Alter Johannisfriedhof, Abteilung IV: Ein Grabstein für Richard Wagners Vater

Ein Wetter wie gemacht für Carl Friedrich Wilhelm Wagner. Der Himmel verhangen, doch kein Regen, kein Sturm. Gedämpftes Novemberwetter über dem Alten Johannisfriedhof, Abteilung IV, an diesem 23. November 2013. Ein Datum, das die Leipziger Wagner-Gemeinde auf den Denkmal-Friedhof gelockt hat. Denn hier liegt der Vater Richard Wagners begraben.
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Lange Zeit spielte er auch in der Wagner-Rezeption keine Rolle. Was auch an seinem Sohnemann liegt, der sich im stolzen Alter von 38 rühmte, er sei ohne Vater aufgewachsen und habe seine Erziehung zum unabhängigen Geist quasi selbst vollbracht. Gute Frage: Hätte Vater Wagner sich mit diesem Sohn vertragen?

Rätseln kann man viel. Aber an Richard Wagners eitler Selbstbeweihräucherung stimmt fast nichts. Denn an Vaters Statt wurden in seiner Kindheit und Jugend mindestens drei Männer tätig. Jeder gab ihm einen Berg von Wissen, Können und Anregungen mit. Und auch der Vater spielt in diesem Komponisten-Leben eine Rolle. Auch als Abwesender, wie Ursula Oehme selbst an Wagners Operntexten sehr genau nachzuweisen vermag – als Fehlender, als einer, der nicht mehr antworten kann. Hinter dem Trotz des Sohnes steckt das Wissen um den Verlust.

Immerhin war Richard erst sechs Monate alt, als sein Vater starb. „Richard Wagners Vater Carl Friedrich Wilhelm Wagner infizierte sich in Ausübung seines Dienstes als Königlich Sächsischer Polizeiaktuar an dem nach dem großen Massenschlachten grassierenden Flecktyphus und verstarb am 23. November 1813. Er ist somit ein namhaftes Opfer der Völkerschlacht und wurde auf dem Johannisfriedhof beigesetzt. Richard Wagner war sein neuntes und jüngstes Kind. Der Tod des Vaters beeinflusste die Biografie und das Werk des Komponisten nachhaltig“, betont Thomas Krakow, Vorsitzender des Leipziger Richard-Wagner-Verbandes.1811 war er Polizei-Aktuarius geworden, wie Ursula Oehme zu berichten weiß, die im Frühjahr das auf zwei Jahren Recherche beruhende Buch „Richard Wagner und Leipzig“ veröffentlichte. Damit war Carl Friedrich Wilhelm Wagner zwar nicht zum Leipziger Polizeichef aufgestiegen, wie sein Sohn später behaupten sollte. Er hatte noch zwei Vorgesetzte über sich, denen er rechenschaftspflichtig war. Aber dass er ein strebsamer Mann war, steht außer Frage. Und dass er gleichzeitig ein kultur- und humorvoller Mann war, das ist bezeugt. Von einem, der es wissen musste: Ernst Theodor Amadeus Hoffmann, einigen vielleicht besser bekannt als E.T.A. Hoffmann.

In seinem Tagebuch schrie er unter dem 17. Juni 1813: „Abends in der ‚Grünen Linde‘ – Aktuarius Wagner, ein exotischer Mensch, der Opitz, Iffland pp. kopiert, und zwar mit Geist – er scheint auch der besseren Schule anzuhängen – un poco exaltato durch den Genuss vielen Rumes“. Die „Grüne Linde“ befand sich seinerzeit im Peterssteinweg und war eins der Lieblingsrestaurants von E. T. A. Hoffmann, der im Jahr 1813 Kapellmeister war am Leipziger Schauspiel. Das verband die beiden, denn Polizei-Aktuarius Wagner war nicht nur Liebhaber des Schauspiels, er lebte durch seine Frau Johanna Rosina quasi auch in Schauspielkreisen.

Was ihn nicht hinderte, seine Arbeit ernst zu nehmen, die mit der Schlacht im Oktober 1813 eine höchst gefährliche wurde, denn zu Wagners Obliegenheiten gehörte auch die Kontrolle der Lazarette. Er gehörte zu den 10 Prozent der Leipziger, die an den Folgen der Schlacht starben. Auf die rund 30.000 verwundeten und kranken Soldaten nach der Schlacht war Leipzig nicht vorbereitet. Die Stadt selbst hatte nur 33.000 Einwohner. Unter den katastrophalen hygienischen Bedingungen war es nur eine Frage der Zeit, bis Ruhr, Typhus und Fleckfieber ausbrachen. Am 12. November war Wagner noch im Dienst, hat Ursula Oehme festgestellt, danach scheint er erkrankt zu sein. Am 23. November 1813 ist er gestorben. Drei Tage später wurde er auf dem (Alten) Johannisfriedhof beerdigt. Seine Grabstelle war über 150 Jahre lang unbekannt.Auch das ließ Ursula Oehme nicht ruhen. Sie ging im Stadtarchiv extra auf die Suche nach den alten Friedhofsbüchern, bat im Amt für Stadtgrün und Gewässer um Unterstützung. Und dann ging sie mit Bandmaß und einem Holzpflock auf den Alten Johannisfriedhof, um die Grabstelle wiederzufinden. Denn im Gräberbuch von 1805 bis 1823 ist die Stelle bezeichnet: 3. Reihe der IV. Abteilung. Die Grabstelle existierte bis 1829. Dann wurde sie neu belegt. Möglich also, dass noch jemand anders oberhalb des hier begrabenen Carl Friedrich Wilhelm Wagner liegt. Bis 1867 wurde der Friedhof genutzt, bevor er durch den Neuen Johannisfriedhof weiter im Osten abgelöst wurde.

Trotzdem ist der Alte Johannisfriedhof ein Zeugnis für jene Zeit, in der Leipzig zur Kulturstadt wurde. Von Wagners Zeitgenossen sind hier einige begraben. Und es ist mehr als wahrscheinlich, dass er ihnen nicht nur über den Weg lief, sondern mit ihnen auch mal am Gasthaustisch saß – mit dem Philosophie-Professor Wilhelm Traugott Krug oder dem Dramatiker und Musikschriftsteller Johann Friedrich Rochlitz. Seine Frau Johanna Rosina und seine Tochter Rosalie, Richards Lieblingsschwester, sind nur wenige Schritte weiter beerdigt. Wenn all die Leute, die Polizei-Aktuarius Wagner kannte, des nachts zum Leben erwachen würden, er hätte keine Ruhe in seinem Grab.

Und so waren die Wünsche Ursula Oehmes und Thomas Krakows an diesem ein wenig nebligen 23. November denn auch widersprüchlich, wie es sich für einen richtigen Wagner gehört: Ruhelosigkeit wünschte die eine, endlich Ruhe der andere.

Endlich Ruhe heißt: Endlich hat auch Richard Wagners Vater wieder einen Platz in der Wahrnehmung, einen Grabstein, der ihm nun 200 Jahre nach seinem Tod von Wagner-Freunden und Wagner-Verein gespendet wurde, am 22. November aufgestellt, am 23. nun mit Trompetenmusik eingeweiht und enthüllt. Keine Trompeten-Musik von Richard, der so gern seine Vaterlosigkeit beschwor und den Rebellen herauskehrte (was beides nicht stimmte). Dafür eher besinnliche Töne von Chopin und Dvorak. Erinnerung auch an den 26. November 1813, als wohl Johanna Rosine Wagner mit ihren acht Kindern weinend hier am Grab stand.

Für Thomas Krakow aber ist das ein fast historischer Moment. „1813 ging ein Stern unter – das war der von Napoleon Bonaparte – und ein anderer ging auf, als im Mai dieses Jahres Richard Wagner geboren wurde.“ Trotzdem bleibt die Frage, die der Grabstein aus Wagners „Siegfried“ zitiert: „Wie sah mein Vater wohl aus?“ – Ein Porträt gab es, gemalt von dem vielseitigen Freund und späteren Ersatzvater Richards, Ludwig Geyer. Das Porträt scheint verschollen. Aber was heißt verschollen in einer Welt, in der ganze Bilderschätze unverhofft in den Wohnungen älterer Herren in München-Schwabing auftauchen?

Einer seiner drei Ersatzväter liegt ebenfalls auf dem Alten Johannisfriedhof: Christian Theodor Weinlig, der Thomaskantor, bei dem Richard seine Musikausbildung bekam.

Wer Wagner in Leipzig sucht, hat jetzt einen Ort mehr, der besucht werden kann: Alter Johannisfriedhof Leipzig, Abteilung IV.

www.wagner-verband-leipzig.de

Richard WagnerAlter Johannisfriedhof
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