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ARCHIV

Tägliches Archiv: 9. August 2017

Juliane Nagel (Linke) zur Afghanistan-Entscheidung der Bundesregierung: „Das bedeutet keinen konsequenten Abschiebestopp!“

Zur Entscheidung der Bundesregierung, weiterhin bestimmte Personengruppen nach Afghanistan abzuschieben, erklärt Juliane Nagel, Sprecherin für Flüchtlings- und Migrationspolitik der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag: „Zwei Tage, nachdem der IS und Taliban im Norden Afghanistans fast 60 Menschen getötet haben – der Großteil davon Zivilist*innen – verkündet die Bundesregierung, dass sie keinen konsequenten Abschiebestopp nach Afghanistan erlassen will. Es werden zum Beispiel selbst Menschen, die gegen die „Mitwirkungspflichten“ bei der Identitätsfeststellung verstoßen, nach Afghanistan abgeschoben. Aber haben diese Menschen weniger Recht aufs Überleben als andere? Und wenn einer Person Straftaten vorgeworfen werden, muss das im Rechtsstaat die Justiz klären – das kann sie aber nur, wenn die Person anwesend ist.“

Das Deutsch-Chinesische Zentrum Leipzig e.V. feiert sein 15-jähriges Bestehen

Das Deutsch-Chinesische Zentrum Leipzig e. V. begeht am 5. September 2017 sein 15-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass gibt es in Kooperation mit dem Gewandhaus am 15. September 2017 ein Mondfest-Konzert im Mendelssohn-Saal des Gewandhauses, Beginn 18:00 Uhr. Hierbei wird von deutschen und chinesischen Künstlern ein unterhaltsamer Strauß deutscher und chinesischer Melodien plus ein paar internationale Standards zu Gehör gebracht.

Am 12. August: Auewaldwanderung mit Monika Lazar

Monika Lazar, Leipziger Bundestagsabgeordnete, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und Spitzenkandidatin der Bündnisgrünen in Sachsen und der grüne Kreisverband Leipzig laden am 12.08., 15 Uhr, zu einer kleinen Wanderung durch den Auewald ein. Begleitet werden wir von einem Auewaldexperten, der fachkundige Erläuterungen zu Tieren und Pflanzen im Auewald gibt.

Birgitta Braun wird zum 15. August 2017 neue Präsidentin des Verwaltungsgerichts Leipzig

Birgitta Braun wurde im Jahr 1959 in Neuwied/Rhein geboren. Nach Absolvierung beider juristischer Staatsexamen wurde sie im Juli 1988 zur Richterin auf Probe ernannt und dem Verwaltungsgericht Köln zugewiesen, wo sie im Juli 1991 zur Richterin am Verwaltungsgericht ernannt wurde.

Polizeibericht, 9. August: 28-Jähriger überfallen, Radfahrer übersehen, Mit Messerschnitten verletzt

In der Arthur-Polenz-Straße wurde ein 28-Jähriger mit einem Messer bedroht und um Geld- und Brustbeutel gebracht +++ Beim Abbiegen aus dem Cottaweg in die Jahnallee übersah ein Hondafahrer einen Radler – In beiden Fällen sucht die Polizei nach Zeugen +++ Mit einem Küchenmesser griff gestern am späten Nachmittag ein 28-Jähriger ohne Vorwarnung eine 56-Jährige im Bürgermeister-Müller-Park an.

800 Jahre Apostelkirche Großzschocher

An der Stelle der heutigen Apostelkirche in der Dieskau-/Huttenstraße stand bereits 1217 eine romanische Chorturmkirche. Das geht aus der ältesten Beurkundung hervor. In dem Jahr, am 18. August, wurde die Kirche zu Großzschocher und Windorf geweiht. Vom 18. bis 20. August 2017 feiert die evangelische Kirchgemeinde nun ihr 800. Kirchweihfest mit Konzert, Gottesdienst und Kirchplatzfest.

Podiumsdiskussion „Integration und Religion“ am 10. August

Nach dem erfolgreichen „Interkulturellen Tag“ am 2. August beschließt nun eine interessante Podiumsdiskussion am 10. August zu den Themen Religion, Integration und Demokratie das Rahmenprogramm rund um die aktuelle Kunstkraftwerk-Ausstellung „Stateless“. Die Einzelausstellung des New Yorker Künstlers Shimon Attie beschäftigt sich in einer beeindruckenden Videoinstallation mit dem großen Komplex Heimat, Flucht, Verlust.

Der Grüne Ring, die Bootsfahrer und die Sache mit der Allgemeinverfügung

Für FreikäuferBei den Fragen, die das Leipziger Umweltdezernat für die „Bürgerumfrage 2016“ beigesteuert hat, wird man das Gefühl nicht los, dass man lieber nicht so genau fragen wollte. Denn es geht um Strukturen. Und einige von diesen Strukturen sind zumindest sehr intransparent, auch wenn sie nützlich sind. Denn eigentlich ist es gar keine Frage, ob die Zusammenarbeit mit den Umlandkommunen „wichtig“ ist.

Horror im Theatrium: „Die Leiche ist weg“

Zurück aus den Ferien kommt das Theatrium gleich mit einer Horrormeldung: „Die Leiche ist weg“, das generationsübergreifende Theaterprojekt für alle ab 12, ist am 11. und 12.08., 20 Uhr, auf der Grünauer Bühne zu sehen. Karten zu 8 €/erm. 5 € gibt es unter 0341 9413640 oder theatrium@gmx.de.

Bürgerverein Gohlis organisiert großes Stadtteilfest anlässlich des Gohliser Jubiläums

Ab 14 Uhr findet am 12. August vor der Kulisse des Gohliser Schlösschens am Poetenweg das Fest zum 700. Jahrestag der ältesten bekannten urkundlichen Erwähnung von Gohlis statt. 2017 ist es sieben Jahrhundert her, dass „Goluz“ in einer mittelalterlichen Urkunde auftauchte. Aus gleichem Anlass erscheint ein neues Gohliser Geschichtsbuch. Das Buch kann beim Fest zum Einführungspreis von 22 Euro (später: 25 Euro) erworben bzw. reserviert werden. Dr. Manfred Hötzel und Annekathrin Merrem werden als Mitglieder der Autorengruppe das Buch auf der Bühne präsentieren. Zu Beginn wird Leipzigs Oberbürgermeister Burghard Jung ein Grußwort halten.

Leipziger Grünachsen haben sichtlich noch jede Menge Ausbau- und Marketingbedarf

Und wo wir schon einmal bei Radwegen sind, ist auch eine Frage spannend, die die Stadt mal zu den „Grünachsen“ in Leipzig gestellt hat. Das sind die Wälder, Parks und Auen, durch die man mit dem Rad, dem Boot oder zu Fuß das Stadtgebiet durchqueren kann, ohne dabei (allzu oft) mit dem motorisierten Verkehr in Konflikt zu kommen. Immerhin verlaufen hier auch die überregionalen Radrouten.

Richard-Wagner-Verband Leipzig bei den Bayreuther Festspielen

Dass Richard Wagner Leipziger ist, dürfte den Bayreuthern und ihren Gästen in diesem Sommer kaum verborgen bleiben: Die großformatigen gelben Plakate der Leipziger Oper künden unübersehbar vom „Ring des Nibelungen in Leipzig 2018“ und der Richard-Wagner-Verband seiner Geburtsstadt präsentiert sich mit zahlreichen Aktivitäten während des gesamten Festspielmonates.

Markkleeberg: Bushaltestellen in der Städtelner Straße vor Umbau

Ende August beginnen die Arbeiten zum barrierefreien Umbau der Bushaltestellen „Markkleeberg West“ in der Städtelner Straße unmittelbar an der Einmündung der Straße Am Volksgut. Es ist vorgesehen, dass die Gehwege, auf denen sich die Haltestellen befinden, ausgebaut werden. Auf einer Länge von 24 Metern werden sie um 18 Zentimeter angehoben. Zudem wird der nördliche Gehweg im Bereich der Haltestelle auf 2,50 Meter erweitert. Auf der südlichen Seite ist dies nicht notwendig. Hier ist der Gehweg im Bereich der Haltestelle bereits drei Meter breit.

Gerade Viel-Radfahrer sind mit dem Ausbau des Leipziger Radnetzes immer weniger zufrieden

Das Problem heutiger Politik ist, dass die eigentlichen Probleme statistisch immer mehr versteckt werden. Bis man sie gar nicht mehr sieht. Das ist bei der manifesten Armut genauso wie in der Bildungsmisere und im Verkehr. Das wird selbst beim Radverkehr deutlich. Denn wenn man alle befragt, zerleppert das Problem. Wenn man die direkt Betroffenen befragt, gibt es ein völlig anderes Ergebnis.

Entdeckertage Artenschutz im Zoo Leipzig

Die Entdeckertage gehen in die nächste Runde und widmen sich am 12. und 13. August den bedrohten Tierarten der Welt. Sondertouren mit Kulissenblicken, Tierpflegergespräche, Informationsstände, unter anderem des Orang-Utans in Not e.V. und des Freundes- und Förderkreises e.V., und zahlreiche Mitmachaktionen beschäftigen sich mit der Relevanz des Artenschutzes und zeigen auf, welche Tierarten unmittelbar vom Aussterben bedroht und welche Faktoren für den Verlust der biologischen Vielfalt verantwortlich sind.

Leipzigs Autofahrer sind nicht wirklich zum Verzicht auf ihren Pkw geneigt

Für FreikäuferSeien wir doch mal ganz forsch: In Zukunft wird das Auto aus dem Leipziger Stadtverkehr verschwinden. Erschrocken? – Vielleicht zu Recht. Denn nicht mal Leipzigs Stadtplaner können sich so etwas vorstellen. Das ist unser Problem. Denn das sorgt dafür, dass auch keine Pläne entstehen, die eine Stadt ohne Auto vorstellbar machen. Nicht mal ein Stadtquartier.

Das Elektroauto ist erst für 17 Prozent der Leipziger eine Option für die Zukunft

Das Elektroauto hat ein Problem. Keiner will es kaufen. Da hat nun Leipzigs Verwaltung extra nachfragen lassen, ob die Leipziger sich vielleicht doch mal mit Kaufabsichten für E-Autos tragen. Aber die „Bürgerumfrage 2016“ ergibt: Kurzfristig denkt fast niemand an so einen Kauf. Oder zumindest nur wenige: bestenfalls 1 Prozent der Befragten.

Leipzig braucht mehr Nachdruck, wenn es für die vielen neuen Kitas auch die nötigen Erzieherinnen sichern will

Die Sächsische Regierung sicherte zwar jüngst aus Anlass einer Landtagsanfrage der Grünen zu, dass es in Sachsen keinen Mangel an Erzieherinnen und Erziehern für Kindertagesstätten gäbe. Es würden jedes Jahr 2.000 Fachkräfte ausgebildet. Aber Rückmeldungen von betroffenen Eltern in Leipzig geben ein anderes Bild. Und aus Sicht der SPD-Fraktion wird der Mangel an Betreuerinnen und Betreuern langsam zum gravierenden Problem.

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