Am 24. September: Ballettklassiker „Der Nussknacker“ feiert Premiere

Mit einem der kostbarsten Ballettschätze für Jung und Alt öffnet sich am Samstag, 24. September, 19 Uhr der Vorhang für die erste Premiere der neuen Spielzeit mit dem Leipziger Ballett. Peter Tschaikowskis Ballett „Der Nussknacker“ entführt seit über 100 Jahren in eine märchenhafte Winterwelt und gehört zu den populärsten Werken des Komponisten. Eine Vielzahl bezaubernder Melodien, der Reichtum an musikalischen Einfällen sowie die große Instrumentationskunst machen das Ballett zu einem unverzichtbaren Repertoireklassiker. Für viele Menschen steht es wie kein zweites Werk für die magische Stimmung eines winterlichen Weihnachtsabends.

Basierend auf den Märchenvorlagen von E. T. A. Hoffmann und Alexandre Dumas d.Ä. erzählt es eine Geschichte zwischen Illusion und Realität. In dessen Mittelpunkt das fantasiebegabte Mädchen Clara steht, dass am Heiligabend von einer Welt zu träumen beginnt, in der Spielzeug zum Leben erwacht, Schneeflocken zu tanzen beginnen und am Ende ein verzauberter Prinz im prachtvollen Palast der Zuckerfee auf sie wartet.

Für die Neufassung dieses Ballettmärchens mit dem Leipziger Ballett konnte der französische Choreograf Jean-Philippe Dury gewonnen werden. Gemeinsam mit dem aufwendigen Bühnenbild der Multimedia-Künstlerin Yoko Seyama, die mit faszinierenden Licht- und Videoinstallationen arbeitet, und den bezaubernden Kostümen Aleksandar Noshpals lässt er einen „Nussknacker“ voller Fantasie entstehen, in dem Tradition und Moderne eine Einheit bilden. Dury tanzte in den großen Kompanien an der Opéra Paris, den Ballets de Monte-Carlo und Grands Ballets Canadiens, arbeitete aber auch mit Pina Bausch und Mats Ek zusammen. Er steht für eine Kombination aus klassischem und zeitgenössischem Stil. In der vergangenen Saison arbeitete er bereits mit der Leipziger Company bei der erfolgreichen Spiegelzelt-Produktion „Französische Chansons“ zusammen.

Karten gibt es an der Kasse im Opernhaus, unter Tel: 0341 12 61 261 (Mo – Sa 10:00 – 19:00), per E-Mail: service@oper-leipzig.de oder im Internet unter www.oper-leipzig.de.

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Anlässlich des 90. Geburtstags von Günter Thiele (* 1930) zeigt die Galerie Schwind Leipzig vom 18. August bis 19. September 2020 eine Einzelausstellung des Leipziger Malers. Günter Thiele, der an der Hochschule für Bildende Künste Berlin-Charlottenburg Malerei studierte, gilt als stiller Beobachter und Topograf seiner Umwelt.
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Für alle LeserEhrlich gesagt denke ich nicht lange nach, bevor ich zu schreiben beginne, mache mir nie ein Konzept und hoffe, dass sich die Dinge während des Gepinsels irgendwie fügen und mir eine Geschichte erzählen, die ich bis dahin nicht kannte. Alles andere wäre auch furchtbar langweilig. Würde ich wissen, worauf die Sache hinausläuft, hätte ich weder die Lust noch die Kraft zu beginnen.
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Für alle LeserEin Leipziger Traum gewinnt immer mehr Konturen: Ende 2022 soll es so weit sein, die Stadt endgültig aus ihrer Kohleabhängigkeit zu befreien. Im Mai konnten die Stadtwerke Leipzig melden, dass sie die modernsten Gasturbinen bei Siemens ordern konnten. 2022 sollen sie in das neue Gaskraftwerk Süd an der Bornaischen Straße eingebaut werden, um ab 2023 die Fernwärmeversorgung für Leipzig zu sichern. Für die Bauwerke gab es jetzt Grünes Licht von der Landesdirektion Sachsen.