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Premiere

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Leipziger Ballett – Probenmoment Uwe Scholz „Zweite Symphonie“. Foto: Ida Zenna / Oper Leipzig

Soto/Scholz/Schröder: Am 14. Mai lädt das Leipziger Ballett ein zur Premiere

„Soto/Scholz/Schröder“. Es blieb bei dem Probentitel – dahinter stecken jedoch musikalisch und tänzerisch beeindruckende Meisterwerke. Die lang geplante Premiere kombiniert zu Klängen aus rasanten 150 Jahren Musikgeschichte drei choreografische Kreationen. Einmal ist das „Uneven“ von dem vielfach ausgezeichneten katalanischen Choreografen Cayetano Soto, die Choreografie der früh verstorbenen Legende Uwe Scholz zur zweiten Symphonie von Robert […]

She She Pop: Hexploitation. Foto: Dorothea Tuch

Premiere am 4. Februar im Schauspiel: „Hexploitation“ von She She Pop (Berlin)

1962 erschien der Film „Whatever Happened to Baby Jane“ in den Kinos. Der psychologische Horrorthriller über zwei alternde weibliche Filmstars wurde zu einem überraschenden Erfolg und begründete ein ganz neues Film-Genre: den sogenannten Psycho Biddy- oder Hagsploitation-Film. Die Film-Diva tritt in studierter Pose vor den Spiegel, sie sieht ihr gealtertes Gesicht als Zerrbild ihrer selbst und bricht darüber in einen grauenerregenden Schrei aus. Ein Bild, das zur Ikone geworden ist.

Macbeth. Foto: Jutta Missbach

Am 11. und 12. Februar im Westflügel: Aufstand der Puppen – Macbeth für Anfänger

Wir leben mittendrin in Zeiten, die so manchen Theaterkenner an Shakespeares berühmtes Stück „Macbeth“ erinnern. Nur um an die Töpfe und Hebel der Macht zu gelangen, lösen einige machtgierige Männer ganze Theaterspektakel aus, bei denen man nicht weiß, ob das nicht eine völlig entgleiste Komödie oder doch eher eine wilde Tragödie ist, bei der ein ganz von sich besessener Held gleich noch viele andere mit ins Verderben reißt.

Das Schloss. Foto: Rolf Arnold

Zeit für Kafka: Am 21. Januar ist Premiere für „Das Schloss“ im Schauspiel Leipzig

Es darf wieder vor Publikum gespielt werden. Und damit können auch endlich wieder Premieren im Schauspiel Leipzig gefeiert werden. Die nächste Premiere ist dort die Inszenierung „Das Schloss“ nach Texten von Franz Kafka (R: Philipp Preuss) am Freitag, 21. Januar, um 19.30 Uhr auf der großen Bühne. Die Geschichte ist so gegenwärtig wie zu der Zeit, als Kafka sie zu Papier brachte. Eine frustrierende Begegnung mit einer undurchschaubaren Verwaltung.

Franz Orghandl: Der Katze ist es ganz egal. Foto: Ralf Julke

Aus Kinderbuch wird Theaterstück: Premiere für „Der Katze ist es ganz egal“ am 13. Januar

„Gefühl ist alles; Name ist Schall und Rauch“ wusste schon Goethe. Dass das aber für manche gar nicht so einfach zu verstehen ist – vor allem, wenn Leo plötzlich Jennifer heißt – davon erzählt das neue mobile Stück des Theaters der Jungen Welt „Der Katze ist es ganz egal“, das am 13. Januar Premiere feiert. Nach „Klein“ ist es die zweite Zusammenarbeit mit dem Klett Kinderbuch Verlag.

Eberhard Schröter: Walzerfahrt zum Mond. Foto: Ralf Julke

Walzerfahrt zum Mond: Buchpremiere am 26. November im Theater der Jungen Welt

Wenn das mal noch gutgeht. Aber natürlich können Verlage wie der Lehmstedt Verlag ihre Buchpremieren nicht so planen, wie sich eine Corona-Pandemie in Sachsen entwickelt. Geplant ist die Buchpremiere für Eberhard Schröters Kindheits-Erinnerungsbuch „Walzerfahrt zum Mond“ für Freitag, 26. November, 19 Uhr im Theater der Jungen Welt.

Flurgespräche. Foto: Spencer Freudenberg

Premiere am 3. Dezember geplant: „Flurgespräche“ mit dem Freien Ensemble Jedermann

Mit der Uraufführung des Auftragswerks „Flurgespräche“ von Alexandra Emig hat das Freie Ensemble Jedermann am 3. Dezember um 20 Uhr zumindest vor, die letzte Premiere der Spielzeit 2021 zu zeigen. Wenn es nicht doch noch zum harten Lockdown kommt, der die explodierenden Corona-Infektionszahlen in Sachsen endlich stoppt. Aber das Ensemble gibt sich erst einmal optimistisch.

Hotel Pink Lulu. Foto: Rolf Arnold

Premiere in der Diskothek des Schauspiels Leipzig am 19. November: Hotel Pink Lulu

Joachim hat sich für eine norwegische Blockhütte entschieden. Drinnen knistert das Feuer im Kamin, während draußen der Schnee leise rieselt. In einem rosa Zimmer komplett aus Plüsch hat sich Claudia eingerichtet. Sie genießt eine gut bestückte Sushi-Bahn, die um ihr Bett aus Marshmallows kreist, zudem einen Cocktail-Service je nach Stimmungslage. Dagegen punktet die syrische Pistazienfarm von Ayla und Najib mit einer malerischen Landschaft und dem beruhigenden Rauschen von Wind in den Blättern.

Die Troerinnen / Hekabe. Foto: Mim Schneider

Premiere am 8. Oktober in den Cammerspielen: Die Troerinnen/Hekabe, beides nach Euripides

„Es gibt ein Unten, unter allem, für das die Worte fehlen. Dann kommt das Knurren“, sagt Kassandra in „Hekabe“. Troja, die einst leuchtende und mächtige Stadt, liegt in Trümmern. Eine List der Griechen brachte nach zehn Jahren erbittertem Krieg ihren Untergang. Die wenigen überlebenden Frauen werden als Beutestücke verlost – unter Männern, unter Griechen, unter den Siegern der Schlacht. Hekabe, die gefallene Königin Trojas, hat alles verloren – ihre Kinder, ihren Mann, ihre Heimat – doch ein Ende des Leids, der Grausamkeit und der Demütigung ist nicht in Sicht …

Forces of Nature. Foto: Schauspiel Leipzig / Alix Boillot

Premiere in der Residenz des Schauspiel Leipzig am 6. Oktober: Forces of Nature

Mobilität, Flexibilität, ständige Verfügbarkeit. Viele Zeitgenossen merken gar nicht mehr, wie sie selbst zum Teil einer riesigen, spritfressenden Maschine gemacht werden, die Menschen fortwährend in Bewegung setzt und damit Energien verbrennt, die eigentlich deutlich besser eingesetzt oder gar gespart werden könnten. Die Klimakrise ist das direkte Ergebnis einer gedankenlosen Dauerbeschleunigung. Aber da war ja dann auf einmal das Stopp-Jahr 2020. Beides Thema in einer neuen Inszenierung des Schauspiels Leipzig.

Das Ding in uns. Grafik: Schaubühne Lindenfels

Über den Horror der zeitgenössischen Verwertungslogik: „Das Ding in uns“ feiert am 2. Oktober Premiere in der Schaubühne

Für die Schaubühne Lindenfels inszeniert gerade das [naɪ̯n] theaterCoLaborativ ein Stück von Soheil Boroumand, das die eigene Involviertheit in das kapitalistische System thematisiert, inspiriert vom SciFi-Klassiker „Das Ding aus einer anderen Welt“ von John Carpenter (1982), hast die Inszenierung am Samstag, 2. Oktober, um 20 Uhr Premiere in der Schaubühne Lindenfels.

Ensemble Jedermann: Moby Dick. Foto: Meret Aupperle

Am 30. September im Neuen Schauspiel: Premiere für „Moby Dick“

Am Donnerstag, 30. September, feiert die Inszenierung „Moby Dick“ nach Herman Melvilles gleichnamigem Roman im Neuen Schauspiel Leipzig Premiere. Damit wird die dritte Produktion des Freien Ensemble Jedermann in der Spielzeit 2021 auf die Bühne gebracht. Sie erzählt die Geschichte von fünf Walfänger/-innen.

Cammerspiele: Glitchko. Foto: Mim Schneider

Premiere in den Cammerspielen am 21. September: Glitchko

Am Dienstag, 21. September laden die Kammerspiele zu ihrer nächsten Premiere ein: „Glitchko“, eine Performance von Kunde_Wolf und Gästen in Kooperation mit dem WERK 2. Darin geht es sehr anschaulich um die Routinen und quasi-religiösen Werbelügen einer völlig enthemmten Arbeitswelt. Wer in diesen Schleifen landet, wird entweder aalglatt oder zur Sparringpartnerin in einem rücksichtslosen Boxkampf.

Die Leiden des jungen Azzlack. Foto: Schauspiel Leipzig

Noch eine Premiere im Livestream des Schauspielhauses: Die Leiden des jungen Azzlack

Richtig los mit Theater vor richtigem Publikum geht es auch im Schauspiel Leipzig erst wieder am 19. Juni mit der Analog-Premiere „The Shape of Trouble to Come“. Aber vorher gibt es noch eine Premiere im Livestream mit einer Uraufführung, die das wohl innigste Gefühl aus Goethes berühmtestem Buch aufgreift – das der Fremdheit. „Die Leiden des jungen Azzlack“ heißt das Stück.

Carmen. Foto: Oper Leipzig, Kirsten Nijhof

Ein Geschenk für Opernfreunde zu Pfingsten: Oper Leipzig zeigt „Carmen“ als Onlinepremiere

Irgendwie passt dieses Thema mal wieder bestens in die Zeit: Für Carmen ist das höchste Gut ihre Freiheit. Niemals will sie sich den Zwängen der Gesellschaft unterwerfen. Der angepasste Sergeant Don José ist fasziniert von dieser Frau, die sich einfach nimmt, was sie will. Er gibt alles für sie auf, seine Jugendliebe Micaëla, seine Stellung beim Militär und schließt sich sogar einer Schmugglerbande an. Er ist besessen von Carmen.

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