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Premiere

Premiere für ein liebliches Kuriositätenkabinett in schauerlicher Atmosphäre: Die sieben Todsünden

Einfach mal faul und verfressen sein? Einfach mal seinen Gelüsten frönen? Einfach mal die Wirklichkeit Traum sein lassen! Kommt mit uns auf eine kleine lasterhafte Reise in die Welt der Abschweifungen, laden die Cammerspiele am Donnerstag, 14. Oktober, zur nächsten Premiere ein.

Premiere am 8. Oktober in den Cammerspielen: Die Troerinnen/Hekabe, beides nach Euripides

„Es gibt ein Unten, unter allem, für das die Worte fehlen. Dann kommt das Knurren“, sagt Kassandra in „Hekabe“. Troja, die einst leuchtende und mächtige Stadt, liegt in Trümmern. Eine List der Griechen brachte nach zehn Jahren erbittertem Krieg ihren Untergang. Die wenigen überlebenden Frauen werden als Beutestücke verlost – unter Männern, unter Griechen, unter den Siegern der Schlacht. Hekabe, die gefallene Königin Trojas, hat alles verloren – ihre Kinder, ihren Mann, ihre Heimat – doch ein Ende des Leids, der Grausamkeit und der Demütigung ist nicht in Sicht …

Premiere in der Residenz des Schauspiel Leipzig am 6. Oktober: Forces of Nature

Mobilität, Flexibilität, ständige Verfügbarkeit. Viele Zeitgenossen merken gar nicht mehr, wie sie selbst zum Teil einer riesigen, spritfressenden Maschine gemacht werden, die Menschen fortwährend in Bewegung setzt und damit Energien verbrennt, die eigentlich deutlich besser eingesetzt oder gar gespart werden könnten. Die Klimakrise ist das direkte Ergebnis einer gedankenlosen Dauerbeschleunigung. Aber da war ja dann auf einmal das Stopp-Jahr 2020. Beides Thema in einer neuen Inszenierung des Schauspiels Leipzig.

Über den Horror der zeitgenössischen Verwertungslogik: „Das Ding in uns“ feiert am 2. Oktober Premiere in der Schaubühne

Für die Schaubühne Lindenfels inszeniert gerade das [naɪ̯n] theaterCoLaborativ ein Stück von Soheil Boroumand, das die eigene Involviertheit in das kapitalistische System thematisiert, inspiriert vom SciFi-Klassiker „Das Ding aus einer anderen Welt“ von John Carpenter (1982), hast die Inszenierung am Samstag, 2. Oktober, um 20 Uhr Premiere in der Schaubühne Lindenfels.

Am 1. Oktober im Ost-Passage Theater: Premiere für „IchundIch“ von Else Lasker-Schüler

Am Freitag, 1. Oktober, feiert die Inszenierung von „IchundIch“ Premiere im Ost-Passage Theater. Damit bringt das Freie Ensemble Jedermann e. V. in seiner vierten Produktion der Spielzeit 2021 Else Lasker-Schülers unkonventionelle Faust-Adaption auf die Bühne.

Am 30. September im Neuen Schauspiel: Premiere für „Moby Dick“

Am Donnerstag, 30. September, feiert die Inszenierung „Moby Dick“ nach Herman Melvilles gleichnamigem Roman im Neuen Schauspiel Leipzig Premiere. Damit wird die dritte Produktion des Freien Ensemble Jedermann in der Spielzeit 2021 auf die Bühne gebracht. Sie erzählt die Geschichte von fünf Walfänger/-innen.

Uraufführung am 2. Oktober in der Diskothek Schauspielhaus: „Ein Wahnsinn was Menschen einander“

Am Samstag, 2., Oktober, gibt es auch in der Spielstätte Diskothek des Schauspiels Leipzig wieder eine Premiere, in diesem Fall sogar die Uraufführung einer Auftragsproduktion für Leipzig: „Ein Wahnsinn was Menschen einander“ von Kristin Höller.

Premiere in den Cammerspielen am 21. September: Glitchko

Am Dienstag, 21. September laden die Kammerspiele zu ihrer nächsten Premiere ein: „Glitchko“, eine Performance von Kunde_Wolf und Gästen in Kooperation mit dem WERK 2. Darin geht es sehr anschaulich um die Routinen und quasi-religiösen Werbelügen einer völlig enthemmten Arbeitswelt. Wer in diesen Schleifen landet, wird entweder aalglatt oder zur Sparringpartnerin in einem rücksichtslosen Boxkampf.

Julia muss sterben: Endlich die verspätete Leipzig-Premiere im Rahmen der Filmnächte auf der Pferderennbahn

Der in Leipzig entstandene Film „Julia muss sterben“ feiert am Samstag, 24. Juli, seine Leipziger Premiere beim Sommerkino auf der Galopprennbahn Scheibenholz. Nach langer Verzögerung aufgrund der Corona-Pandemie kann der 90-minütige Spielfilm „Julia muss sterben“ von Regisseur Marco Gadge nun endlich seine Kinopremiere in Leipzig feiern.

Noch eine Premiere im Livestream des Schauspielhauses: Die Leiden des jungen Azzlack

Richtig los mit Theater vor richtigem Publikum geht es auch im Schauspiel Leipzig erst wieder am 19. Juni mit der Analog-Premiere „The Shape of Trouble to Come“. Aber vorher gibt es noch eine Premiere im Livestream mit einer Uraufführung, die das wohl innigste Gefühl aus Goethes berühmtestem Buch aufgreift – das der Fremdheit. „Die Leiden des jungen Azzlack“ heißt das Stück.

Ein Geschenk für Opernfreunde zu Pfingsten: Oper Leipzig zeigt „Carmen“ als Onlinepremiere

Irgendwie passt dieses Thema mal wieder bestens in die Zeit: Für Carmen ist das höchste Gut ihre Freiheit. Niemals will sie sich den Zwängen der Gesellschaft unterwerfen. Der angepasste Sergeant Don José ist fasziniert von dieser Frau, die sich einfach nimmt, was sie will. Er gibt alles für sie auf, seine Jugendliebe Micaëla, seine Stellung beim Militär und schließt sich sogar einer Schmugglerbande an. Er ist besessen von Carmen.

Träumen vom April: Cammerspiele planen Premiere für „It’s a man’s wor(l)d“

Es ist eine leise Aufbruchsstimmung in der Kulturbranche zu verspüren. Vielleicht, vielleicht ist es ja irgendwann in nächster Zukunft wieder möglich, vor richtigem Publikum zu spielen. Vor Leuten, die mitfiebern, mitlachen, klatschen vor Begeisterung. Vielleicht. Auch die Cammerspiele bereiten sich dezent euphorisch und dabei äußerst gewissenhaft auf den Neustart vor. Am 22. April wird es laut Plan wieder eine Premiere geben, mit Publikum im Saal. Wie viel genau und unter welchen Bedingungen werden freilich die kommenden Wochen ergeben.

Auch die Uraufführung von „was wir füreinander sind“ gibt es erst einmal als Online-Premiere

Noch immer ist nicht absehbar, wann wieder vor Publikum Theater gespielt werden kann. Also geht auch das Freie Ensemble Jedermann wieder den Weg ins Internet und lädt am 12. und 13. März zur Online-Premiere des Stücks „was wir füreinander sind. (not a love story)“ ein.

Dead Whore: Drama über zerstörerische Männlichkeit hat am 15. Oktober in den Cammerspielen Premiere

„Sei frei. Sei Geil. Sei ein Mann. (Und nimm’s dir einfach.)“ – nach diesen oder ähnlichen Mottos inszenieren sich Männlichkeitsbewegungen wie zum Beispiel Alphas oder Incels im Internet und der Musikkultur. Diese Formen zerstörerischer Männlichkeit untersucht die Regisseurin Lea Matika in ihrer aktuellen Popkultur-Collage „Dead Whore“, die am 15. Oktober um 20 Uhr in den Cammerspielen Leipzig Premiere feiert.

Westflügel lädt am 26. September in die Krypta ein: Uraufführung für „3rd – Das Dritte“

Auf was man in diesen Zeiten so kommt. Zum Beispiel darauf, Flann O'Briens Roman „Der dritte Polizist“ noch einmal zu lesen. Oder die nächste Uraufführung im Westflügel zu besuchen, denn der hat von Katharina Muschiol „3rd – Das Dritte“ (Inszenierung: Joachim Fleischer) mit ins Programm genommen. Eine Geschichte, in der es um die Verlässlichkeit unserer Wahrnehmungen geht.

»Liebe Grüße oder Wohin das Leben fällt« feiert am 11. Januar in der Regie von Theo Fransz Premiere

Erinnern Sie sich an eine besondere Begegnung mit einem anderen Menschen – wie hat diese ihr Leben verändert? Wie soll man von Ihnen reden, wenn Sie nicht da sind? Und welche Spuren sollen von Ihnen bleiben?

Ein altes Stück von Carlo Gozzi in der Schaubühne Leipzig neu inszeniert

Nach dem italienischen Original von Carlo Gozzi bringt das mehrfach ausgezeichnete Theaterkollektiv Compania Sincara die Geschichte um die männermordende Prinzessin Turandot als ein virtuos interdisziplinäres Spiel aus mythisch-fantastischer Erzählung und progressiver Gesellschaftsvision zur Premiere. Gemeinsamkeit statt Exklusivität, Offenheit statt Abgrenzung, Kraft statt Angst. Auf einmal wird ein altes Stück sehr gegenwärtig.

Am 22. Februar in der naTo: Heiner Müller 90 – „Das Beispiel zählt, der Tod bedeutet nichts.“

Der neu-Leipziger Dramaturg und Regisseur, Mark Rabe, lädt am 22. Februar anlässlich des runden Geburtstags Heiner Müllers in die naTo Leipzig zum lebendigen Gedenken an den sächsischen Schriftsteller, Regisseur und Intendanten ein, der am 9. Januar 90 Jahre geworden wäre.

Das Schauspiel zeigt die Doppelbefragung „Jeder stirbt für sich allein/Die Leipziger Meuten“

Mit Sascha Lange und seiner akribischen Forschung kam das Thema der „Leipziger Meuten“ erst wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit: Da gab es wirklich bis weit in die NS-Zeit hinein Gruppen junger Menschen in der Stadt, die sich der Gleichschaltung und Uniformierung widersetzten. Das Schauspiel Leipzig bringt die „Leipziger Meuten“ jetzt erstmals auf die Bühne.

Buchmesse-Gastland Tschechien lädt zum Premierenabend in die Schaubühne Lindenfels

Zum Start des Tschechischen Kulturjahres bieten das Leipziger Gewandhausorchester und die Schaubühne Lindenfels einen besonderen Premierenabend unter dem Titel „Prager Frühling“ und laden herzlich ein zum Premierenabend in der Schaubühne Lindenfels am 20. November, 19.00 Uhr in der Karl-Heine-Straße 50, 04229 Leipzig.

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