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Kabarettistische Stammelsinfonien: Rolf Miller im Haus Leipzig

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    „Wenn der Schuss nach vorne losgeht“ oder „Ich nehm mich selbst nicht so wichtig, wie ich bin.“- das wären Titelalternativen für Rolf Millers viertes Kabarettprogramm gewesen. Hier spürt man schon, wo’s langgeht - Millers Alter Ego würde sagen: „So gut, dass es schon wieder blöd ist.“ Findet die L-IZ auch und versteigert 2x2 Freikarten für einen kabarettistischen Samstagabend mit einem ausgewiesenen Langsamsprecher der Extraklasse.

    Was macht Rolf Miller eigentlich, und wen stellt er dar? Er schuf einen Antihelden, der nicht merkt, was er eigentlich anrichtet. Er ist nicht allwissend. Eher das Gegenteil ist der Fall. Miller kommt von unten. Oder um es mit Karl Kraus zu sagen „Es genügt nicht, sich keine Gedanken zu machen, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.“

    Miller erhielt zuletzt den deutschen Kabarettpreis für seine komponierten Stammelsymphonien. Denn keiner versteht es so gut wie er, mit Banalem Kompliziertes auszudrücken. Er spricht hinterhältig indirekt Wahrheiten aus, die weh tun. Und trifft von hinten durch die Brust – bevor es einer merkt, wird erst einmal gelacht, und dann tut es noch mehr weh.

    Ein paar Eindrücke zu „Alles andere ist primär!“ auf Youtube

     

    Was: Kabarett
    Wer: Rolf Miller – Alles andere ist primär!
    Wann: Samstag, 23. Januar 2016, 20 Uhr
    Wo: Haus Leipzig
    Eintritt: ab 22 Euro (zzgl. VVK-Gebühr)

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