„Back then I didn’t know why / Why you were misunderstood (Mama) / So now I see through your eyes / All that you did was love” , singen die Spice Girls in ihrem Song „Mama“. Wer ist diese Frau? Wie gut kennt sie mich? Und wie gut kennen wir unsere Mütter? Und warum ist eigentlich immer wieder alles so, wie es ist? Inspiriert von Michèle Rotens „Wie Mutter sein“ und Popsongs aus den 1980ern bis heute wagt „Mütter in drei Akten“ eine spielerische Annäherung an unser In-der-Welt-Sein.

Über die Beziehung zu unseren Müttern wird auf der Bühne unser gesellschaftlicher Umgang mit Vertrauen, Kontakt, Trauer, Einsamkeit und Freundschaft erforscht und etwas genauer hingeschaut: Was sind unsere individuellen, was unsere kollektiven Erfahrungen und was ist einfach nur Pop?

Es wird ein bunter Abend aus Performance, O-Ton, Video, Karaoke und Live-Musik in den Cammerspielen irgendwo zwischen Couch und Konzertparty. Das Publikum ist dabei herzlich eingeladen, an dieser Auseinandersetzung über die eigene Identität teilzunehmen (kein Mitmachtheater!) oder es sich einfach bei einem Stück Kuchen gemütlich zu machen. Denn wie Kate Bush einst sang: “Mother stands for Comfort” … wir werden sehen.

Premiere feiert „Mütter in drei Akten“ von Carmen Orschinski am Donnerstag, dem 29. Januar, um 20:00 Uhr in den Cammerspielen Leipzig (Kochstraße 132, 04277 Leipzig).

Weitere Termine für Aufführungen sind am Samstag, 31. Januar, um 20 Uhr und am Sonntag, 1. Februar, um 18:00 Uhr, außerdem am Freitag, dem 20. Februar, und am Samstag, 21. Februar, jeweils 20:00 Uhr.

Konzept & Regie: Carmen Orschinski
Musik: Tina Mamczur & Carmen Orschinski
Performance: Tina Bolle & Carmen Orschinski
Ausstattung & Kostüm: Tina Mamczur
Dramaturgie: Tina Bolle

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