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Drei Wochen Unendlichkeit: Oper gibt erste Details zu „Wagner 22“ bekannt

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    13 Meisterwerke in chronologischer Reihenfolge. Erstklassige Sängerbesetzungen. Eines der besten Orchester der Welt. So lauten die Versprechungen der Oper Leipzig für die Richard-Wagner-Festtage 2022. Pünktlich zum Saisonstart präsentiert das Haus in einer Hochglanzbroschüre erste Details des Wagner-Festivals, mit dem sich Intendant Ulf Schirmer vom Leipziger Publikum verabschieden wird.

    Die Besucher dürfen sich auf etliche Stunden Musik freuen. Erstmals werden alle Wagner-Opern in chronologischer Reihenfolge binnen drei Wochen in einem Opernhaus zu hören sein. Los geht’s am 20 Juni mit den „Feen“. Den Aufführungsreigen beschließt am 14. Juli der „Parsifal“.

    Die Oper erwartet bis zu 16.000 Gäste aus aller Welt. Eingebettet werden die Aufführungen in ein umfangreiches Rahmenprogramm. Akteure aus Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft sind aufgerufen, sich mit Geld und Ideen einzubringen. Angedacht sind bislang unter anderem Public-Viewings, ein Projekt mit Künstlern der freien Szene, die Aufführung der Wesendonck-Lieder in der Alten Nikolaischule und eine Filmreihe. In Planung sind weiterhin Symposien zu verschiedenen Themen.

    „Der Vorverkauf wird voraussichtlich im Frühjahr beginnen“, teilte Pressesprecherin Patricia Grünzweig mit. Dann sollen auch die Besetzungen veröffentlicht werden. Wagnerianer können sich allerdings schon heute auf höhere Kartenpreise als gewöhnlich einstellen. Der Stadtrat hat der Oper bereits gestattet, für die 13 Vorstellungen erhöhte Festivalpreise aufzurufen.

     

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