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Ausstellung „Torgau. Residenz der Renaissance und Reformation“ auf Schloss Hartenfels feierlich eröffnet

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    Mit zahlreichen prominenten Gästen und großer öffentlicher Beachtung ist am Freitag, 4. Mai, auf Schloss Hartenfels in Torgau die neue Dauerausstellung „Torgau. Residenz der Renaissance und Reformation“ feierlich eröffnet worden. Da steckt jetzt nicht mehr nur die Spätrenaissance mit der Pracht der Kurfürsten drin, sondern ein ganzes Jahrhundert bis zum Dreißigjährigen Krieg.

    Nordsachsens Landrat Kai Emanuel hob in seinen Begrüßungsworten die intensive Partnerschaft mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) sowie der Großen Kreisstadt Torgau hervor, durch die seit 2012 bereits sechs große und eindrucksvolle Ausstellungen in Torgau verwirklicht werden konnten.

    „Wir sind dankbar, dass wir diese Zusammenarbeit nun mit der Erneuerung unseres Kooperationsvertrages und der damit verbundenen Ausstellung für die kommenden fünf Jahre auf eine solide Basis stellen können“, sagte der Landrat.

    Nachdem die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) seit 2012 mit fünf Sonderausstellungen in Schloss Hartenfels präsent waren, ist dort nun eine Dauerausstellung entstanden. Dem kultur- und kunstgeschichtlich bedeutenden Torgau und seinem Schloss als Residenz der Renaissance und Reformation entsprechend, unternehmen es die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden mit ihrem einzigartigen Objektbestand, die Pracht eines der wichtigsten und bedeutendsten deutschen Fürstenhöfe vor Augen zu führen.

    Die Ausstellung „Torgau. Residenz der Renaissance und Reformation“ versetzt den Besucher in die Zeit der wettinischen Kurfürsten auf Schloss Hartenfels von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis zum Ende des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648).

    Nach dem Übergang der Kurwürde von den Ernestinern an die Albertiner 1547 verlor Torgau seinen Status als Hauptresidenz an Dresden. Doch als Zweitresidenz mit einem prächtigen Renaissanceschloss von europäischem Rang inmitten einer florierenden Handelsstadt bot Torgau ideale Bedingungen für die Ausrichtung fürstlicher Hochzeiten, höfischer Feste, politischer Zusammenkünfte und Landtage.

    Eine erlesene Auswahl an Objekten aus dem reichen Sammlungsbestand der Dresdner Rüstkammer, bereichert um Kunstwerke aus dem Grünen Gewölbe und dem Kunstgewerbemuseum, lassen die Prachtentfaltung und den Reichtum des kurfürstlichen Hofes lebendig werden.

    Schloss Hartenfels. Foto: Dirk Brzoska
    Schloss Hartenfels. Foto: Dirk Brzoska

    Marion Ackermann, Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden: „Als Schatzkammer Sachsens sehen es die SKD als eine wesentliche Aufgabe an, über ihre Standorte Dresden, Leipzig und Herrnhut hinaus an vielen Orten des Freistaates Sachsen mit unterschiedlichen Projekten und Kooperationen präsent zu sein. Sonderausstellungen spielen dabei seit Jahren eine wichtige Rolle.

    Der Objektbestand der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden im Blick auf die Bedeutung Torgaus in der Reformationsgeschichte haben zu einer besonders intensiven Partnerschaft des Museumsverbundes mit der Großen Kreisstadt Torgau und dem Landkreis Nordsachsen geführt. Es freut mich sehr, dass diese erfolgreiche Zusammenarbeit nun mit einer Dauerausstellung auf Schloss Hartenfels langfristig mit Leben erfüllt wird.“

    Die langjährige und jetzt dauerhafte Verbindung mit Torgau sei ein gutes Beispiel dafür, wie sich die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden als Schatzkammer Sachsens im Land engagieren, betonte sie.

    Prof. Marion Ackermann zeigte sich dann auch bei ihrem ersten Besuch auf Schloss Hartenfels „begeistert“ über die Symbiose zwischen klassischen und modernen Ausstellungen. Dies mit anderen Besuchermagneten kombiniert wie dem Schloss und seinem quicklebendigen Bären-Trio sei zukunftsorientierte Ausstellungskultur, sagte sie.

    Aktuell sind auf Schloss Hartenfels neben der neuen Ausstellung noch in den Kurfürstlichen Gemächern die Ausstellung „Standfest. Bibelfest. Trinkfest.“ sowie im Flügel D eine Schau mit Werken des Leipziger Künstlers Reinhard Minkewitz zu sehen.

    Torgau. Residenz der Renaissance und Reformation. Dauerausstellung der Rüstkammer der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Kooperation mit dem Land Nordsachsen und der Großen Kreisstadt Torgau

    Ausstellungsort: Schloss Hartenfels, Torgau, Albrechtsbau

    Öffnungszeiten: 10 bis 18 Uhr, montags geschlossen

    Eintritt: 5,00 Euro, ermäßigt 4,00 Euro, Gruppen ab 10 Personen 4,50 Euro p.P.

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