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Das Leipziger Opernhaus mit Opernbrunnen. Foto: Ralf Julke

Erinnerung an einen ambitionierten Leipziger Operndirektor: Am 16. Mai werden Stolpersteine für Gertrud und Gustav Brecher verlegt

Am 21. Mai 2020 erzählte an dieser Stelle Peter Uhrbach von einem fast vergessenen Leipziger Musiker, von Gustav Brecher, von 1923 bis 1933 Operndirektor am Neuen Theater am Augustusplatz, dem Vorgängerbau des heutigen Opernhauses. Am Dirigentenpult stand er zum letzten Mal am 4. März 1933. Bevor ihn die triumphierenden Nationalsozialisten aus dem Amt und aus […]

Ein Teil des Kinder- und Jugendchors der Oper Leipzig mit Leiterin Sophie Bauer. Foto: Merdes / Oper Leipzig

Schreibwettbewerb der Oper Leipzig erfolgreich: Wenn ich plötzlich König oder Königin wäre …

Seit mehr als tausend Jahren inspiriert die Legende vom tapferen, britischen Thronfolger Artus und seinem Schwert Excalibur zahlreiche Dichter, Dramatiker und Romanautoren. Anlässlich der Musiktheaterproduktion „König Artus“ des Kinder- und Jugendchores starteten die Oper Leipzig und der Ernst Klett Verlag einen Schreibwettbewerb zum Thema „Wenn ich plötzlich König oder Königin wäre …“ und erhielten 159 […]

Leipziger Ballett – Probenmoment Uwe Scholz „Zweite Symphonie“. Foto: Ida Zenna / Oper Leipzig

Soto/Scholz/Schröder: Am 14. Mai lädt das Leipziger Ballett ein zur Premiere

„Soto/Scholz/Schröder“. Es blieb bei dem Probentitel – dahinter stecken jedoch musikalisch und tänzerisch beeindruckende Meisterwerke. Die lang geplante Premiere kombiniert zu Klängen aus rasanten 150 Jahren Musikgeschichte drei choreografische Kreationen. Einmal ist das „Uneven“ von dem vielfach ausgezeichneten katalanischen Choreografen Cayetano Soto, die Choreografie der früh verstorbenen Legende Uwe Scholz zur zweiten Symphonie von Robert […]

Faust: Premiere des Leipziger Balletts am 5. Februar 2022

Die Legende vom Gelehrten Faust, dem Teufel Mephisto und dem unschuldig verführten Gretchen gehört zu den wirkungsmächtigsten Stoffen der Dramenliteratur. Zurückgehend auf ein Volksbuch aus dem 16. Jahrhundert und von Johann Wolfgang von Goethe zu einem Hauptwerk der abendländischen Dichtkunst geformt, hat die Faust-Geschichte unzählige Kunstschaffende zu Bearbeitungen und Adaptionen inspiriert.

Wolfgang Seidel: Die Braut des Holländers. Foto: Ralf Julke

Die Braut des Holländers: Ein gewaltiges Plädoyer für die Frauen in 29 Opern

Ist das jetzt nur ein Faible? Natürlich nicht. Auch wenn es einen wie den Münchener Autor Wolfgang Seidel natürlich auch wegen der Frauen, der begnadeten Sängerinnen in die Oper zieht. Aber was er mit diesem Buch macht, ist dennoch ein Novum. Denn einfach ums schöne Aufzählen der berühmten Frauengestalten in der Oper geht es ihm gar nicht. Denn nichts erzählt derart eindrucksvoll vom Zustand der Gesellschaft wie die Rolle der Frau. Auch und gerade auf der Bühne. Ohne Frauen und ihre Liebe ist Oper undenkbar.

Leipzigs Opernhaus. Foto: Ralf Julke

Nachwuchs-Förderprogramm der Oper Leipzig startet zum Weltoperntag am 25. Oktober 2021

In einem zweiwöchigen Intensivtraining fördert die Oper Leipzig gemeinsam mit der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig“ (HMT) zum ersten Mal fünf Gesangsstudierende der HMT Leipzig: Das Pilotprojekt „Oper intensiv – Die Booster Edition“ unterstützt die jungen Sängerinnen und Sänger auf dem Weg in die Professionalität und soll ermöglichen, den Alltag in einem Opernbetrieb kennenzulernen und sich realistischen Berufsanforderungen zu stellen.

Katharina Kleinschmidt: Kleiner Opernführer. Foto: Ralf Julke

Kleiner Opernführer: 40 weltberühmte Opern und ihre knackige Verknappung auf das, was drinsteckt

40 Opern in einem kleinen Büchlein? Das geht doch gar nicht, erwidert der ausdauernde Operngänger. Nicht eine einzige Oper passt in so ein Büchlein. Da sind drei, vier, fünf Stunden pralles Drama. So etwas lässt sich nicht in drei vier Sätzen sagen. Doch, fand Katharina Kleinschmidt und dampfte die berühmtesten 40 Opern auf ihren Kern ein. Selbst für Opernneulinge der knackige Einstieg in eine von Emotionen berstende Welt.

Leipzigs Opernhaus. Foto: Ralf Julke

Premiere Lohengrin wird vorgezogen auf den 1. November 2020

Keine Kulturveranstaltungen im November, doch der 1.11. ist ein letzter Tag, um zusammen eine lang ersehnte Premiere zu erleben: Spontan zieht Intendant und Generalmusikdirektor Prof. Ulf Schirmer die ursprünglich erst für den 7. November 2020 angekündigte Premiere von „Lohengrin“ vor.

Semperoper in der Dämmerung © Matthias Creutziger

Semperoper Ballett präsentiert Ballett-Gala „Semper Essenz: We will dance!“

Unter dem furiosen Titel „We will dance!“ – in Anlehnung an das ursprüngliche Spielzeit-Motto „Dance into the Future“ des Semperoper Ballett – kehrt die Company nach Corona-bedingter Bühnenabstinenz am 18. September 2020 zu Ihrem Publikum in die Semperoper zurück. In einer Ballett-Gala im Rahmen der Reihe Semper Essenz erinnert die Company mit Highlights aus ihrem umfangreichen Repertoire der vergangenen 15 Jahre an herausragende klassische und zeitgenössische Choreografien, mit denen es in der Weltrangliste internationaler Spitzenensembles glänzt.

Quelle: Nicole Rundo

Die Oper der Stunde: Donizettis „RITA“

Dank der Initiative von Ugo D'Orazio, Studienleiter an der Oper Leipzig, und Mitgliedern des Solistenensembles, ist erstmals wieder seit dem Lockdown in Leipzig eine komplette Oper zu hören: „RITA“ – ein sprudelnder Einakter von Donizetti mit allen emotionalen Zutaten: Liebe, Betrug, Prügel und einer Braut, die zuerst keiner haben will, bis sich doch alles fügt.

Leipzigs Opernhaus. Foto: Ralf Julke

Oper Leipzig beendet vorzeitig die Spielzeit 2019/20

Die Oper Leipzig sagt in Folge der behördlichen Maßnahmen und Anforderungen, die sich aus der geltenden Sächsischen Corona-Schutzverordnung für Theaterbetriebe zur Eindämmung des Coronavirus (COVID-19, SARS-CoV-2) ergeben, alle geplanten Veranstaltungen bis zum Ende der Spielzeit 2019/20 ab.

Tannhäuser. Foto: Tom Schulze

In der (Corona-)Krise: Unabsehbare Folgen für Leipziger Kulturbetriebe

Die Krise hat die Leipziger Kulturszene zum Erliegen gebracht. Die städtischen Theater- und Konzerthäuser sind seit 18. März geschlossen. Der Probenbetrieb ist eingestellt. Die wirtschaftlichen Folgen sind für Oper, Gewandhaus, Schauspiel und Theater der Jungen Welt unübersehbar.

Die poröse Oper. Grafik: Die philosophischen Bauern

Welturaufführung für „die Poröse Oper“ am 8. März im UT Connewitz

Am Sonntag, 8. März, gibt es einmal Oper mitten in Connewitz. „Die Poröse Oper“ im UT Connewitz (Wolfgang-Heinze-Str. 12a). Musik hat dort schon seit Längerem ein Zuhause, auch mit der Klassik-Reihe Enescu Project. In dieser Reihe erlebt „Die poröse Oper“ am Sonntag eine Welturaufführung. Aber können denn Opern porös sein? Ja, sagen „Die philosophischen Bauern“, die das Projekt zusammen mit Edita Karkoschka und dem Gyldfeldt Quartett auf die Bühne bringen.

Regers Leipziger Wirkungsstätte: die heutige Hochschule für Musik und Theatr "Felix Mendelssohn Bartholdy". Foto: Ralf Julke

2. Studioproduktion in der Hochschule: Vier Kurzopern der Klassischen Moderne

Im Rahmen der 2. Studioproduktion der Fachrichtung Gesang/Musiktheater stehen vier Kurzopern der Klassischen Moderne auf dem Spielplan. Sie sind vom Freitag, 31.1.2020 bis Montag, 3.2.2020 in der Blackbox im HMT-Gebäude Dittrichring 21 zu sehen. Beginn ist am Freitag und Montag um 19.30 Uhr und am Samstag und Sonntag um 15 Uhr. Regie führt Prof. Karoline Gruber von der Universität Mozarteum Salzburg.

Madoka Ishikawa als Dornröschen. Foto: Ida Zenna

Dornröschen – Once Upon a Dream: Premiere für das neue Märchenstück des Leipziger Balletts am 29. November

Sie hat noch gefehlt: Dornröschen. Die schlafende Schöne im Schloss hinter der Dornenhecke. Auch zu ihr hat Peter Tschaikowski eine mitreißende Ballettmusik komponiert. Und als drittes der Tschaikowskischen Ballett-Märchen kommt jetzt auch „Dornröschen – Once Upon a Dream“ in einer Choreografie des Belgiers Jeroen Verbruggen auf die Bühne des Leipziger Opernhauses. Am Freitag, 29. November, ist Premiere.

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