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Thema

Richard Wagner

Alles ist blau: „Lohengrin“ in Bildern von Rosa Loy und Neo Rauch

„Im Lohengrin gibt es viel blaue Musik. Wagner kennt die opiatischen und narkotischen Wirkungen.“ Zwei Sätze Friedrich Nietzsches bilden das szenische Fundament der opulenten Inszenierung, die seit 2018 auf dem Bayreuther Festspielhügel für Begeisterung sorgt. Es sind die überwiegend in Blautönen gehaltenen Bühnenbilder und Kostümierungen, die das Publikum in den Bann ziehen. Ein riesiger Rundbogen im Hintergrund.

Zwei Reliefs fürs Leipziger Wagner-Denkmal aus der Werkstatt Emil Hipps fanden ihren Weg nach Sachsen

Zuletzt diskutiert über das Richard-Wagner-Denkmal in Leipzig wurde 2013, zu Wagners 200. Geburtstag. Denn auch wenn Leipzig schon zu Wagners 100. Geburtstag ein Denkmal für Richard aufrichten wollte, ist das nie zustande gekommen. Auch die von Bildhauer Emil Hipp schon fertig behauenen Reliefplatten wollte Leipzig nach dem Zweiten Weltkrieg nicht haben. Zwei haben jetzt dennoch den Weg nach Leipzig und Ermlitz gefunden.

Szenenmacher: Wie sehr sich Regie und Schauspiel seit Wagners Tod tatsächlich verändert haben

Zum Glück bin ich kein Wagnerianer. Ich muss den großen „Meister“ nicht verteidigen. Ich muss auch nicht Meister zu ihm sagen. Und ich muss auch keine Partei ergreifen im Streit um Neu-Bayreuth oder gar die Unantastbarkeit von des „Meisters“ Werk. Obwohl: Jetzt, da ich diesen neuen Band zum „Diskurs Bayreuth“ gelesen habe, darf ich.

Montag, der 27. Juli 2020: Studien zum Coronavirus geplant und durchgeführt

Während Wissenschaftler/-innen aus Leipzig gerade herausgefunden haben, dass sich das subjektive Wohlbefinden in der Coronakrise verschlechtert hat, planen Kolleg/-innen aus Halle ein Testkonzert, um künftige Herausforderungen besser meistern zu können. Auch der Stadtrat bleibt trotz Sommerpause ein Thema: Die CDU möchte die Zahl der Sitzungen reduzieren. Die L-IZ fasst zusammen, was am Montag, den 27. Juli 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.

Stadt Leipzig wird die institutionelle Förderung für die Richard-Wagner-Stiftung beenden + Update

Manchmal hängt es an einem Mann, der sich ein großes Thema um den Hals hängt und eigentlich die Seele des Ganzen ist. Und wenn er abtritt, ist niemand da, der sich an seiner Stelle in die Seile hängt. So ist es der 2010 gegründeten Richard-Wagner-Stiftung ergangen, die eigentlich die Wagner-Pflege in Leipzig langfristig konzeptionell untersetzen sollte. Aber die Erkrankung des Stiftungsgeschäftsführers Thomas Krakow setzte dem eigentlich schon 2019 ein Ende. Das Kulturdezernat reagiert nun.

Wagners Werk und Wirkung im Deutschen Kaiserreich: Was zu Wagner damals in Leipziger Zeitungen stand

1883 starb Richard Wagner in Venedig. Mit dem Jahr 1883 endete auch die 2018 erschienene Dokumentation von Peter Uhrbach „Richard Wagners Werk in Leipzig“, in der es natürlich nicht um Wagners Werk ging, sondern um dessen Rezeption in Leipziger Zeitungen und Zeitschriften. Denn wie ein Komponist mit seinen Werken bei den Leuten ankommt, das beeinflussen bis heute die Medien. Auch wenn sich die Redakteure oft uneins sind, ob sie nun Hosianna oder „Alles ganz schrecklich“ schreiben sollen.

12. Notenspur-Salon Richard Wagner – “Ich glaube an Gott, Mozart und Beethoven”

Hochwertige Musik in angenehmer Atmosphäre, geistige Anregungen, kulinarische Genüsse: Das waren schon im 18. und 19. Jahrhundert die Ingredienzien der bürgerlichen Musiksalons, wie es sie auch in Leipzig gab. In dieser Tradition lädt der 12. Notenspur-Salon „Richard Wagner“ Musikfreunde und -interessierte in die Alte Handelsbörse am Leipziger Naschmarkt zu gemeinsamen Klangerlebnissen und guten Gesprächen ein.

In Trümmern: Enrico Lübbe inszeniert „Tristan und Isolde“ als fesselnden Psychothriller

In der Oper Leipzig hob sich am Samstag zum zweiten Mal in diesem Jahr der Vorhang für eine Wagner-Premiere. Und was für eine. Enrico Lübbe und sein Team lieferten dem Publikum eine der interessanteren Tristan-Inszenierungen der letzten Jahre. Das Premierenpublikum war begeistert.

Drei Wochen Unendlichkeit: Oper gibt erste Details zu „Wagner 22“ bekannt

13 Meisterwerke in chronologischer Reihenfolge. Erstklassige Sängerbesetzungen. Eines der besten Orchester der Welt. So lauten die Versprechungen der Oper Leipzig für die Richard-Wagner-Festtage 2022. Pünktlich zum Saisonstart präsentiert das Haus in einer Hochglanzbroschüre erste Details des Wagner-Festivals, mit dem sich Intendant Ulf Schirmer vom Leipziger Publikum verabschieden wird.

„Happy Birthday – Richard Wagner zum 206. Geburtstag!“

Der Richard-Wagner-Verband Leipzig lädt am 22. Mai 2019 zur Feier von Richard Wagners 206. Geburtstag ein. „Im wunderschönen Monat Mai kroch Richard Wagner aus dem Ei“, so dichtete einst der Meister selbst. Am 22. Mai jährt sich Richard Wagners Geburtstag zum nunmehr 206. Mal und der Verband seines Namens feiert ihn gebührend.

Zum Tod von Verena Lafferentz-Wagner

Mit Bestürzung haben Vorstand und Mitglieder des Richard-Wagner-Verbandes Leipzig zur Kenntnis nehmen müssen, dass Richard Wagners letzte bis dahin noch lebende Enkelin am Karfreitag dieses Jahres von uns gegangen ist. Verena Lafferentz-Wagner war über viele Jahrzehnte eine aktive und treue Begleiterin der Richard-Wagner-Verbände.

Es gibt ihn wirklich: „Der Fliegende Holländer“ erobert als bildgewaltiges Spektakel die Oper Leipzig

Die Erwartungen waren hoch. Sie wurden nur bedingt erfüllt. Michiel Dijkemas „Fliegender Holländer“ überzeugt vor allem durch seine starken Bilder. Musikalisch blieb der gestrige Premierenabend hörbar auf der Strecke.

Heute ist Premiere von Richard Wagners „Der fliegende Holländer“ im Opernhaus

Wagner ist ja so typisch für die Nachwehen der Romantischen Schule und das Scheitern bürgerlicher Erlösungsträume, die gerade bei Wagner mit Überschwang und Verklärung verbunden sind. Und mit einem Hang zur mythischen Übersteigerung. Dafür steht auch sein „Fliegender Holländer“, 1843 uraufgeführt. Am heutigen Samstag, 30. März, erlebt das Musikdrama wieder Premiere am Opernhaus Leipzig.

Notenspur-Salon zum 150. Geburtstag von Siegfried Wagner: „… du kühnes herrliches Kind“

Es ist wieder soweit: Im kalten Februar lädt der Richard-Wagner-Verband Leipzig gemeinsam mit der Kulturstiftung Leipzig und der Initiative Leipziger Notenspur zum diesjährigen Notenspursalon in die Richard-Wagner-Aula der Alten Nikolaischule ein. Der nunmehr elfte Jahrgang des Notenspur-Salons „Richard Wagner“ ist dem 150. Geburtstag des Sohnes von Cosima und Richard Wagner – Siegfried Wagner – gewidmet.

Ein Abend wie in Bayreuth: Thielemann dirigierte einen starbesetzten „Holländer“

Manchmal muss man nicht nach Bayreuth fahren, um die festspielträchtige Aufführung einer Wagner-Oper zu erleben. Die Besetzung, die diese Woche in der Semperoper beim „Fliegenden Holländer“ auf der Bühne stand, hätte so jedenfalls auch auf dem Grünen Hügel auf dem Programm stehen können.

Gewandhausorchester: Andris Nelsons dirigiert Auszüge aus „Parsifal“ und Bruckners Neunte

Andris Nelsons hat diese Woche seinen Wagner-Bruckner-Zyklus mit zwei Spätwerken fortgesetzt. Der Gewandhauskapellmeister dirigierte am Donnerstag, Freitag und Samstag orchestrale Auszüge aus „Parsifal“ und Bruckners unvollendete 9. Sinfonie.

„Alle Jahre wieder…“: Der Richard-Wagner-Verband Leipzig auf dem Weihnachtsmarkt

Im Werk Richard Wagners spielt das Weihnachtsfest keine Rolle. Nur sein Lied „Der Tannenbaum“, das er 1838 in Riga komponierte, bezieht sich auf die festlichste Zeit des Jahres. Doch hatte der 24. Dezember für ihn ganz sicher einen besonderen Stellenwert, war es doch der Geburtstag von Cosima, Richard Wagners zweiter Ehefrau. Und in einer Familie mit vier Kindern kann man sich ein fröhliches Weihnachtsfest ohnehin gut vorstellen.

Einladung zum Vortrag: „Wagners Meistersinger. Eine Korrektur“

Der Richard-Wagner-Verband Leipzig e.V. und die Stadtbibliothek Leipzig laden zu Vortrag und Gespräch mit Dr. Dieter David Scholz in die Stadtbibliothek Leipzig ein. Der Eintritt ist frei.

Tannhäuser in Leipzig: Fiebriger Tenor rettet Wagnerianern den Abend

Im Opernhaus wird wieder Wagner gespielt. Mit „Tannhäuser“ stand am Sonntag die erste der sechs Opern des Leipziger Komponisten auf dem Programm, die in dieser Saison am Augustusplatz gegeben werden. Im Fokus standen der neue „ständige Gastdirigent“ Felix Bender und der schwedische Heldentenor Daniel Frank.

Tannhäuser: Zwischen Liebe und Lust

Ein öffentlicher Schlagabtausch über Kunst – die Szenerie, wie sie Richard Wagner in »Tannhäuser« denkt, ist heute genauso revolutionär wie damals, als der Komponist mit seiner Titelfigur Heinrich einen Außen auf die Bühne stellt, der mit seinem unkonventionellen Verhalten die Menschen vor den Kopf gestoßen hat. Wagners »große romantische Oper« rückt ein Lebensthema in den Mittelpunkt, das für den Menschen wie den Künstler gleichermaßen prägend war. Es ist die Zerrissenheit zwischen Liebe und Lust, Individuum und Gesellschaft, Kunst und Politik und der unbedingte Wille, diese Gegensätze im Kunstwerk aufzuheben.

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