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Das (queer-feministische) Kollektiv Manuel Bäumlisberger präsentiert ein Stück Theater: Nur zu wissen reicht nicht

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    Im Rahmen von 1.000 Jahre Ersterwähnung Leipzig veranstaltete die Frauenkultur Leipzig seit März des Jahres 2015 mehrere Theater- und Fotografie-Workshops um eine kritische Auseinandersetzung zur Sichtbarkeit von Weiblichkeiten innerhalb der Leipziger Historie zu etablieren. Während des 30-minütigen Einlasses sowie im Anschluss ist die Foto-Installation entstandener Workshop-Arbeiten mit dem Titel: "Momentaufnahmen. Oder: Auch Posen will gelernt sein." unter der Leitung von Dipl. Fotografin Christiane Eisler im Café der Frauenkultur zu erleben.

    Im Jahre 1015 verewigte Bischof Thietmar von Merseburg den Ort „urbe libzi“ in seiner Chronik. 1.000 Jahre Ersterwähnung. Eine Stadt feiert. Alles glänzt und glitzert. Oberflächlich. Wir schreiben das Jahr 2015. Es ist die Symbolkraft des weißen-heterosexuellen-cis Mannes, welche die Leipziger Fassade repräsentieren soll. Aber ist DAS real? Ist das DIE Leipziger Geschichte? Was hat DIESE mit Weiblichkeiten zu tun? Und wieso müssen wir nach 1.000 Jahren noch immer Utopien erträumen?

    Wir wissen. Es ist eindeutig: Wir brauchen Superkräfte!

    Drei Superheldinnen machen sich auf den Weg in eine weiße Stofflandschaft, voller Nebelschwaden und dem verinnerlichten Drang, sich lieblichst um ihre Bühnenbegrünung zu kümmern. Das Kollektiv Manuel Bäumlisberger zeigt eine Stückentwicklung zu den Themen „Geschichte(n), Leipzig, Weiblichkeiten und Identität“. Superkräfte sind hierfür lebensnotwendig. Diese Themen werden performativ erkundet und mit zahlreichen Dokumenten in der Performance miteinander verwoben: mit Biografischem, durch Interviews mit blinden Menschen aus Leipzig und mit wissenschaftlichen Texten. Verhandelt werden die daraus resultierenden Fragestellungen innerhalb einer performativen und theatralen Installation, welche anhand der Reflexion der Zuschauenden Neues entstehen lassen kann (können). Und der Wunsch nach dem Zeigen in die Zukunft  ist dem stets inhärent, denn: Nur zu wissen reicht nicht.

    Es geht um Sichtbarkeit und Wahrnehmung. Perspektiven, Multimedialität und Vielfalt. Und dazu eine Portion glitzernde Superheldinnen-Power.

    Es spielen: Sophia Richter, Karina Saligmann und Uljana Gukajlo /  Spielleitung & Konzeption: Kerstin Schmitt // Ausstattung & Beratung: Elisabeth Schwarz

    Produktionsleitung & Assistenz: Julia Hagen

    Premiere Do., 24.09.2015, 20:00 Uhr. Einlass ab 19:30 Uhr mit einer Foto-Installation Momentaufnahmen // Eintritt: 7,- Euro / 5,- Euro (ermäßigt). Weitere Termine Fr./Sa., 25./26. 09. 2015.

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