Beutelratten auf Erfolgskurs: Acht Opossums wohnen jetzt in Asisis Amazonas-Wald

So kommen Beutelratten zu neuem Ruhm: Jahrzehntelang interessieren sich nur ein paar Wissenschaftler für ihr nachtaktives Leben und ihren bedrohten Lebensraum. Dann gerät ein etwas übergewichtiges schielendes Virginia-Opossum in den Fokus der Medien. Und schon hat das künftige Gondwana-Land einen so gar nicht gewollten weiblichen Star. Amazonien nun auch.
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Denn im 2009 eröffneten Riesenpanorama Yadegar Asisis im Leipziger Panometer „Amazonien“ gab es bislang keine Opossums. Schon gar keine Heidi. Denn natürlich ist das Virginia-Opossum nur in Nordamerika zu Hause. „Die Grenze des Verbreitungsgebietes ist irgendwo in Costa Rica“, sagt Jörg Junhold, Direktor des Leipziger Zoos. Gondwana-Land, das am 1. Juli eröffnen soll, kennt auch nicht die strikte Trennung zwischen Nord- und Südamerika. Beide sind vereint in einem Amerika-Teil – und damit auch wieder Teil der großen Gondwana-Geschichte, die mit der Riesentropenhalle erzählt wird. Denn der große zusammenhängende Ur-Kontinent Gondwana steht auch für den Ursprung des heutigen Artenreichtums in den tropischen Zonen der Kontinente.

Das war auch Thema eines Tourismus-Frühstücks im Herbst 2010 in der Moritzbastei, wo eine neue Idee geboren wurde: Wenn das „Gondwana-Land“ 2011 eröffnet und das Panorama „Amazonien“ 2012 das letzte Jahr zu sehen ist, warum dann nicht das „Internationale Jahr der Wälder“, das die Vereinten Nationen 2011 ausgerufen haben, nicht in Leipzig noch um ein Jahr verlängern und das Jahr 2012 zum Leipziger „Jahr des Regenwaldes“ machen? – Der Vorschlag stammt von Jörg Junhold.Immerhin ist Leipzig dann ein Jahr lang jene Stadt, in der so viel über den Regenwald zu erfahren ist wie in keiner anderen Stadt weit und breit. Schon jetzt kooperieren Panometer und Zoo Leipzig. Der Zoo weist seine Besucher auf das riesige Amazonien-Panorama im Panometer hin, das Panometer bewirbt die Gondwana-Land-Eröffnung im Juli. Logisch, dass man da im Jahr 2012 noch mehr miteinander machen will. Ein Kombi-Ticket für Gruppenreisen ist schon in Vorbereitung.

„Leipzig ist dann die Regenwaldstadt“, sagt Volker Brehmer, Geschäftsführer des LTM. Und er rechnet damit, dass dann eine ganze Menge Reisende nach Leipzig kommen, um sowohl Gondwana-Land als auch Amazonien zu sehen. Amazonien auch deshalb, weil es die letzte Gelegenheit sein wird, das 30 Meter hohe Regenwaldpanorama zu erleben. Danach wird es dasselbe Schicksal erleiden wie „8848 Everest“ und „Rom 312“ – es wird vernichtet. Und an seiner Stelle kommt dann das vierte Leipziger Panorama-Bild zur Ausführung. Yadegar Asisi lässt sich tatsächlich darauf ein, die Völkerschlacht von 1813 zu thematisieren, grübelt aber noch, wie er das tun wird. „Schlachten wollte ich nie machen. Ich brauche einen anderen Aufhänger, der dem Ganzen einen Grund gibt, der sich lohnt“, sagt der Künstler.Zuvor bereitet er noch einen ganz anderen Höhepunkt vor. Denn nach Leipzig und Dresden („1756 Dresden“) entsteht jetzt auch ein Panorama-Projekt in Berlin. Im Ehrenhof des Pergamon-Museums ist ab Herbst 2011 ein Panorama der alten griechischen Stadt in Kleinasien zu sehen, das die Metropole in fotorealistischer Detailtreue zeigt, wie sie ungefähr im Jahr 129 gewesen sein muss. Da war Pergamon nicht mehr Hauptstadt eines selbständigen Reiches, sondern eine von römischen Kaisern neu gestaltete Stadt, die 123 von Kaiser Hadrian zur „metropolis“ erhoben wurde und immerhin 200.000 Einwohner hatte. Die Reise für Geschichtsbegeisterte nach Berlin lohnt sich also ab Herbst besonders.

Wer sich für die bedrohte Schönheit des Amazonas-Regenwaldes interessiert, der ist natürlich in Leipzig an der richtigen Stelle und kann auch ohne großes Vorstudium seine Kinder mitbringen: Der Zauber des gigantischen Waldes wirkt auch so. Und seit Donnerstag, 10. Februar, gibt es für scharfäugige kleine Besucher auch noch ein besonderes Spiel: Sie können die Heidi suchen. Oder besser: die acht südamerikanischen Opossums, die am Donnerstag in das gewaltige Regenwald-Panorama hineingebastelt wurden. Vorher waren keine drin. Und auch im Dezember war ihre Ansiedlung noch nicht geplant.Doch dann überschwappte der Heidi-Hype nicht nur den Zoo Leipzig (Jörg Junhold: „Damit hätte ich nie gerechnet.“), sondern regte auch Yadegar Asisi an, einmal beim Leipziger Zoodirektor anzurufen und zu fragen: „Was haltet ihr davon, wenn wir auch ein paar Beutelratten einziehen lassen?“

Die Idee fand logischerweise auch Jörg Junhold gut, auch wenn sich eine Virginia-Beutelratte wie Heidi nicht in einem südamerikanische Regenwald finden lässt. Doch Beutelratten gibt es auch im Regenwald am Amazonas. Nur bekommt sie kaum einer zu sehen. „Es sind nachtaktive Tiere und logischerweise tagsüber in ihren Höhlen und schlafen“, erzählt Asisi, der ja selbst im Amazonas-Urwald war und dort über 12.000 Fotos gemacht hat, die in sein großes Amazonien-Panorama einflossen. Aber auch sonst ist das Fotografieren von Tieren im Regenwald ein Kunststück. „Man bekommt fast nie eins zu sehen“, sagt Yadegar Asisi. Um an Aufnahmen von Regenwald-Opossums zu kommen, hat er sich zuletzt an den WWF in Brasilien gewandt. Vor zwei Wochen hatte er die Bilder der opossierlichen Tiere auf dem Tisch und hat sie in sein großes Panorama-Bild eingepasst. „Bei einem konnte ich mir nicht verkneifen, die Stirn etwas aufzuhellen und ein leichtes Schielen einzubauen“, sagt er. So dass unter den acht südamerikanischen Opossums auch eins zu finden ist, das einem bestimmten nordamerikanischen ähnelt.

Die Beuteltierchen wurden am Donnerstag in das gewaltige Panorama montiert – und das natürlich an Stellen, wo man die scheuen Beutelratten vermuten könnte – in schattigen Büschen und Baumhöhlen.

Wer sie finden will, muss sehr genau hinschauen. Für kleine Besucher der Ausstellung gibt es dazu auch ein Gewinnspiel. Sie müssen nur drei der acht Opossums finden und können einen Tagespreis gewinnen.

Zeichenwettbewerb: Außerdem laden das Asisi Panometer und der Zoo Leipzig alle jungen Künstler dazu ein, ihr Lieblingsopossum zu zeichnen. Der Sieger/die Siegerin gewinnen eine Reise ins Asisi-Atelier nach Berlin. Einsenden kann man die gezeichneten Opossums (Name und Anschrift nicht vergessen!) an das Asisi Panometer Leipzig, Richard Lehmann-Straße 114, 04275 Leipzig.

www.asisi.de

www.das-jahr-der-waelder.de

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