Artikel aus der Rubrik Zeitreise

Verständigung über Erinnerungsarbeit in Sachsen: Entwurf für neues Gesetz bezieht zwei Leipziger Gedenkstätten ein

Die politische Kontroverse um die Erinnerung an die beiden Diktaturen des 20. Jahrhunderts scheint beigelegt. Vier Landtagsfraktionen und die Opferverbände einigten sich auf einen Entwurf für ein neues Gedenkstättengesetz. Neu in die Förderung einbezogen werden die Gedenkstätte für Zwangsarbeit und die zentrale Hinrichtungsstätte der DDR in Leipzig. Weiterlesen

800 Jahre Klinikum St. Georg: Das Stadtkrankenhaus startet heute seine Festwoche

Als Kaiser Otto IV. am 20. März 1212 Markgraf Dietrich zu Meißen die Gründung eines Klosters in Leipzig bestätigte, war da auch die Gründungsurkunde des dem Kloster angehörenden Hospitals. Und dieses Hospital wird nun, nach vielen Wandlungen, ebenfalls 800 Jahre alt - heute als Städtisches Krankenhaus St. Georg. Das wird jetzt in der Festwoche vom 19. bis 24. März ebenfalls gefeiert. Weiterlesen

100 Jahre Deutsche Nationalbibliothek: Ausstellungseröffnung am 13. und das erste von „HUNDERT“

Nicht nur die "Thomana" feiert 2012 in Leipzig ein rundes Jubiläum. Auch ein anderes Leipziger Ur-Gestein feiert. Die Deutsche Nationalbibliothek wird 100 Jahre alt. Das eigentliche Gründungsdatum ist der 3. Oktober. Doch das Jubiläumsjahr beginnt schon jetzt - mit einer Ausstellungseröffnung und einem Magazin mit dem treffenden Namen "HUNDERT". Weiterlesen

Zermahlen zwischen Hitler und Stalin: Sorgt Timothy Snyders Buch „Bloodlands“ für eine Kontroverse auf der Buchmesse?

Zur Leipziger Buchmesse 2004 provozierte die lettische Ministerin Sandra Kalniete mit der Forderung, die Verbrechen von Nationalsozialismus und Kommunismus gleichrangig zu behandeln. Den Preis der diesjährigen Buchmesse erhält der US-Historiker Timothy Snyder für sein Buch über Terror und Völkermord in Mittelosteuropa zwischen 1933 und 1945. Weiterlesen

Eine Ausstellungseröffnung und eine Frage: Würden die Leipziger Meuten heute als extremistisch gelten?

Seit dem 30. Januar 2012 ist im Leipziger Schulmuseum die Ausstellung "Die Leipziger Meuten - Jugendopposition 1933 - 1945" zu sehen. Projektleiter Alexander Lange schlug bei der Ausstellungseröffnung den Bogen in das Sachsen unserer Tage. Ob die Jugendopposition gegen das NS-Regime von manchem heute das Etikett "extremistisch" angeheftet bekäme, stellt der Historiker als Frage in den Raum. Weiterlesen

Frauen-KZ Schönau: Neue Erkenntnisse zum Mädchen Suranyi und weitere Unterstützer für einen Gedenkort

Mit dem Mädchen Suranyi ruht auf dem Leipziger Ostfriedhof ein Opfer der NS-Judenverfolgung. Anhand der Akten des Internationalen Suchdienstes ITS lässt sich nun die Verfolgungsgeschichte seiner Mutter dokumentieren. Eva Suranyi war Häftling im Frauen-KZ Schönau. Ein Erinnern an den Ort in der heutigen Parkallee findet weitere Unterstützer. Weiterlesen

Alles bereit für 1813-1913-2013: Doppeljubiläum der Völkerschlacht soll ein europäisches Fest des Friedens werden

300.000 Tonnen Porphyr dräuen am südlichen Horizont Leipzigs im wahrsten Sinne monumental. Einst grau und drohend, jetzt strahlend und verheißungsvoll. Und das in jeglicher Hinsicht. Jedenfalls wenn man der Botschaft der Auftaktveranstaltung im Congress Center Leipzig am Dienstagabend, 24. Januar, zum Völkerschlacht-Doppeljubiläum 2013 Glauben schenkt. Weiterlesen

Würdigung für ein NS-Opfer, das lange vergessen war: An Erich Köhn erinnert eine Erläuterungstafel

Seit 1950 gibt es in Lindenau eine Erich-Köhn-Straße. Die Lebensdaten des Kommunisten Erich Köhn (1896 - 1944) ruft jetzt eine Erläuterungstafel an der Kreuzung Erich-Köhn-Straße, Ecke Georg-Schwarz-Straße, in Erinnerung. Nur als Kämpfer gegen den Faschismus, wie es auf der Tafel heißt, war Sohn Erich Köhn mit der Ehrung seines Vaters einverstanden. Weiterlesen