1.8 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Thema

Musik

JANTE bringt gleich das nächste Album mit besinnlichem Großstadt-Folk heraus: Blick ins Leise

2020 war schon vieles stiller und nachdenklicher als in den Vorjahren. Und das wird uns 2021 auf jeden Fall noch eine Weile begleiten. Und in gewisser Weise hat die Leipziger Newcomer-Band JANTE den richtigen Sound zu dieser ganzen Nachdenklichkeit aufgenommen, die ja vor allem junge Leute betrifft, die vor der oft sehr rätselhaften Herausforderung stehen: Wie kann ich eigentlich in so einer Zeit meinen Weg in ein selbst gestaltetes Leben finden?

Seele ist ein gesungenes Wort: Ein Gedicht-Tableau zu Robert Schumanns Dichterliebe, gesungen von Fritz Wunderlich

Solche Stimmen, wie sie Fritz Wunderlich besaß, sind wohl wirklich ausgesprochen selten. So selten, dass sie noch nach Jahrzehnten die Menschen mit wirklich feinem Ohr begeistern. Dabei ist der lyrische Tenor schon 1966 gestorben, kurz vor seinem 36. Geburtstag. Aber zahlreiche Aufnahmen der von ihm gesungenen Lieder und Opernpartien lassen noch heute nacherleben, wie sein Gesang auf die musikalischen Zeitgenossen gewirkt haben muss.

Factory of Art begeht Dienstjubiläum: Warum 30 Jahre Rock N‘Roll noch nicht genug sind

Die Leipziger Musikerszene ist schon von jeher vielfältig und wegweisend gewesen. Wenn wir an die Leipziger Beatbewegung zurückdenken, dann gilt Leipzig als ein Zentrum der neuen Popmusikwelle. Mit der Klaus Renft Combo und ihrer zwischenzeitlichen Neubenennung in „The Butlers“ waren ihre Mitstreiter zentrale Figuren, die Leipzigs Weg in die Pop-Welt zeigten.

Wendegespräche (6): Ein Gespräch mit Ralf Donis über Wave und Punk in der DDR und über das erste Konzert von The Cure in Leipzig

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 82, seit 28. August im HandelAm 4. August 1990, mitten in der Umbruchszeit zwischen Mauerfall und Wiedervereinigung, spielte die britische Band The Cure das erste Mal in Leipzig. Für hiesige Cure-Fans ist dieser Auftritt immer noch legendär. Einer, der damals dabei war, ist Ralf Donis. Er ist Musikjournalist, DJ und Sänger der Bands Love Is Colder Than Death und Think About Mutation. Im „Wendegespräch“ mit der LEIPZIGER ZEITUNG erzählt Donis von seinen Erinnerungen an das Konzert und davon, wie er den Mauerfall erlebt hat.

Isolation Trap: Die Leipziger Sängerin Bianca Aristía veröffentlicht ihren ersten Song zur Coronasituation

„Wir leben ja wirklich in verrückten Zeiten und gerade diese haben mich inspiriert einen Song über die unsere globale Corona-Virus-Situation zu schreiben“, schreibt uns die Leipziger Singer-Songwriterin Bianca Aristía. „Isolation Trap“ heißt er und kommt am Freitag, 24. April, als Single heraus. „Ich singe darin über Gedanken und Gefühle, die während einer solchen Isolationsphase aufkommen können und dass es besonders jetzt sehr wichtig ist, intensiven Kontakt zu anderen (und zu seiner eigenen inneren Welt) zu pflegen.“

Am 3. April erscheint das neue Album von Dota: „Kaléko“

Am 21. März begrüßte ein Gedicht von Mascha Kaléko die Besucher des Rewe-Supermarkts am Connewitzer Kreuz und wir nutzten die Gelegenheit, auch einen Videoclip von Dota Kehr und Felix Meyer zu empfehlen, in dem sie das Gedicht „Zum Trost“ von Mascha Kaléko interpretieren. Die 1907 geborene Dichterin spielt auf dem neuen Album von Dota eine ganz zentrale Rolle. Und wenn alles gut geht, gastiert Dota am 15. August open air auf der Bühne des Geyserhauses mit den Liedern des neuen Albums „Kaléko“, das am 3. April erscheint.

„Hier sind Existenzen in Gefahr“: Ein Gespräch mit Amarcord-Tenor Robert Pohlers über die Auswirkungen der Corona-Krise auf freischaffende Künstler

Viele Musikfreunde kennen Robert Pohlers als 2. Tenor des Vokalquintetts Amarcord. Eigentlich wollten die Leipziger an diesem Wochenende beim internationalen Viborg-Festival Bach und in Neuruppin Buxtehude singen. Die Auftritte fielen dem Coronavirus zum Opfer. L-IZ.de hat mit dem Nachwuchssänger über die Auswirkungen der Pandemie für freischaffende Künstler gesprochen.

Mit „Outgrow“ erzählt die Leipziger Sängerin Karo Lynn vom Hinauswachsen über sich selbst

Leipzig hat Musik. Leipzig hat auch Stimme. Und sogar ein bisschen Drive und Weltgefühl, wenn man einfach mal aus dem täglichen Gemäkel heraustaucht und in die Haut der jungen Menschen schlüpft, denen die Geranien auf dem Fensterbrett genauso egal sind wie der Mercedes im Carport. Wer sich an Besitz hängt, hat schon aufgehört zu leben. Der wird auch nie mit der Musik von Karo Lynn im Ohr durch die Leipziger Nacht laufen.

Drei Fragen – Drei Antworten: Die Grimmaer Band 20 Liter Yoghurt

Die Grimmaer Band 20 Liter Yoghurt veröffentlichte gerade ihr erstes Album – gefeiert wird der Meilenstein mit einer Releaseparty am 8. Februar in der Alten Spitzenfabrik, bei der gleichzeitig dort auch der Veranstaltungsraum eingeweiht wird. Grund genug, um uns mit den Jungs einmal kurz zu unterhalten.

Autorenmusik: Ein Forschungsbericht aus der Unterwelt unserer Sprache

Es gibt eine Welt dazwischen – zwischen Sprache und Musik. Eine sehr faszinierende Welt, wenn man sich wirklich einmal damit beschäftigt. So, wie es einige Dichter und Dichterinnen im 20. und 21. Jahrhundert schon getan haben. Und ebenso einige Musiker. Der berühmteste ist ja Kurt Schwitters, dessen „ursonate“ die Sprechbohrer, ein SprachKunstTrio aus Köln, natürlich auch schon aufgenommen haben auf CD. Aber sie wollten mehr.

Verfassungsschutz darf vier sächsische Musikbands nicht mehr als „linksextremistisch“ bezeichnen + Videos

Der sächsische Verfassungsschutz steht seit Längerem in der Kritik, mehrere Musikbands zu beobachten und pauschal als „linksextremistisch“ einzustufen. Dies sei ein Eingriff in die Kunstfreiheit, argumentieren die Kritiker/-innen. Vier linke Bands haben deshalb gegen den Verfassungsschutz geklagt und nun vor dem Verwaltungsgericht Dresden Recht bekommen.

Am 5. und 6. Oktober am Bayerischen Bahnhof: „Schhh …“ – Eine musikalische Begehung in der Stadt

In Anlehnung an das Feld der Spaziergangsforschung erkundet das Projekt „Schhh …" mit künstlerischen Mitteln den urbanen Raum. Es legt dabei den Fokus auf die permanenten akustischen Reize, die uns tagtäglich in der Stadt umhüllen.

Kultusministerium und Musikrat unterzeichnen Rahmenvereinbarung zu Ganztagsangeboten

Die kulturelle Bildung an Schulen zu stärken, ist das Ziel einer Vereinbarung zwischen dem Sächsischen Musikrat und dem Kultusministerium. Kultusminister Christian Piwarz und der Präsident des Sächsischen Musikrates e. V., Prof. Milko Kersten, unterzeichneten heute eine Rahmenvereinbarung, auf deren Grundlage Ganztagsagebote im Bereich der Musik in qualitativer und quantitativer Hinsicht ausgebaut werden sollen.

Über eine Million Euro für Instrumente sächsischer Ensembles und Musikschulen

Sachsens Kunstministerium hat während der letzten drei Jahre für über eine Million Euro Musikinstrumente finanziert, die 112 Laienensembles und Musikschulen im Freistaat zur Verfügung gestellt werden. Das 334. Instrument – ein Quartbass-Dulcian – übergab Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange gestern im Rahmen des Sommerkonzerts „Junge Leute - Alte Musik“ im Freiberger Dom St. Marien der Jugendmusiziergruppe „Michael Praetorius“.

„Die Meisterklasse ist es, wenn die Gitarre unterm Schritt hängt“: Interview mit Peter Lorre von zvo55

Dass Leipzig irgendwie anders ist, hat sich ja schon herumgesprochen, nicht erst zu den letzten Wahlen. Aber natürlich auch da. Warum das so ist, darüber gibt es ja viele Erklärungsversuche, aber Augenscheinlich sind die Menschen hier ein Stück weit weltoffener als der Rest von Sachsen. Oder gar „dem Osten“. Vielleicht liegt es auch an den vielen kreativen Menschen hier? Wie Peter Lorre von zvo55, der sich mit diesem Projekt neben seinen anderen Bands eine Art eigenen künstlerischen Freiraum realisiert hat.

Antifaschistische Band „Dr. Ulrich Undeutsch“ verklagt sächsischen Verfassungsschutz

Der sächsische Verfassungsschutz widmet sich in seinen jährlichen Berichten ausführlich Bands, die er als „linksextremistisch“ einstuft. Zuletzt beklagte er beispielsweise, dass „Feine Sahne Fischfilet“ auf dem „Wir sind mehr“-Konzert in Chemnitz auftreten durfte. Die ebenfalls beobachtete, aber weniger bekannte Band „Dr. Ulrich Undeutsch“, über die der MDR vor Monaten eine falsche Behauptung verbreitet hat, wehrt sich nun: Sie möchte den sächsischen Verfassungsschutz verklagen.

Aus dem Kontext gerissen: Wie der MDR über eine „linksextreme“ Band berichtet

Die angeblich „linksextreme“ Band „Dr. Ulrich Undeutsch“ ruft in ihrem Song „Zivilcourage“ zu Gewalt gegen Neonazis auf – das behauptete zumindest der MDR. Doch hört man sich nicht nur eine aus dem Kontext gerissene Strophe an, sondern das komplette Lied, erweist sich der Vorwurf als haltlos. Korrigiert hat sich der MDR trotzdem nicht. Auch der Verfassungsschutz zeigt einen fragwürdigen Umgang mit der Band.

Am 2. August auf der Parkbühne im Clara-Zetkin-Park: 10cc Greatest Hits & More Tour

„I’m Not In Love“, „Dreadlock Holidays“, „The Things We Do For Love“. Nicht nur diese drei im Radio bis heute immer wieder zu hörenden Welthits werden 10cc während ihrer „Greatest Hits“-Tour aufführen. Doch die 1972 in Nordengland gegründete Gruppe hat noch viel mehr im Konzertprogramm: Sie kann aus elf Studio-Alben mit Highlights wie „Donna“, „Rubber Bullets“, der Mini-Operette „Une Nuit A Paris“ (inspirierte Queen zu „Bohemian Rhapsody“!) oder „Life Is A Minestrone“ schöpfen.

Am 16. März in der Kulturlounge: Electric Acid

Die Geschichte von Electric Acid beginnt im Winter 2016 in Leipzig. Die Band wurde aus einem Schmelztiegel von unterschiedlichsten Musikeinflüssen geboren. Metal, Blues, Reggae, Southern-, Psychedelic- und Hard-Rock wurden zusammen geschmiedet als die 5 Musiker Electric Acid zum Leben erweckten.

„Two Play to Play“ – The Micronaut und Tahlia Petrosian im Museum für Musikinstrumente

Nachdem sich die beteiligten Musiker der zweiten Two Play To Play-Staffel im Gewandhaus vorgestellt und ein Portraitkonzert in der Distillery gegeben haben, die Zuhörer im Oktober letzten Jahres in einer ersten öffentlichen Probe auch schon einen allerersten Eindruck von der neuen Komposition bekommen konnten, gehen Gewandhaus-Bratscherin Tahlia Petrosian und The Micronaut jetzt der Klangerzeugung und -Wiedergabe ihrer Instrumente auf den Grund und treffen sich mit den Gästen im Grassimuseum für Musikinstrumente. Dort wird die Sammlung erkundet und die historische Kinoorgel von Stephan Streck digital zum Klingen gebracht.

Aktuell auf LZ

- Advertisement -