelt und eingekapselt. Beinahe-Bücher im Bibliotheksregal“ präsentiert sogenannte Kapselschriften aus dem Bestand der Universitätsbibliothek (UB) Leipzig. Das sind Schriftstücke in Bibliotheken, die aufgrund ihres kleinen Formates gesammelt in Schachteln aufbewahrt werden und Erstaunliches zutage fördern können. Darunter finden sich Flugblätter von Impfgegner/-innen Anfang […]

Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider führte die Gäste am Abend durch den Schauraum. Foto: Thomas Kademann/UB Leipzig

Uni-Bibliothek zeigt ihr bestes Stück: Schauraum für den Papyrus Ebers eingeweiht

Am Dienstagabend, 12. Oktober, ist in der Bibliotheca Albertina der Universitätsbibliothek Leipzig der neue Schauraum Papyrus Ebers feierlich eingeweiht worden. Ab sofort können dort Besucher/-innen eine Replik des Papyrus Ebers kostenfrei besichtigen. Er ist das älteste vollständige Zeugnis der altägyptischen Heilkunde und wird von der Universitätsbibliothek (UB) Leipzig aufbewahrt und erschlossen.

Der Schatz im Leichenbuch: Wie eine Handschrift des berühmten Hrabanus Maurus ins Leipziger Stadtarchiv kam

Mit dem schönen Stichwort „Sensationsfund“ lud das Stadtarchiv am Freitag, 1. Oktober, die Presse ein zum Termin ins Haus auf der Alten Messe. Da und dort wurde schon spekuliert: Findet sich jetzt gar eine noch ältere Gründungsurkunde für Leipzig? Aber dem war natürlich nicht so. Manchmal sind Sensationen auch nur kleine Schnipsel in allen Bucheinbänden, die sich dann bei genauerem Hinschauen als Reste einer richtig alten Handschrift entpuppen, die wohl in den 820er Jahren im Kloster Fulda entstand. Richtig gelesen: 820er Jahre.

Universitätsbibliothek Leipzig: Geöffnet für die kontaktlose Ausleihe

Seit Dienstag, den 21. April können die Nutzerinnen und Nutzer der Universitätsbibliothek (UB) Leipzig wieder Bücher ausleihen und zurückgeben. Nach fünf Wochen Komplettschließung haben nun fünf Standorte werktäglich geöffnet. Ausgeliehen werden muss über die Selbstverbuchungsautomaten, die Rückgabe erfolgt ebenfalls an Automaten, sodass beides keinen Kundenkontakt erfordert.

Historische Pferdedarstellung. Foto: Universität Leipzig

Von der Schönheit und den Leiden der Pferde: Doppelausstellung im Augusteum und in der Universitätsbibliothek

Zwar feiert die Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Leipzig erst 2023 so etwas wie ihren 100. Geburtstag. Aber die erste Ausstellung zu diesem kommenden Jubiläum öffnet schon am Mittwoch, 4. März, in der Universitätsbibliothek: „Von der Schönheit und den Leiden der Pferde“. Da haben sich die Universitätsbibliothek und die Veterinärfakultät zusammengetan, um einfach mal eins der beliebtesten Tiere der Veterinärmedizin zu thematisieren: das Pferd.

Exponat aus der Ausstellung "Zauberbücher". Foto: UB Leipzig

Zauberbücher in der Universitätsbibliothek: Die Leipziger Magica-Sammlung im Schatten der Frühaufklärung

Auch Aufklärer waren nicht von Anfang an aufgeklärte Menschen. Es kann auch gar nicht anders sein. Wer in einer Welt groß wird, in der Disziplinen wie Alchemie, Astrologie und Magie noch immer als Mittel gelten, etwas über die Wirklichkeit auszusagen, der muss ja selbst erst lernen, wirklich wissenschaftlich zu denken. Kein Wunder also, dass sich in der Universitätsbibliothek Leipzig aus der Zeit der Frühaufklärung auch Zauberbücher erhalten haben.

Handschrift aus der UB Leipzig (Sign. Vollers 32) mit vielen Notizen von Lesern, die dort Ihren Namen und einen Kommentar zum Buch hinterlassen haben. Bibliotheca Arabica interessiert sich dafür, wer, wo und wann Bücher gelesen bzw. gesammelt hat. Foto: Universitätsbibliothek Leipzig

„Bibliotheca Arabica“ soll Geschichtsschreibung arabischer Literatur erneuern

Die arabische Literaturgeschichte völlig neu zu schreiben – das ist das Ziel von Dr. phil. habil. Verena Klemm, Professorin für Arabistik und Islamwissenschaft an der Universität Leipzig und Ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. Ihr Projekt Bibliotheca Arabica – Neue Geschichte der arabischen Literatur wird zum 1. Januar in das von Bund und Ländern finanzierte Akademienprogamm aufgenommen, das von der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften koordiniert wird und als derzeit größtes geisteswissenschaftliches Forschungsprogramm der Bundesrepublik Deutschland der Erschließung, Sicherung und Vergegenwärtigung kulturellen Erbes dient. Mit einer Laufzeit von 18 Jahren und einem jährlichen Fördervolumen von mehr als 400.000 Euro beträgt die Gesamtförderung des geisteswissenschaftlichen Grundlagenprojekts insgesamt 7,5 Millionen Euro.

Deutsches Magnifikat und reformatorischer Antwortgesang (Deutsche Fragmente 82, Bl. 1v). Foto: Universitätsbibliothek Leipzig

Neu entdeckt in der Universitätsbibliothek Leipzig: Chorhandschrift aus Wittenberg um 1530 vorgestellt

In der Universitätsbibliothek (UB) Leipzig wurde heute eine knapp 500 Jahre alte Chorhandschrift aus Wittenberg erstmals öffentlich präsentiert. Diese wertvolle Notenhandschrift stammt laut Forschungsergebnissen aus der Zeit um 1530. Sie ist damit der bisher früheste Beleg aus der gelebten Praxis des reformatorischen Kirchen- und Chorgesangs in Wittenberg. Sie ist ab 13. Oktober 2017 bis 7. Januar 2018 in der Ausstellung „Geist aus den Klöstern“ in der Bibliotheca Albertina öffentlich zu besichtigen.

Kreativräume: Die Universitätsbibliothek (hier das Treppenhaus) ist auch mit langer Tradition „täglich im Test“ und sieht sich im Dienste ihrer Nutzerinnen und Nutzer. Foto: Universität Leipzig/Swen Reichhold

Die Universitätsbibliothek Leipzig ist „Bibliothek des Jahres 2017“

Die Universitätsbibliothek Leipzig erhält den mit 20.000 Euro dotierten nationalen Bibliothekspreis des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv) und der Deutschen Telekom Stiftung. Er wird am 24. Oktober 2017, dem „Tag der Bibliotheken“, in Leipzig verliehen. Digital autonom, frei zugänglich und innovationsstark – so betiteln die Preisverleiher in ihrer gemeinsamen Presseerklärung die Universitätsbibliothek Leipzig.

Holzschnitt: Luther als Doppelkopf. Foto: Universitätsbibliothek Leipzig

Ausstellungsführung am 19. März: „Bildwechsel. Buchillustration in der Reformationszeit“

Mit der durch Martin Luther angestoßenen Reformation veränderte sich nicht nur das Bild der Welt, sondern auch die Art und Weise, wie die Welt abgebildet wurde. Das zeigt sich in Büchern, die in der Reformationszeit gedruckt wurden und die reiches Anschauungsmaterial bieten. 27 Drucke aus der Zeit sind derzeit in der Albertina aufgeschlagen. Zu sehen sind in acht Bildergalerien Buchillustrationen, die belehren, erzählen, erbauen und ermahnen, bekennen, Visionen zeigen, verspotten und vieles mehr.

Holzschnitt: Luther als Doppelkopf. Foto: Universitätsbibliothek Leipzig

Wie Buchillustrationen die Weltwahrnehmung in der Reformationszeit veränderten

Natürlich kann man in der Buchstadt Leipzig kein Lutherjahr begehen, ohne auf die Rolle des Buches in Luthers Wirken einzugehen. Und genau das tut ab Freitag, 10. März, eine Bibliothek, wo man weiß, worum es geht und über die richtigen Bestände dazu verfügt. Die Universitätsbibliothek lädt ein zur Ausstellungseröffnung „Bildwechsel. Buchillustration in der Reformationszeit“.

Moritz und Max, die beiden Orang Utans, die nie in Leipzig ankamen. Zeichnungen: Adolphe Philippe Millot, Foto: Universitätsbibliothek Leipzig

Am 25. September: Finissage der Ausstellung „Unheimliche Nähe. Menschenaffen als europäische Sensation“

Tausende Menschen drängten sich vor den Käfigen, bestaunten und bewunderten die Orang-Utans Max und Moritz 1893/94 in Brüssel und Paris. Die Vermarktung lief auf Hochtouren, den Ausstellungsmarathon überlebten die beiden Affen nicht. Geblieben sind Berichterstattungen in Zeitungen und ihre kolorierten Porträts. Max und Moritz hat der Zeichner Adolphe Philippe Millot nie gesehen, er nutzte für seine Abbildungen Beobachtungen Dritter, Fotografien der toten Körper und Moulagen.

Am 21. August: Führung durch die Ausstellung „Unheimliche Nähe. Menschenaffen als europäische Sensation“

Menschenaffen waren schon in der frühen Neuzeit in Europa bekannt. Jahrhunderte hindurch verstörten und interessierten sie alle, die sie in ihrer natürlichen Umgebung sahen, aber auch diejenigen, die sie jagten, transportierten und als Sensation ausstellten. Texte und Bilder aus dem Zeitraum von 1500 bis 1900 belegen die Faszination der Europäer. Porträts der Affen Max und Moritz sind in der Ausstellung in der Bibliotheca Albertina zu sehen.

Welttheater eines großen Meisters: Universitätsbibliothek und Tübke Stiftung Leipzig laden ein

„Werner Tübke. Vom Abenteuer der Bilderfindung“, der Dokumentarfilm, der am 30. Juli, 16 Uhr in der Bibliotheca Albertina gezeigt wird, ist mehr als nur eine Biographie. Der Regisseur Reiner E. Moritz besuchte 1991 den Künstler in seinem Atelier und begleitete ihn während der Arbeit an seinem monumentalen Hauptwerk, dem Panoramagemälde in Bad Frankenhausen. Der Film würdigt den Mitbegründer der Leipziger Schule und stellt seine figurativ-phantastischen Bildwelten vor, in denen die Kunst der Moderne, der Alten Meister der Renaissance und des Manierismus miteinander verschmelzen.

Am 12. Juni: Tag der offenen Tür in der Bibliotheca Albertina

Am Sonntag, den 12. Juni 2016, lädt die Universitätsbibliothek zu einem Tag der offenen Tür in die Bibliotheca Albertina, Beethovenstr. 6, ein. Von 10–18 Uhr kann die Bibliotheca Albertina erkundet werden. Seit der feierlichen Eröffnung der Bibliothek am 24. Oktober 1891 sind 125 Jahre vergangen. Die wechselvolle Geschichte mit ihren Höhen und Tiefen lässt sich auch am Gebäude ablesen. Nach Abschluss des Wiederaufbaus, 2002, verbindet das Bibliotheksgebäude die alte Pracht mit erhöhter Funktionalität. Am Tag der offenen Tür ermöglicht ein vielfältiges Angebot einen Blick hinter die Kulissen, sonst verschlossene Türen werden geöffnet.

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