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Tag: 27. Juli 2020

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Forscher/-innen wollen testen, wie Konzerte in Coronazeiten wieder möglich sein könnten. Foto: Pixabay

Montag, der 27. Juli 2020: Studien zum Coronavirus geplant und durchgeführt

Während Wissenschaftler/-innen aus Leipzig gerade herausgefunden haben, dass sich das subjektive Wohlbefinden in der Coronakrise verschlechtert hat, planen Kolleg/-innen aus Halle ein Testkonzert, um künftige Herausforderungen besser meistern zu können. Auch der Stadtrat bleibt trotz Sommerpause ein Thema: Die CDU möchte die Zahl der Sitzungen reduzieren. Die L-IZ fasst zusammen, was am Montag, den 27. Juli 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.

Nothing New. Grafik: Galerie Reiter

Nothing New: Galerie Reiter eröffnet Ausstellung von Christian Holze am 1. August

„Nothing New“ überschreibt Christian Holze seine erste Einzelausstellung in der Galerie Reiter. Nichts Neues also unter der Sonne? Alles schon einmal dagewesen? Wenn man so durch moderne Ausstellungen geht, hat man durchaus das Gefühl, dass die wirklich großen Bildideen alle schon in der klassischen Kunst umgesetzt wurden. Und Christian Holze greift mitten hinein in das klassische Repertoire, um es – mit einer ganz modernen Sicht und Technik – in neue Bilder zu verwandeln.

Von der Verwaltung bevorzugter Standort: Grünfläche gegenüber vom Neuen Rathaus. Foto: Ralf Julke

Haben die Stadt und der Luther-Melanchthon-Denkmal Verein e. V. gar kein Einvernehmen für das neue Leipziger Reformationsdenkmal?

Leipziger sind Menschen mit ganz viel Geduld. Nichts geht hier wirklich schnell. Und selbst Denkmalprojekte können schon einmal 100 Jahre dauern, wenn man so ans Richard-Wagner-Denkmal denkt. Ob es je ein Freiheitsdenkmal geben wird, ist völlig offen. Und auch der Versuch, wieder ein Luther-Melanchthon-Denkmal im Stadtraum aufzustellen, geht jetzt schon ins siebente Jahr. Obwohl: Eigentlich sollte es schon 2019 stehen.

Wagner-Ausstellung im Jubiläumsjahr 2013 im Stadtgeschichtlichen Museum. Foto: Ralf Julke

Stadt Leipzig wird die institutionelle Förderung für die Richard-Wagner-Stiftung beenden + Update

Manchmal hängt es an einem Mann, der sich ein großes Thema um den Hals hängt und eigentlich die Seele des Ganzen ist. Und wenn er abtritt, ist niemand da, der sich an seiner Stelle in die Seile hängt. So ist es der 2010 gegründeten Richard-Wagner-Stiftung ergangen, die eigentlich die Wagner-Pflege in Leipzig langfristig konzeptionell untersetzen sollte. Aber die Erkrankung des Stiftungsgeschäftsführers Thomas Krakow setzte dem eigentlich schon 2019 ein Ende. Das Kulturdezernat reagiert nun.

Eröffnung der letzten Ausstellung in der Terra Rossa im Juni. Foto: Detlef Rohde

Die Galerie Terra Rossa am Rossplatz stellt ihre Arbeit ein

„Zwei plus 20 Jahre Galeriearbeit gehen zu Ende!“ Mit diesen Worten eröffnete der Keramiker Frank Brinkmann die letzte Mitgliederversammlung in der Galerie „terra rossa“ am Leipziger Rossplatz und läutete offiziell das Ende eines Projektes ein, das vor zweiundzwanzig Jahren von Mitgliedern der Keramikkunst erfolgreich gegründet wurde.

Schadendorf: Weltwärts, um die Enge der Heimat zu begreifen. Foto: Ralf Julke

Weltwärts, um die Enge der Heimat zu begreifen: Die Menschen kennenlernen, die hinterm Bretterzaun des weißen Hotelstrandes leben

Die meisten Reisenden der Vor-Corona-Zeit haben eigentlich nichts von der Welt gesehen. Sie waren mit Kreuzfahrtschiffen unterwegs, in betreuten Pauschalpaketen und in Urlaubsressorts. Aber mit der realen Welt der Menschen in den bereisten Ländern kamen sie kaum in Berührung. Auch das ist der Baustoff für Vorurteile. Deswegen sind die sechs Berichte von Kevin Riemer-Schadendorf auch eher keine Reiseerzählungen.

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