Richard Wagner und Leipzig: Ein Schlüsselbuch zu Richard Wagners Kindheit, Jugend und Zürnen in Leipzig

Wer schreibt das ultimative Wagner-Buch 2013? Keine gute Frage, denn die Antwort stapelt sich in den meisten Leipziger Buchhandlungen gleich neben dem Bücherberg zur Völkerschlacht. Darunter die großen Ergüsse von "Wagnerkennern" und Musikwissenschaftlern, Spezielles und Abgehobenes. Und natürlich auch das ganz Lokale: Richard Wagner in Leipzig. Aber wie "ultimativ" kann so ein Buch sein?
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Der Richard-Wagner-Verband, für den die Kulturwissenschaftlerin Ursula Oehme sich vor knapp zwei Jahren an die Arbeit machte, nennt ihr Buch, das pünktlich zur Leipziger Buchmesse 2013 da war, „das ultimative Wagner-Buch“. Jedenfalls was das Thema Leipzig betrifft. Hier wurde er geboren im Jahr der Völkerschlacht, hier wurde er geprägt und begann mit erstaunlichem Eigensinn, der bis heute verblüfft, seinen Weg in die Musik. Aber hier war er auch eigentlich lange Zeit nicht zu finden. Zwei Anläufe, ihm in seiner Geburtsstadt ein Denkmal zu setzen, scheiterten. Einer wird wohl am 22. Mai dennoch eine Art Endpunkt bekommen, wenn das von Stephan Balkenhol geschaffene Wagner-Denkmal auf den von Johannes Hartmann nach dem Entwurf von Max Klinger geschaffenen Sockel am Matthäikirchhof enthüllt wird. Es ist der festliche Auftakt für den 200. Wagner-Geburtstag in Leipzig.

Ansonsten muss der Wagner-Verehrer suchen – findet vielleicht die 1983 aufgestellte Wagner-Büste hinter der Oper am Schwanenteich, die 2012 wieder angebrachte Gedenktafel an den „Höfen am Brühl“, die an das 1886 abgerissene Geburtshaus Wagners erinnert. Es braucht schon einen kleinen Stadtplan, damit man die Wagner-Orte in Leipzig findet. Aber einen solchen hat Ursula Oehme für den Leipziger Richard-Wagner-Verband ja 2008 schon erstellt. Die Karte findet man auch in ihrem Buch – ergänzt um etwas ausführlichere Schilderungen der versteckten Orte, denn die Gräber von Wagners Mutter Johanna Rosine und seiner verehrten, im Kindbett verstorbenen Schwester Rosalie findet man auf dem Alten Johannisfriedhof, die Wagner-Aula in der Alten Nikolaischule muss dem Besucher schon erklärt werden. Aber die von der Kulturstiftung so aufwändig wiederhergestellte Schule ist tatsächlich der einzige erhaltene Ort, an dem Wagner zumindest eine Zeit lang den Hosenboden abwetzte – als frustrierter Schüler.Natürlich erzählt Ursula Oehme auch die Geschichte dieser Frustration und die lange Vorgeschichte, die die mehr als unruhige Kindheit des Jungen beleuchtet. Sie geht noch weiter, was Wagner-Biografen eher seltener tun: Sie erzählt im Vorspiel die Geschichte der Eltern und erzählt manchem Leser bestimmt auch Überraschendes – über die Demoiselle Rößgen, die in ihrer Jugend die Geliebte eines sächsisch-weimarischen Prinzen war. Was nachweisbar ist, weil die Zahlungen des Prinzen aus seiner Schatulle an das hübsche Leipziger Mädchen überliefert sind. Was durchaus eine lange Geschichte hätte werden können, wenn Prinz Constantin von Sachsen-Weimar nicht so früh verstorben wäre. Sein Bruder war kein geringerer als Carl August, der Herzog, der Goethe nach Weimar geholt hat. Nicht die einzige Verbindung der Wagner-Geschichte nach Weimar.

Das Problem der jungen Rosine, die ihr Elternhaus nach dem frühen Tod der Mutter 15-jährig verlassen hatte: Ihr „guter Ruf“ war hin, die Karriere als Konkubine (was durchaus eine ehrbare war) beendet. Sie hatte Glück. Sie traf auf den jungen, fleißigen Juristen Carl Friedrich Wilhelm Wagner, der sich emsig um eine Anstellung bei der Stadt Leipzig bemühte und am Ende auch Polizei-Actuarius wurde, ein Job, der augenscheinlich schon von der Stellenbeschreibung her alle Kräfte überstieg. Auch wenn Sohn Richard ihn später schon auf dem Weg zum Leipziger Polizeichef sah (was ja nur der frühe Tod gleich nach der Völkerschlacht verhinderte), und Ursula Oehme ihn eher in subalterner Verantwortung sieht – es hat einiges für sich, diesen Mann auf einer amtlichen Karriereleiter zu sehen.

Die er – wie so mancher amtlich Angestellte seiner Zeit – mit einer Begeisterung zu Kunst und Kultur verband. Kein Geringerer als der Leipziger Kapellmeister und spätere Kammergerichtsrat Ernst Theodor Amadeus Hoffmann – den meisten wohl besser bekannt als E. T. A. Hoffmann – erwähnt den Polizisten achtungsvoll. Er hat ihn kennen gelernt – kurz vor der Völkerschlacht. Dreh- und Angelpunkt der Geschichte war das Schauspielhaus, an dem Hoffmann als Kapellmeister angestellt war und Richard Wagner später seine Initialzündung für die Musik und das Theater bekommen würde.

Auch Adolph Wagner lernte E. T. A. Hoffmann kennen, den Onkel des Jungen, der noch im ersten Lebensjahr vaterlos wurde – und trotzdem Glück hatte in diesem Moment, denn Rosine fand wieder einen Mann, der sie liebte und samt ihrer Kinderschar in seine Obhut nahm: den Schauspieler, Maler und Autor Ludwig Geyer.Ursula Oehme erzählt diese frühen Turbulenzen so dichtgepackt, wie es geht. Man spürt fast, dass sie eigentlich gern noch viel mehr erzählen würde. Denn sie weiß, dass sie über mehr Material verfügt als 1921 Walter Lange, der mit „Richard Wagner und seine Vaterstadt Leipzig“ seinerzeit das maßstabsetzende Buch zu Wagners Kindheit und Jugend in Leipzig schrieb. Schon das Wort „Vaterstadt“, in dem das ganze patriarchalische Denken des 19. Jahrhunderts noch steckt, taucht bei Oehme so nicht mehr auf. Eher müsste es ja sowieso Väterstadt heißen – denn es waren nachweislich eine ganze Reihe Männer, die sich Richards annahmen. Sie kommen alle in Oehmes Buch vor – auch Onkel Adolph, Thomaskantor Weinlig und sein Vetter Brockhaus, der sich des Unglücksraben finanziell annahm, als der immer wieder in Schulden geriet.

Ursula Oehme lässt aber auch die Rolle der Frauen nicht weg – in verwandelter Form tauchen auch Mutter Johanne Rosine und die geliebte Schwester Rosalie, aber auch die faszinierende Wilhelmine Schröder-Devrient in seinen Werken wieder auf. Letztere brachte ihm ja eigentlich auch den Durchbruch. Denn das Publikum tat sich nicht nur in Leipzig schwer mit dieser neuen Art Musiktheater. Wer gegen Hörgewohnheiten verstößt, muss damit rechnen, dass sich manche Leute wehren und das Alte verteidigen. Während Oehme im „Ersten Aufzug“ die Kindheit und Jugend Richard Wagners schildert, ist der „Zweite Aufzug“ dem zähen Ringen des jungen Komponisten mit dem Leipziger Theater gewidmet, wo er unbedingt seinen künstlerischen Durchbruch feiern wollte. Und wo er auf beides traf – den stillen Widerstand derer, denen sein Stil zu modern war, und denen, die ihn von Anfang an unterstützten – wie der Heine-Freund Heinrich Laube, der wohl wichtigste Redakteur der Bewegung, die man das „Junge Deutschland“ nannte. Und der ihm den Kontakt zum im Pariser Exil lebenden Heinrich Heine und dessen Werken verschaffte. Was dann die Initialzündung für Richard Wagners Stoffwahl wurde – der Fliegende Holländer und der Tannhäuser kommen von Heine.

So ein wenig ahnt man, dass Wagner sich mit seinem Leipzig, dieser selbsternannten Musikstadt, auch mit Absicht biss. Und gerade in seiner Schrift „Das Judenthum in der Musik“ kommt diese Ohnmacht besonders deutlich (und unter scheinbar völlig falschem Mantel) zum Ausbruch: Gerade die Stadt, in der er seine Erfolgslaufbahn starten wollte, ließ das nicht zu. Man weiß ja vom „Fall Bach“, wie lange es dauerte, damit die Leipziger Bach auf den Thron hoben, auf dem er heute sitzt – oder steht. Dazu brauchte es einen Mendelssohn Bartholdy. Bei Wagner brauchte es einen Angelo Neumann, der Wagners Ring 1878 auf die Leipziger Bühne brachte und damit frenetischen Beifall auslöste.

Das ist dann der „Dritte Aufzug“ in Ursula Oehmes Buch: die Versöhnung. Die ja bekanntlich bis heute eine streitbare war. Denn nach diesem Dritten Aufzug folgte ja in der Realität ein „Viertes Reich“ mit einer Einvernahme Wagners und seiner Musikdramen, die bis heute nachwirkt. Umso erstaunlicher, dass die intensive Beschäftigung der Leipziger mit „ihrem Wagner“ im Wagnerjahr 2013 schon so viel Aufmerksamkeit erregt, dass die Inszenierung von Wagners einstigem Versuch, in Leipzig die Opernwelt zu erobern, den „Feen“, überregional für Staunen sorgt. So wird Manches wieder sichtbar, was unterm pompösen Ballast des Nationalismus verschüttet war. Und natürlich passt da ein Wort wie „ultimativ“ nicht wirklich. Das Buch ist eher wie ein Schlüssel, ein Einstiegsbuch für alle, die gern wissen wollen, aus welcher bunten Welt dieser Bursche kam. Das macht Etliches an seinen Werken verständlicher.

Ursula Oehme „Richard Wagner und Leipzig“, Lehmanns Media, Leipzig 2013, 14,95 Euro

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