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Bach auf höchstem Niveau: 29 begabte Bach-Interpreten aus 16 Nationen in einem Meisterkurs

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    Einmal schön ums Klavier gestellt, Foto, fertig. Die Presse huscht aus dem Saal und im Lyzeum für Klavier in der Käthe-Kollwitz-Straße kann Angela Hewitt das Zepter übernehmen. Sie ist eine von drei international renommierten Bach-Interpreten, die vier Tage lang einen der wohl weltweit begehrtesten Meisterkurse betreuen. Für 29 junge Interpreten aus 16 Nationen startete dieser Meisterkurs zur Aufführungspraxis der Werke von Johann Sebastian Bach am Mittwoch, 6. November.

    In Vorbereitung auf den Internationalen Bach-Wettbewerb 2014 arbeiten die jungen Profimusiker vor Ort mit renommierten Interpreten in den Fächern Cembalo, Klavier und Violine/Barockvioline. Gemeinsamer Gastgeber sind das Bach-Archiv und die Hochschule für Musik und Theater Leipzig, die ab 2014 auch als Mitveranstalter des renommierten Bach-Wettbewerbs in Erscheinung tritt.

    Mit diesem Meisterkurs wird eine alte Kooperation wiederbelebt – die zwischen dem Bach-Archiv Leipzig und der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“. Beide Einrichtungen arbeiten schon mit dem Beginn der Bach-Wettbewerbe in den 1950er Jahren zusammen. Stolz kann Prof. Robert Ehrlich, Rektor der Hochschule für Musik und Theater, auf ein Foto verweisen, das keinen geringeren als Dmitri Schostakowitsch 1950 in der Jury des Bach-Wettbewerbs zeigt.

    Aber der Meisterkurs führt nicht direkt zum Bach-Wettbewerb 2014, bei dem sich Talente aus aller Welt diesmal in den Sparten Klavier, Cembalo und Violine messen. Er ist ein zusätzliches Angebot, das sich vor allem an jene Talente richtet, die sich eine Teilnahme an diesem hochkarätigen Wettbewerb zutrauen. Der Meisterkurs ist ein Angebot für junge Könner, sich mit der Aufführungspraxis der Werke von Johann Sebastian Bach vier Tage lang unter kompetenter Anleitung zu beschäftigen. Aktiv, wie es 20 Teilnehmer des Kurses tun – oder zuhörend wie die anderen. Das Angebot richtet sich an Pianisten und Cembalisten sowie an Interpreten auf der Violine bzw. Barockvioline. Am Hauptwirkungsort Johann Sebastian Bachs werden die Musiker unter Leitung der renommierten Bach-Interpreten Angela Hewitt aus Kanada (Klavier), Menno van Delft aus den Niederlanden (Cembalo) und Gérard Poulet aus Frankreich (Violine/Barockvioline) ihre Interpretationskünste in Vorbereitung auf den Internationalen Bach-Wettbewerb 2014 verfeinern.

    Prof. Robert Ehrlich, Rektor der Hochschule für Musik und Theater: „Ich freue mich, dass die intensive und langjährige Zusammenarbeit zwischen der HMT und dem Bach-Archiv nun auch durch die gemeinsame Ausrichtung des Internationalen Bach-Wettbewerbes und diesen besonderen Meisterkursen vertieft wird. Hier wächst zusammen, was wirklich zusammengehört: Die Hochschule setzt sich hier – wie z. B. bei der Mendelssohn Orchesterakademie am Gewandhaus auch – dafür ein, dass die großen Musikeinrichtungen der Stadt Leipzig nicht nebeneinander, sondern wirklich miteinander wirken!“

    Prof. Dr. h. c. Robert Levin, Präsident des Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs Leipzig, freut sich insbesondere über die rege internationale Resonanz: „Der Ruf Leipzigs als internationales Bach-Zentrum ist auch bei der jungen Musikergeneration anerkannt, nicht zuletzt durch traditionsreiche Institutionen wie die Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ und das Bach-Archiv Leipzig. Die Aufführungen der Musik des 18. Jahrhunderts leben idealerweise von der Verbindung von hervorragender Musikalität und technischer und kunsthandwerklicher Perfektion mit profundem theoretischen und historischen Wissen. Die Leipziger Musikhochschule und das Bach-Archiv bieten den 29 jungen Musikern aus 16 Nationen fünf Tage lang musterhafte Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in diesen Gebieten.“Gearbeitet wird vom 6. bis zum 9. November täglich ab 10 Uhr. Der Unterricht ist an allen Tagen öffentlich und findet parallel im Lyzeum Leipzig (Klavier), im Alten Rathaus bzw. der Alten Handelsbörse (Cembalo) sowie im Sommersaal des Bach-Museums Leipzig (Violine/Barockvioline) statt. Die Unterrichtszeiten können unter www.bach-wettbewerb-leipzig.de eingesehen bzw. per Telefon (0341) 9137300 erfragt werden.

    Im Rahmen des Abschlusskonzerts konzertieren die Kursteilnehmer am Sonntag, 10. November, um 11.00 Uhr im Kammermusiksaal der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, Grassistraße 8. Auch dieses Konzert ist etwas besonderes, denn es ist nicht gedacht, das Publikum schlicht zu erbauen, sondern soll die Spielweisen ausgewählter Kursteilnehmer hörbar machen.

    Tageskarten für den öffentlichen Unterricht können zum Preis von 5,00 Euro direkt am Veranstaltungsort erworben werden. Tickets für das Abschlusskonzert im Rahmen des Meisterkurses sind an der Tageskasse sowie an allen Ticket-Online-Verkaufsstellen zum Preis von 12,00 Euro (ermäßigt 8,00 Euro) erhältlich. Für Studierende der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig werden Konzerttickets zum ermäßigten Preis von 5,00 Euro vorgehalten, der Besuch des öffentlichen Unterrichts ist gegen Vorlage des Studienausweises für Leipziger Musikstudenten frei.

    Der Internationale Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb Leipzig zählt zu den renommiertesten Musikwettbewerben weltweit und findet alternierend in den Fächern Klavier, Cembalo, Orgel, Violine, Violoncello und Gesang statt. Er steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen. Präsident ist seit 2002 der Pianist, Cembalist und Harvard-Professor Robert D. Levin. Im Jahr 2014 wird der Wettbewerb in den Fächern Klavier, Cembalo und Violine/Barockvioline ausgetragen.

    www.bach-wettbewerb-leipzig.de

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