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Tag: 29. September 2021

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Effektivste Vorsorgemaßnahme in der Kinderheilkunde

Vor 30 Jahren nahm das Leipziger Neugeborenenscreening-Labor seine Arbeit auf. Damit setzte sich eine Erfolgsgeschichte der Medizin fort, die inzwischen eine der effektivsten Vorsorgemaßnahmen in der Kinderheilkunde ist.

Mittwoch, der 29. September 2021: Kritik an „Nachtbürgermeister“-Personalie und „Freie Sachsen“ verkaufen eigene „Presseausweise“

FDP und Grüne haben heute nicht nur mit einem Sondierungs-Selfie für Spaß (und wie immer etwas Spott) im Netz gesorgt, sondern auch erklärt, dass sie in ersten Gesprächen nach der Bundestagswahl am Sonntag bereits Gemeinsamkeiten gefunden haben. Beide wollen am Wochenende mit der SPD sprechen. Nachdem die Stadt Leipzig heute bekanntgab, mit wem die neue Koordinierungsstelle Nachtleben besetzt wird, wurde auf Twitter heftig über Personalie und Auswahlverfahren diskutiert. Und die rechtsextremen „Freie Sachsen“ haben angekündigt, eigene „Presseausweise“ ausstellen zu wollen. Die LZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 29. September 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Nils Fischer ist Leipzigs erster Fachbeauftragter für Nachtkultur. Foto: Katharine Hindelang

Leipzig hat jetzt einen „Nachtbürgermeister“

Nachdem sich am vergangenen Donnerstag bereits der neu gegründete NachtRat vorgestellt hat, ist nun auch Leipzigs erster Fachbeauftragter für Nachtkultur gefunden: Nils Fischer wird künftig die Schnittstelle sein zwischen den Akteur/-innen der Leipziger Nachtkultur, den Ordnungsbehörden, der Stadtverwaltung und der Politik. Der gebürtige Braunschweiger setzte sich im Auswahlverfahren gegen 118 weitere Bewerber/-innen durch.

Tischgespräch: Lost between the waves – feministischer Kampf in Polen

Seit Monaten gehen in vielen Städten Polens zehntausende Frauen auf die Straße, um gegen die Verschärfung des Abtreibungsrechts zu protestieren. Der „Strajk Kobiet“ (Streik der Frauen) erstreckt sich dabei von Warschau über Gdansk, Lodz, Poznan und Szczecin bis nach Nieder- und Oberschlesien.

Das Ding in uns. Grafik: Schaubühne Lindenfels

Über den Horror der zeitgenössischen Verwertungslogik: „Das Ding in uns“ feiert am 2. Oktober Premiere in der Schaubühne

Für die Schaubühne Lindenfels inszeniert gerade das [naɪ̯n] theaterCoLaborativ ein Stück von Soheil Boroumand, das die eigene Involviertheit in das kapitalistische System thematisiert, inspiriert vom SciFi-Klassiker „Das Ding aus einer anderen Welt“ von John Carpenter (1982), hast die Inszenierung am Samstag, 2. Oktober, um 20 Uhr Premiere in der Schaubühne Lindenfels.

Auch die Katharinenstraße wird bis heute von Autos dominiert. Foto: Ralf Julke

Verkehrsdezernat vertröstet Klasse 7B: Eine autofreie Innenstadt wird es leider nicht geben

Manche Fehler, die gewählte Parlamente machen, haben lange und kaum noch zu reparierende Folgen. So einen Fehler machte Leipzigs Stadtrat im fernen Jahr 1993, als er den Mumm nicht hatte, eine autofreie Innenstadt zu beschließen. Denn damals war das noch problemlos möglich. Da gab es noch keine einzige der vielen Tiefgaragen, die seitdem errichtet wurden. Aber wer erzählt es den Kindern, dass Leipzigs Stadträt/-innen damals den Mumm nicht hatten?

Aktionstag der Klinikclowns. Foto: Francisco Braganca

Lachen verbindet! Bundesweiter Aktionstag des Dachverbands Clowns am Tag des Lächelns auch in Leipzig

Am Freitag, 1. Oktober, wird weltweit der Tag des Lächelns gefeiert. Klinikclowns aus ganz Deutschland erfreuen an diesem Nachmittag Reisende, Wartende und Passanten mit fröhlichen, bunten Aktionen auf und vor Bahnhöfen, auf öffentlichen Plätzen und in Fußgängerzonen. So wie die Bahn Verbindungen schafft – von Nord nach Süd, von West nach Ost – so verbinden auch die Clowns des Dachverbands Clowns in Medizin und Pflege Menschen in ganz Deutschland durch ein Lächeln. Am Freitag auch im Hauptbahnhof Leipzig.

Amrei Bahr, Kristin Eichhorn, Sebastian Kubon (Hrsg.): #95vsWissZeitVG. Foto: Ralf Julke

#95vsWissZeitVG: Eine sehr emotionale Streitschrift zur prekären Beschäftigung in der deutschen Wissenschaft

Mal ein Buchtitel mit Hashtag, auch wenn die meisten Leser/-innen erst mal stutzen werden, weil ihnen das Kürzel nichts sagt. Wesentlich berühmter und folgenreicher war ja der Hashtag #IchBinHanna, der mit jeder Menge Wortmeldungen darauf aufmerksam machte, wie (junge) Wissenschaftler/-innen an deutschen Hochschulen und Universitäten in befristeten Arbeitsverhältnissen regelrecht verbrannt, demotiviert und letztlich sogar aus dem Wissenschaftsbetrieb gedrängt werden. Aber daran ist eben auch ein Gesetz schuld.

Fair geht anders: Entlohnungsunterschiede immer noch gravierend

Es geht nicht immer gerecht zu im Leben. Das gilt auch für den deutschen Arbeitsmarkt. Ein Blick auf entsprechende Daten des Statistischen Bundesamts zeigt, dass Arbeitnehmer/-innen in Deutschland nach wie vor mit vielen Ungleichheiten zu kämpfen haben.

Die Messe-Branche erholt sich langsam – mehr Präsenzmessen in 2022 in Planung

Das Jahr 2020 war für einige Firmen ein regelrechtes Fiasko. Die Umsätze brachen ein und wichtige Treffen der Branche fanden nicht statt. Bedingt durch den langen und strengen Lockdown wurde die Wirtschaft weltweit heruntergefahren und damit extrem geschwächt. Fakt ist, dass zahlreiche Präsenzmessen, in denen sich Firmen trafen, um über neue Kooperationen und Geschäftsideen zu sprechen, ausgefallen sind. Auch Veranstaltungen, bei denen Firmen ihre neusten Produkte vorstellen und bei denen Aufträge geschrieben werden, konnten nicht durchgeführt werden.

Bosbach und Potofski lesen aus gemeinsamen Buch

Der ehemalige CDU-Spitzenpolitiker Wolfgang Bosbach und der Sportreporter Ulli Potofski lesen aus ihrem gemeinsam verfassten Buch mit dem Titel: 52 – ein Jahrgang, zwei Leben. Anschließend ist das Publikum zu Fragen eingeladen – schließlich findet die Veranstaltung eine Woche nach der Bundestagswahl statt.

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