Saxstall: Ein Ausflugstipp für Jazzfreunde nahe bei Dresden

Für alle LeserAm Freitag, 31. Juli, um 19:30 Uhr findet im Saxstall in Pohrsdorf bei Tharandt bei Dresden (wohin man auch mit der S-Bahn fahren kann) ein Klavierkonzert des jungen Leipziger Pianisten Antoine Eden mit eigenen Kompositionen statt. Er absolvierte bisher den musikalischen Zweig der Rudolf-Hildebrandt-Gymnasium Markkleeberg und spielte schon in diversen Veranstaltungshäusern im Umkreis von Leipzig.
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Der Saxstall Pohrsdorf, wo seit einigen Wochen wieder zu Konzerten eingeladen wird, befindet sich nun zwar etwas außerhalb von Leipzig, dürfte aber vielen Leipziger Jazzfreunden ein Begriff sein: Gerne pilgern sie für musikalisch avantgardistische Raffinessen an diesen schönen Ort, von dem aus das Leipziger Land gerade noch so gesehen werden kann und der mit seiner guten Energie einen langen Nachhall der musischen Empfindung erlaubt.

Die Hauptsache, weswegen die Gäste kommen, ist natürlich excellenter Jazzgenuss. Der „Saxstall Pohrsdorf“ wurde in den vergangenen Jahren mehrfach ausgezeichnet und ist Preisträger des Spielstättenpreises „Applaus“ für das beste Programm im ländlichen Raum.

Für Leipziger, insbesondere Jazzliebhaber, ist der Saxstall Pohrsdorf deshalb von besonderem Interesse, weil fast alle namhaften Musiker dieser Szene dort schon das ein oder andere Konzert gespielt haben dürften. Nicht nur aus Leipzig und Dresden reisen Musiker und Gäste an, sondern ebenso aus Berlin, Köln, ganz Europa und Übersee. Oftmals machen Bands Station, die sich gerade auf Tournee befinden und auch neue CDs vorzustellen haben.

Die Anreise kann per Zug erfolgen, vom Hauptbahnhof Dresden fahren viertelstündlich Züge zum Bahnhof Tharandt, von dort entweder per Bus, oder wenn man den Veranstalter informiert, ist auch eine Abholung möglich. Abends kann man von da auch den Zug Richtung Dresden nehmen und ist dann noch vor Mitternacht wieder in Leipzig. Wer ein Auto hat, fährt über die Abfahrt Wilsdruff.

Im Sommer finden viele Konzerte auch auf dem Hof im Freien statt. Da die Corona-Gefahr weitestgehend gebannt ist , ist das jetzt wieder möglich. Es werden Spenden erbeten, dafür steht ein Saxophon bereit. Es ist alles privat organisiert, also keine Großveranstaltung, und das Programm ist etwas für Musikliebhaber, eher nicht mainstream.

So auch am Freitag, 31. Juli um 19:30 Uhr, wenn Antoine Eden Klavierkompositionen spielt.

Auch am Samstag und am Sonntag sind Konzerte geplant, am Sonntag, 2. August, um 17 Uhr zum Beispiel „Training“ mit Johannes Schleiermacher (Saxophon, Flöte, electronics) und Max Andrzejewski (Schlagzeug, electronics, Gesang). Sie waren kürzlich per Livestream beim Jazzfestival Moers.

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