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Factory of Art begeht Dienstjubiläum: Warum 30 Jahre Rock N‘Roll noch nicht genug sind

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    Die Leipziger Musikerszene ist schon von jeher vielfältig und wegweisend gewesen. Wenn wir an die Leipziger Beatbewegung zurückdenken, dann gilt Leipzig als ein Zentrum der neuen Popmusikwelle. Mit der Klaus Renft Combo und ihrer zwischenzeitlichen Neubenennung in „The Butlers“ waren ihre Mitstreiter zentrale Figuren, die Leipzigs Weg in die Pop-Welt zeigten.

    Hinzu kam die offene oder auch versteckte Systemkritik. Verbote, Knast, Verhöre, Überwachungen; so sah die Lebenswirklichkeit vieler Menschen aus, die vor 60 Jahren die neue, aus England stammende Musik spielten und hören wollten. Anders als Renft & Co. in den Sechzigerjahren hatte die Leipziger Rockband Factory of Art ein leichteres Spiel. Ihr intelligent gestrickter Mix aus Rock N‘Roll und Heavy Metal hätte zur rechten Zeit kommen können. Doch nach der Wiedervereinigung überschlugen sich auch in der internationalen Musikwelt die Trends; Death Metal, Grunge, Hip Hop, Black Metal, Punkrock, Folk.

    In diese Gleichzeitigkeit der Stilrichtungen fügte sich die Leipziger Combo zwar schnell ein. Doch der Musikgeschmack der Menschen änderte sich gefühltermaßen Woche für Woche wie ein frühlingshafter Wetterwechsel. Da braucht man Durchhaltevermögen, um sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Factory Of Art bekam die Wechsel auch am eigenen Leib zu spüren. Sie sind noch am Ball.

    Turbulenzen und erste Erfolge

    Ihre Gründungsphase fiel in die Zeit, als Tausende auf dem Leipziger Ring „Freiheit, Einheit und Wiedervereinigung“ skandierten. Im Fußball-Weltmeisterjubel- und Wiedervereinigungsjahr 1990 war die Gründung jener Formation vollzogen. Mit zahlreichen Auftritten in Ost und West erspielte sich der Fünfer eine stabile Basis von Hörern. Erste Bänder kursierten, dann 1992 ein legendärer Auftritt mit der westdeutschen Heavy-Metal-Institution Grave Digger im Jugendkulturzentrum Anker, 1993 in der Moritzbastei der Auftritt, der heute noch in privat-cineastischer Form im Internet angeschaut werden kann.

    In den Neunzigerjahren trat die Band mit Szenegrößen wie u.a. Blind Guardian, Yngwie Malmsteen, Sacred Reich, Primal Fear und Rage auf. Plattendeals mit AFM im Vertrieb von SPV folgten. Ihr am 8. Januar 1994 in der MB erfolgter Auftritt anlässlich ihrer ersten Studioveröffentlichung „No Better World“ ging in die Geschichte des Studentenklubs ein.

    Knapp 30 Jahre und mehrere Veröffentlichungen später sitzen die Herren im Pandemiejahr auf dem Freisitz des Glashauses im Clara-Zetkin-Park und lassen sich im Interview mit Fragen löchern. An der langen Tafel im Schatten der Bäume sitzen Ronald Losch (b), Gunter Christian (geb. Lange) (key, voc), Jens „Petri“ Petrat (voc), Ralph-Marcel Dietrich (dr) und Thoralf Schulze (guit). Auch ihr Manager „Polo“ ist mit von der Partie.

    Angesprochen auf die Anfänge erinnert sich Bassist und Gründungsmitglied Ronald Losch an die damaligen Zeiten. „Einige alte Erinnerungen verschwimmen im Glanz der vielen bourbongetränkten Nächte von damals, vieles dokumentiert unser Manager „Polo“. Doch ich weiß, dass wir Anfang der Neunzigerjahre fluffig unterwegs waren, die Welt mit unserer Musik einreißen wollten. Wir waren damals mit vielen Leuten im Gespräch, weil „Polo“ sehr kontaktfreudig ist und kamen eben zu Auftritten wie mit Grave Digger im Anker und zu vielen anderen Auftritten in Leipzig und Umgebung, aber auch als Support für Tourneen.“

    Anfang der Neunzigerjahre schien alles unkomplizierter als heute. Man konnte als lokal agierende Gruppe noch an die großen Bands mit dem Angebot schreiben, als lokaler Support bei einem Auftritt dabei sein zu wollen. „So durften wir mit einigen Größen – schon recht früh in unserer Karriere – zusammen auf einer Bühne stehen“, weiß der Bassist zu erzählen. „Das war eine geile Zeit!“

    Aufgrund des Zusammenhalts und der gegenseitigen Unterstützung sang auch Grave-Digger-Frontmann Chris Boltendahl auf der ersten Veröffentlichung von Factory of Art einige Passagen.

    Turbulent ging es von 1990 bis 1994 in Ostdeutschland zu. Die Region wurde nach der Wiedervereinigung aktiv von den großen Acts mit Tourneen durchpflügt – der neue Markt musste erobert werden. Für eine Band wie Factory of Art das Glück der Stunde. Man half und unterstützte sich gegenseitig.

    Schnell bekam die Leipziger Metal-Formation das Prädikat „ Sachsen’s Queensrÿche“ zu sein. Mit Queensrÿche ist eine Gruppe aus Seattle gemeint, die damals gemeinsam u.a. mit Psychotic Waltz, Savatage und Dream Theater zur Speerspitze des „Progressive Metal“ gehörte. Eine verwandtschaftliche Nähe des musikalischen Stils der fünf Leipziger zur US-amerikanischen Rockband Metallica wurde ebenfalls attestiert.

    1996 sah die Welt für Factory Of Art hoffnungsvoll aus, erstes Album und jede Menge Unterstützung aus der Szene. Foto: Factory Of Art Management
    Foto: Factory Of Art Management

    1992 erschien Factory of Arts erstes Demoband „… No Better World!“, das 1994 unter gleichem Titel aber mit größtenteils anderen Songs als Single in erweiterter Form neu veröffentlicht wurde. 1996 erschien das Debüt „Grasp!!!“, dicht gefolgt von dem Mini-Album „Point of no Return“ (1997). 1999 veröffentlichte die Band die Single „Story of Pain“, 2002 das vorerst letzte Studiowerk „The Tempter“.

    Die harten Jahre

    Gleichzeitig mit den ersten kleinen Erfolgen von Factory of Art wandte sich gefühltermaßen kollektiv die ostdeutsche Metalszene den extremen Klängen aus den USA, Schweden und Norwegen zu: Death- und Black Metal. Eine der frühen Protagonisten, die norwegische Metalformation Mayhem, befand sich bereits im November 1990 in Leipzig. Früh wurden in Leipzig und Umgebung auch Grindcore-Festivals organisiert.

    „Im Osten hatte sich der Musikgeschmack gewandelt“, stellt auch Ronald Losch rückblickend fest, „viele wandten sich dem härteren Stoff zu. Wir hatten das Glück einen Veranstalter in Westdeutschland gefunden zu haben, aber auch weitere lokale Klubbesitzer und -veranstalter im südlichen Thüringen und in Sachsen-Anhalt.

    Man merkte deutlich, dass Publikum dünnte sich immer mehr aus. Weil eben die Musik, so wie wir sie machten, nicht mehr ankam. Wir hatten jedoch keine Ambitionen in diese Richtung wie Black Metal etwas zu machen und blieben bei unserem Stil. Uns hat Black Metal zwar auch gefallen, wir gingen privat auch zu solchen Konzerten. Aber eine Platte von so einer Band zu kaufen – ich weiß nicht…“ Ronald verzieht sein Gesicht, als hätte er gerade in eine Zitrone gebissen.

    Der in den Neunzigern noch in einer anderen Leipziger Band aktiv gewesene Gitarrist und damals beim Songwriting von Factory of Art eingebundene Thoralf Schulze von der Leipziger Industrial-Formation Grain of Sand ergänzt aus seinem Erfahrungsschatz, dass es für Factory of Art, trotz Unterstützungen, nicht einfach war. Nahezu täglich wurden die Leipziger mit neuen Klängen aus Nordeuropa, England und den USA konfrontiert; Pantera, White Zombie, Ministry krempelten die internationale Szene mit ganz neuen Ansätzen um; Reduktion, Elektronik, zuweilen tanzbare Rhythmen.

    Im Untergrund röchelten Formationen wie Entombed, Bolt Thrower und Pestilence die „neuesten Nachrichten vom Tod“ auf CD und LP. Diametral zu dieser Entwicklung steht Factory of Art, die mit einem progressiven Stil aufwartete; mit beiden Beinen musikalisch noch in den Achtzigern stand, klassischen Wert auf handwerklich durchdachte und ausgefeilte Musik legte und mit ihren Klängen auch Geschichten zu erzählen vermochten.

    Factory of Art hatte auf dem Gebiet der ehemaligen DDR so kaum einen Stand. Denn nicht nur die extremen Metal-Hammerschläge waren plötzlich hier gefragt, sondern auch Grunge, die Böhsen Onkelz und Die Toten Hosen. Außerdem breitete sich zunehmend auch die Wave-Gothic-Szene aus.

    Mitte der Neunziger- bis Anfang der Zweitausenderjahre schwappte zudem noch die Welle von „Nu Metal“-Bands um den Erdball. Sich nicht müde zappelnde und Angst einflößende Formationen wie k0Rn, Coal Chamber und Deftones definierten eine neue Brutalität und Kälte in ihrer Musik, technoid, leidend und gefühlsarm. Mittendrin agierte Factory of Art mit Melodie, Harmonie und Tiefgang.

    „Man muss nicht auf jeden Trend aufspringen, wenn Du weißt, was Du willst“, fügt Thoralf Schulze, dessen Band einst 1995 für Rammstein im Anker eröffnete und sein Sohn bei der Leipziger Rock-Band Zen Zebra aktiv war, hinzu. Mit einem konkreten Ziel vor Augen und jede Menge Energie würde es funktionieren.

    Doch es funktionierte, außer kleineren Lokalerfolgen, nicht so richtig. Neben den vielen bunten Trends in den Neunzigerjahren und einer konsumfreudigen Experimentierzeit kam ein weiterer Faktor hinzu, dass Factory of Art trotz zwei starker Studioalben im Rücken nicht Wind unter den Flügeln bekommen hatte.

    „Wir müssen auch sehen, dass wir in manchen Punkten uns selbst im Weg gestanden hatten“, resümiert Ronald Losch die Erfolgskurve von Factory of Art. „Nach dem Grasp!!!-Album folgte die Sinnkrise, wie es mit uns weitergehen soll. Musikalisch waren wir uns innerhalb der Band nicht einig gewesen. „Point of no Return“ war das Ergebnis dieses Weges.

    Danach hatte es einige Zeit gebraucht, Factory of Art neu auf die Füße zu stellen. Ende 1998 war es dann auch soweit. Wir hatten drei Neuzugänge, Ekkehard Meister (key), Jens ‚Petri‘ Petrat (voc), Ralph-Marcel Dietrich (dr), produzierten alles selbst; Texte, Cover-Artwork, Konzept. Das alles dauerte. Wir hatten niemanden, der für uns das Projekt finanzierte, bezahlten alles aus eigener Tasche.

    Erschwerend kam hinzu, dass wir als Band im lokalen Raum nicht mehr so angesagt waren, wie noch Mitte der Neunziger. Die Musiklandschaft hatte sich gewandelt. Daher wirkt ‚The Tempter im damaligen Zeitgeist von Nu Metal und anderen extremen Auffächerungen innerhalb der Metalszene so aus der Zeit gefallen. Unser Album hätte bereits schon 1998 brennen müssen, aber 2002 … “

    „Ronald, du machst jetzt das Album schlechter als es ist“, wirft Gitarrist Thoralf Schulze die zweite Großtat verteidigend ein, der als damals Außenstehender sein Equipment für die Studioarbeit zur Verfügung stellte so dass Bassist Ronald die Rhythmusgitarren einhämmern konnte. „Du musst sehen, dass ‚Grasp!!! ein Debüt war. ‚The Tempter klingt in vielen Belangen ausgereifter und es wird von vielen live auch verlangt, dass wir Material von der Scheibe spielen.“

    Der Neubeginn über Umwege

    „Wir gingen jedenfalls durch eine harte Zeit“, bekräftigt Bassist Ronald Losch den Werdegang einer hoffnungsvollen Musikgruppe aus Leipzig. 2012 ging aus der Besetzung von Factory of Art das Nebenprojekt Factory Under Cover hervor. Mit Factory Under Cover zollen die Herren ihren Vorbildern Tribut.

    Ehemalige Mitglieder der Gruppe haben ihre eigenen Projekte und Veröffentlichungen am Start. Daher ist der Familienstammbaum von der 1990 gestarteten Band Factory of Art ein weit verzweigter, reicht mit Ekkehard Meister in die Leipziger Prog-Rock-Formation Dark Suns hinein. „Seit 2014 ist unsere Besetzung ‚rund und soll auch so bleiben.“

    Mitten in die C-19-Pandemie fällt die Produktion ihres jüngsten Studiowerkes, was so nicht geplant war. Sänger Jens Petrat erzählt, dass die Band lange darüber spricht, ein neues Album zu schreiben. „Wir arbeiten hauptberuflich, betreiben nebenher Factory Under Cover und haben nicht wirklich viel Zeit gehabt, was für Factory of Art zu tun, sprich, neues Material aufzunehmen. Dank Corona!…“, Jens Petrat lacht als er das Wort ausspricht, „… kam die Kreativität wieder und wir fingen an loszulegen.“

    „Das mit Corona stimmt nicht ganz“, widerspricht Thoralf Schulze, „Gunter (Christian, voc., Anm. d. Verf.) hat mit Ronald und der ehemaligen Urbesetzung noch unveröffentlichte Songs und Ideen aus der Zeit als das erste Album entstand neu entdeckt und begonnen auszuarbeiten. Für uns war das ein schöner Startschuss.

    Wir haben uns zu einem Probenabend in Schkeuditz getroffen. Wir fanden, dass wir gut mit den alten Sachen als Basis neue Songs schreiben können. Vieles schaffte es 1996 nicht auf das Grasp!!!-Album, aber auch nicht auf das folgende ‚The Tempter. Nicht weil die Songs nicht gut waren, sondern weil wir keinen Platz mehr hatten. Das war die Initialzündung für unsere Arbeit jetzt im Studio.“

    Letztlich scheiterte damals ein weiteres Album an den unterschiedlichen Meinungen zu den damaligen Demo-Tracks. Es folgte ein Besetzungswechsel. Die damaligen Stücke sind für die heutige Besetzung eine wahre Fundgrube, denn sie orientieren sich am ersten Album.

    „Wir beschäftigen uns tatsächlich schon seit knapp drei bis vier Jahren mit dem alten Material“, wirft Ronald Losch ein, „denn wir hatten bei unseren Auftritten als Factory Under Cover mehr und mehr die alten Stücke ausgepackt und präsentiert, so war Factory of Art wieder aus der Taufe gehoben. Für diese Entwicklung haben wir uns von den ehemaligen Mitgliedern auch die Bestätigung geholt. Heute ist Factory of Art eine völlig andere Band als zu Anfangszeiten. Klar, dass man nochmals fragt. Außerdem fragten uns mehr und mehr Leute, warum wir nicht mehr die alten Sachen spielen. Das Interesse an der Band ist immer noch da!“

    Für Ronald Losch gibt es keine Zerwürfnisse innerhalb und außerhalb des jetzigen Bandgefüges. Bei ihren Konzerten tauchen hin und wieder mal ehemalige Mitglieder auf, schnappen sich ein Instrument und jammen mit. Oder man trifft sich auf ein Bier am Rande von Konzerten.

    Was der baumlange Bassist sich bei aller Gelassenheit wünschen würde ist, dass der ehemalige Gitarrist „Flecke“ in die Saiten oder der ehemalige Keyboarder Ekkehard Meister in die Tasten greift. „Beim Pläneschmieden für ein neues Album ist es aber seitdem geblieben, bis eben uns Corona anheim fiel. Jetzt war die Gelegenheit und die Zeit da, dass wir uns freischaufeln konnten.“

    Die Band besorgte sich die technischen Möglichkeiten, im eigenen Kämmerlein in Schkeuditz Teile alter Demobänder auszuwerten und neu einzuspielen, bzw. aufzunehmen. Das Bandgefüge hat sich in verschiedene Arbeitskreise aufgeteilt, die an den Songs arbeiten. „Bis jetzt sind wir gut vorangekommen“, merkt der Viersaitenmann Ronald Losch an. Das sich in Produktion befindende Studiowerk besteht sowohl aus ganz neuen Songs und einigen bislang nicht veröffentlichten, neu bearbeiteten Stücken.

    Außerdem findet die Band bei ihren Auftritten wieder mehr zusammen, bekommt seit der Beschäftigung mit ihren eigenen Songs wieder untereinander ein Gefühl für die gemeinsame Sache. „Ein irrer Arschtritt!“

    Gunter Christian, einst der Anfangstastenmeister und Sänger von Factory of Art und jetzt wieder involviert, betont, dass die bandeigenen Nummern wesentlich anspruchsvoller sind als Accept- und AC/DC-Nummern nachzuspielen. Umso erstaunlicher ist es, dass das Bühnengefühl für die komplizierten Arrangements wieder da ist.

    „Als älterer Mensch“, sagt Thoralf Schulze, „braucht man halt Erweckungserlebnisse, um sich wieder auf seine Wurzeln zu besinnen.“

    Die Runde lacht, doch der Gitarrist führt aus, dass bei einem Festival, The Art of Voices Festival – Back to the Future genannt, vor einigen Jahren Factory of Art als Factory Under Cover sich mit ihrem Stück „Twilight Zone“ zeigte. „Vor 800 Leuten aufzutreten ist für uns schon ein Erweckungserlebnis gewesen. Das Stück unter Jubel abzufeuern war für uns die Bestätigung, dass es noch läuft für uns.“

    2020 hagelte es nur Absagen. Gern hätte Factory of Art ihr Dreißigjähriges Bühnenjubiläum tatsächlich auf den Bühnen der Welt gefeiert und nebenher das neue Album präsentiert. Doch pandemiebedingt sind bei den Veranstaltern die Schotten dicht und die neue Scheibe noch lang nicht fertig. Die Auflagen für Großveranstaltungen wurden seit März 2020 nicht wesentlich gelockert. Langsam geht auch der Veranstaltungsbranche die Luft aus.

    „Wir hoffen sehr, dass wir bis zum Jahresende noch die einen oder anderen Auftritte machen und nachholen können. Die für uns richtig großen Sachen sind weg.“, meint Losch und Jens Petrat ergänzt, dass die Pandemie die Band schon hart traf, weil nicht nur die Konzertpläne durchkreuzt wurden, sondern auch die Möglichkeit wegfiel, zumindest einen Auftritt mit den Kameras aufzuzeichnen.

    Der Plan war, einen Konzertfilm mit altem Material zu veröffentlichen. Auch das klappte nicht. Nun konzentriert sich der Fünfer auf die kommende Studioplatte und das Experiment, mit zwei Sängern an den Start zu gehen; Jens Petrat und den einstigen Frontmann und jetzigen Keyboarder Gunter Christian. Der Energieschub ist da.

    Die Konzerte von Factory Under Cover und Factory Of Art in diesem Jahr

    31.10.2020 – Leipzig – HELLOWEEN im HELLRAISER mit HEL’S THRONE · FLECKE & CO
    21.11.2020 – Zwickau – Rockcafe Ringkeller
    27.11.2020 – Braunsbedra – Fabrik
    05.12.2020 als Factory Of Art in Tonelli‘s Bar mit Jacob‘s Fall

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