Es ist ein besonderer Termin für Richard Gauch: Am 9. Oktober lädt er zusammen mit dem bookra-Verlag zu Buchvorstellung und Podiumsdiskussion in die Galerie KUB in der Kantstraße 18 ein, wo sein gerade erschienenes Buch „Weil Wegsehen keine Option ist – Über Ausgrenzung, Würde und Verantwortung“ in prominenter Besetzung vorgestellt wird. Denn ihr Kommen haben zugesagt: Petra Pau, ehemalige Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Aladár Horváth, Präsident des Ungarischen Romaparlaments, und Jakob Springfeld, Autor und Demokratieaktivist.

„Für mich persönlich ist es deshalb von großer Bedeutung, die Veranstaltung am 9. Oktober in Leipzig durchzuführen. Der 9. Oktober ist für Leipzig ein besonderer Tag. Wir erinnern an die Friedliche Revolution von 1989 und an den Mut der Menschen, die damals auf die Straße gegangen sind und damit einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zu Freiheit und Demokratie ermöglicht haben. Daran möchten wir anknüpfen“, sagt Richard Gauch.

„Wir wollen nicht nur zurückblicken, sondern zum Weitermachen ermutigen. Wir möchten Menschen ansprechen, die sich bereits engagieren, aber auch solche, die bisher vielleicht noch nicht politisch oder gesellschaftlich aktiv waren. Die Veranstaltung soll Mut machen, sich einzumischen, Fragen zu stellen und Demokratie nicht nur als etwas Gegebenes zu betrachten, sondern als etwas, an dem wir alle beteiligt sind.“

Die Veranstaltung soll aufgezeichnet und anschließend im Internet veröffentlicht werden.

Aber es ist natürlich etwas anderes, die Vorstellung von „Weil Wegsehen keine Option ist“ selbst mitzuerleben und mit den Gästen ins Gespräch zu kommen.

Buchvorstellung und Podiumsdiskussion „Weil Wegsehen keine Option ist – Über Ausgrenzung, Würde und Verantwortung“, Freitag, 9. Oktober, 18:00 Uhr in der Galerie KUB (Kantstraße 18).

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