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„Oper ohne Grenzen“ in der Oper Leipzig

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    Die Deutschsprachige Opernkonferenz, der Zusammenschluss der wichtigsten Opernhäuser im deutschsprachigen Raum, hat die Initiative „Oper ohne Grenzen“ ins Leben gerufen. Mit dieser Veranstaltungsreihe will die internationale Gemeinschaft von Opern- und Kulturschaffenden ein Zeichen für die integrierende Kraft der Kunst und für gelebte Internationalität in gegenseitigem Respekt setzen.

    Die Oper Leipzig widmet die Aufführung des Ballettabends „Lobgesang“ am Freitag, 19. Februar 2016, dieser gemeinsamen Initiative. Aus über 30 Nationen stehen an diesem Abend vierzig Tänzerinnen und Tänzer des Leipziger Balletts, fünfzig Musiker des Gewandhausorchesters, hundert Sängerinnen und Sänger des Chores sowie des Jugendchores der Oper Leipzig wie auch die Gesangssolisten, Ensemblemitglieder Magdalena Hinterdobler und Martin Petzold sowie als Gast von der Staatsoper Hamburg, exemplarisch für Internationalität, Weltoffenheit und Toleranz.

    Prof. Ulf Schirmer, Intendant und Generalmusikdirektor der Oper Leipzig: „Die Sprache der Musik, die Sprache des tanzenden Körpers, beide können in uns Ebenen erreichen, die unmittelbar, jenseits ideologischer Differenzen, direkt Menschliches aufzurufen vermögen.“

    Michael Faber, Bürgermeister für Kultur der Stadt Leipzig: „Leider wird der Begriff der Kultur gerade in unseren Tagen viel zu oft als ein Begriff der Abgrenzung und Ausgrenzung missbraucht. Umso mehr begrüße ich es, dass sich die Vertreter der Kunst zu einem offenen Kulturbegriff bekennen. Gerade in einem Betrieb wie der Oper Leipzig, in der so viele Nationen zusammenkommen, um Kunst zu schaffen oder zu genießen, wird deutlich, dass Kultur nicht etwas ist, was trennt, sondern was Menschen jenseits aller Kategorisierungen zusammenbringt und verbindet.“

    Der Ballettabend „Lobgesang“ ist die neuste Produktion von Mario Schröder, Ballettdirektor und Chefchoreograf des Leipziger Balletts. Schröder verbindet hier Felix Mendelssohn Bartholdys 1840 komponierte Sinfonie-Kantate „Lobgesang“, eine Feier des aufgeklärten Geistes mit Francis Poulencs 1943, in den Wirren des 2. Weltkrieges, entstandenen weltlichen Kantate „Figure hu­maine/Menschliches Antlitz“.

    Der 1957 gegründeten Deutschsprachigen Opernkonferenz gehören neben Leipzig, die drei Berliner Opern, die Opernhäuser in Dresden, Hamburg, Köln, München, Stuttgart, Frankfurt, die Deutsche Oper am Rhein (Düsseldorf/Duisburg), Wien, Zürich und mittlerweile auch London, Paris und Mailand an. Den Auftakt für die gemeinsame Veranstaltungsreihe „Oper ohne Grenzen“ machte die Semperoper Dresden am vergangenen Freitag, 12. Februar, mit einem Opern-Konzert und Gästen aus den beteiligten Opernhäusern unter dem Dirigat von Christian Thielemann. Die Initiative wird mit Konzerten in Frankfurt, Düsseldorf und Berlin mit wechselndem Programm und Gästen der jeweils anderen Opernhäuser weitergeführt.

    Karten gibt es an der Kasse im Opernhaus, unter Tel: 0341 – 12 61 261 (Mo – Sa 10:00 – 19:00), per E-Mail: service@oper-leipzig.de oder im Internet unter http://www.oper-leipzig.de.

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