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Razzia gegen Neonazis: Über 250 Fackeln und Plastikmasken beschlagnahmt

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    Gestern durchsuchten Beamte der Soko Rex vom sächsischen Landeskriminalamt (LKA) sowie der Bereitschaftspolizei 44 Wohnungen und Garagen. Anlass war ein unangemeldeter Neonazi-Aufmarsch am 30. September in Stolpen.

    Die Veranstaltung im Rahmen der von „Freien Kräften“ initiierten Kampagne „Werde Unsterblich“ war offenbar konspirativ geplant worden. Ein Youtube-Video zeigt, wie die Teilnehmer schwarz gekleidet, mit weißen Masken vor ihren Gesichtern und Fackeln tragend durch in der Gemeinde in der Sächsischen Schweiz aufmarschierten. Unter anderem anhand von Autokennzeichen ermittelte die Soko Rex 41 mutmaßliche Teilnehmer. Gegen sie ermittelt die Dresdner Staatsanwaltschaft wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz.
    Bei der gestrigen Razzia, die sich auch auf die benachbarten Bundesländer Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thürigen erstreckte, beschlagnahmten die Beamten umfangreiches Beweismaterial. Darunter befinden sich über 250 Fackeln und weiße Masken, die den in Stolpen verwendeten Utensilien entsprechen. Außerdem wurden pyrotechnische Gegenstände, Schlagringe, ein Teleskopschlagstock, rechtes Propagandamaterial und Computer sichergestellt. Mit der erfolgrichen Umsetzung der Maßnahme wollten die beteiligten Behörden offenbar ein deutliches Zeichen gegen rechte Aktionsformen setzen. Sächsische Sicherheitsbehörden war im Zusammenhang mit der NSU-Affäre in die Kritik geraten. Die Ermittlungen dauern an.

    Zum Artikel vom 12. Januar 2012 auf L-IZ.de
    Nach Spontandemo: Großrazzia gegen 41 Neonazis, LKA durchsucht Wohnung in Leipzig

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