Drei Torten und Musik für Johann Sebastian: Leipzig feiert Bachs 326. Geburtstag

Wenn man erst einmal berühmt und beliebt ist, hat man einen Kummer weniger: Man braucht seine eigene Geburtstagsparty nicht mehr selbst zu organisieren. Man braucht auch nicht mehr die bucklige Verwandtschaft dazu einzuladen. Die Geburtstagsgäste kommen freiwillig - und gern. Das Glückskind heißt Johann Sebastian.
Anzeige

Geboren wurde der talentierte Knabe am 21. März. Noch nach dem julianischen Kalender. Der galt 1685 in Eisenach noch. Übrigens genauso wie in Leipzig. Erst 1700 stellten auch die protestantischen Länder um auf den gregorianischen Kalender. Hätte der 1685 schon in Eisenach gegolten, müsste der Geburtstag des Knaben am 31. März gefeiert werden.

Aber so fällt er nun jedes Jahr wie ganz zufällig auf die Zeit des offiziellen Frühlingsbeginns. Und auf die Buchmesse. Was so lange kein Problem war, wie dieser Geburtstag des späteren Thomaskantors ein fast interner Feiertag aller Freunde der Thomaskirche war. Die Freunde der bachischen Musik pilgerten zu den Sonderkonzerten in die Kirche am Thomaskirchhof, beglückwünschten sich innig für diese schöne Musik. Bis der Thomaspfarrer Christian Wolff sagte: So geht das nicht. Dieser Geburtstag muss anders gefeiert werden. Größer, öffentlicher, auch mit den Leuten da draußen, die sich nicht trauen, in die Kirche zu kommen.

Aus dem Geburtstagskonzert wurde – im Schatten des Bachfestivals im Sommer – ein eigenes kleines Bach-Geburtstags-Festival, bei dem sich Bach-Museum, Thomaskirche und die Gastronomen vom Thomaskirchhof schon seit Jahren gemeinsam bemühen, dem Geburtstagskind ein schönes Fest zu organisieren – mit Lerneffekt. Denn Thomaskirche und Bach-Museum öffnen zu diesem Fest natürlich auch ihre Türen. Auch in diesem Jahr zum 326. Komponisten-Geburtstag. Und weil der offizielle Geburtstag diesmal auf den Montag fällt, wird ab Samstag, 19. März, hineingefeiert. Jeden Tag ein wenig anders. Am Freitag noch zurückhaltend mit der Motette um 15:00 Uhr in der Thomaskirche, in der die Kantate „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ zu hören sein wird. Vorgetragen von Collegium cocale und Ensemble des Bach-Orchesters Siegen.
Am Sonntag, 20. März, kann nach dem um 9:30 Uhr stattfindenden Gottesdienst in der Thomaskirche ab 10:00 Uhr im Rahmen eines Tages der offenen Tür im Bach-Museum Leipzig in den Geburtstag des Komponisten hineingefeiert werden. Bei freiem Eintritt werden Mitmach-Angebote wie ein Quiz rund um Bach für Kinder und ihre Begleiter, eine Mitmach-Führung sowie Klangproben im historischen Sommersaal insbesondere junge Bachfans und ihre Familien begeistern.

Und auch Erwachsene sind diesmal eingeladen, es den Kindern aus der KAOS-Malwerkstatt nachzumachen – mit Gänsekiel und Tusche. Sie können ihre Phantasie spielen lassen rund um die Frage, was man mit Bach & Co. zeichnerisch alles anstellen kann.

Und dann gibt es den Auftakt zu einer Reihe, die einige Musikfreunde sehr interessieren wird: Um 11:00 Uhr gibt es das erste Konzert in der Reihe „Himmlische Musik“ im Sommersaal des Bach-Museums. Im Rahmen dieser neuen Konzertreihe des Bach-Museums Leipzig werden die akustischen Finessen der barocken Schallkammer vorgestellt, bei der das Publikum stilvoll unten im Saal sitzt und oben im „Himmel“ die Musiker. Nach der Modernisierung des Hauses ist dieses Erlebnis wieder möglich geworden.

Das Leipziger Barock-Consort spielt Werke Johann Sebastian Bachs und seiner Söhne. Karten zum Preis von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro sind im Museumsshop sowie an der Tageskasse erhältlich.In der Thomaskirche erklingen im „Thomaskonzert“ ab 17:00 Uhr Werke von Thomaskantoren verschiedener Jahrhunderte – ein Programm, das thematisch bereits auf das bevorstehende Jubiläumsjahr „800 Jahre Thomana“ verweist. Karten für dieses Konzert mit dem Kammerchor Josquin des Préz und dem Leipziger Barockorchester unter Leitung von Philipp Goldmann können zum Preis von 20, 15 oder 12 Euro im Thomasshop oder an der Abendkasse erworben werden.

Bleibt dann noch der Montag, der eigentliche Geburtstag, der normalerweise ein Ruhetag wäre im Bach-Museum. Doch weil Bachs Geburtstag ist, wird das Bach-Museum Leipzig ebenfalls bei freiem Eintritt geöffnet sein. Führungen finden an diesem Tag sowohl 13 Uhr als auch 15 Uhr statt.

Und nicht nur das. Denn der Montag ist der Tag, an dem die Geburtstagsfeier dahin wandert, wo sie Christian Wolff immer haben wollte – auf den Thomaskirchhof. Das Ganze beginnt um 9:30 Uhr unter Dach: Leipziger Schüler erfüllen frei dem Motto „Singt euch ein“ die Thomaskirche zwischen 9:30 Uhr und 12:00 Uhr mit Gesang. Das traditionelle Geburtstagsständchen für den Komponisten erklingt dann im Anschluss um 12:00 Uhr vor dem Bachdenkmal. Das ist der Zeitpunkt für alle Freunde des Geburtstagskindes, sich einzustellen. Die Leckermäuler werden eh da sein. Denn bei der Gelegenheit wird auch wieder die Geburtstagstorte angeschnitten, die seit Jahr und Tag vom benachbarten Café Kandler gestaltet wird.

„Dreiteilig diesmal“, verspricht Konditormeister René Kandler. Denn die Torte, die jedes Jahr anders aussieht und anders gefüllt ist, hat sich zur Attraktion des Tages entwickelt – und reichte im letzten Jahr bei Weitem nicht, die naschsüchtigen Bachfreunde alle mit einem Tortenstück zu beglücken. „Deswegen machen wir diesmal drei Torten in unterschiedlichen Anfertigungen“, so René Kandler. „Und das Hauptstück wird diesmal wieder etwas mit Kaffee sein.“ Wegen der Kaffeekantate natürlich und des einstigen Thomaskantors Liebe zum schwarzen Türkentrank.

Ob Johann Sebastian ein Freund guter Torten war, bezweifelt man freilich am Thomaskirchhof. Die sächsische Tortenkultur hat sich im Grunde erst im 19. Jahrhundert so richtig entwickelt.

Anschneiden werden die Torte diesmal wieder der Geschäftsführer des Bach-Archivs Leipzig, Dr. Dettloff Schwerdtfeger, und Christian Wolff, der Pfarrer der Thomaskirche. Wer zu seinem 326. Geburtstag so eine Torte bekommt, der kann sicher sein: Der hat es geschafft.

Und der Rest zum nun schon zur Tradition gewordenen Geburtstagsfest für Johann Sebastian ist unter diesen Adressen zu finden:

www.bach-leipzig.de

www.thomaskirche.org


Print Friendly, PDF & Email
 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr


Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Szenenmacher: Wie sehr sich Regie und Schauspiel seit Wagners Tod tatsächlich verändert haben
Katharina Wagner, Holger von Berg, Marie Luise Maintz (Hrsg.): Szenenmacher. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserZum Glück bin ich kein Wagnerianer. Ich muss den großen „Meister“ nicht verteidigen. Ich muss auch nicht Meister zu ihm sagen. Und ich muss auch keine Partei ergreifen im Streit um Neu-Bayreuth oder gar die Unantastbarkeit von des „Meisters“ Werk. Obwohl: Jetzt, da ich diesen neuen Band zum „Diskurs Bayreuth“ gelesen habe, darf ich.
Ausstellung: Seilakt III – VI: On A Razor’s Edge
Fumi Kato, Die Schlange, 2020, Privatbesitz, © Künstler

© Künstler

Das MdbK zeigt in Kooperation mit den Klassen Intermedia und Bildende Kunst der Fachrichtung Medienkunst der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) eine Gruppenausstellung, in der sich die Studierenden mit Werken des Mittelalters und der frühen Neuzeit auseinandersetzen. Die ersten beiden Positionen der Ausstellungsreihe „SEILAKT“ wurden 2019 im Personenaufzug des MdbK gezeigt.
Zum Geburtstag gibt’s Eis: Icefighters erhalten Zulassung für Spielbetrieb und Mietvertrag für Kohlrabizirkus
Die Icefighters sind zurück im Kohlrabizirkus. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, seit 23. Oktober im HandelEinen 10. Vereins-Geburtstag stellt man sich schon ziemlich toll vor: Party-Hütchen, Luftschlangen und immer eine handbreit Sekt im Glas. Viele Gäste, beschwingte Festreden und der verklärte Blick auf die zurückliegenden Jahre. Auf all das mussten die Icefighters Leipzig in diesem Jahr leider verzichten. Corona und der ungewisse Blick in die Zukunft sprengten die schönsten Party-Pläne.
Montag, der 26. Oktober 2020: Einigung im Tarifstreit und ein plötzlicher Tod
Thomas Oppermann (SPD) starb unerwartet am Sonntag, den 25. Oktober 2020. Foto: Foto: SPD / Susie Knoll

Foto: SPD / Susie Knoll

Für alle LeserIn Sachsen hat es heute viele Reaktionen auf Nachrichten von der Bundesebene gegeben. Während die Einigung bei den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst für Erleichterung sorgte, rief der unerwartete Tod des SPD-Politikers Thomas Oppermann parteiübergreifend Bestürzung hervor. Außerdem: Leipzig hat eine Online-Umfrage zur Markthalle gestartet. Die L-IZ fasst zusammen, was am Montag, den 26. Oktober 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.
Weltrekorde am laufenden Band: Marcus Schöfisch attackiert den 50-Kilometer-Rekord auf dem Laufband
Marcus Schöfisch: Das große Ziel bleibt aber Olympia. Foto: privat

Foto: privat

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, seit 23. Oktober im HandelDas große Ziel von Marcus Schöfisch war es, sich dieses Jahr auf der Marathonstrecke für die Olympischen Spiele in Tokio zu qualifizieren. Dann kam Corona und alles ganz anders. Der Langstreckenläufer musste sein Trainingslager in Südafrika abbrechen und Mitte März vorzeitig nach Leipzig zurückkehren. Aus sportlicher Sicht war die Enttäuschung groß, denn bereits im Vorjahr musste der Deutsche Meister von 2016 verletzungs- und krankheitsbedingt auf Marathon-Wettkämpfe verzichten.
Ausgezeichneter kritischer Journalismus: Zwei Mal Unterstützung für Leipziger Journalisten durch die Otto-Brenner-Stiftung
Michael Kraske: Der Riss. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 17. November zeichnet die Otto-Brenner-Stiftung wieder herausragende Leistungen für kritischen Journalismus aus. Diesmal gehen zwei Auszeichnungen an Journalisten aus Leipzig. Beide konnten wir mit ihren Büchern schon in der L-IZ vorstellen. Die Preisverleihung findet aufgrund der Corona-Pandemie am 17. November in Berlin ohne Publikum statt – sie wird für alle Interessierten ab 18 Uhr im Livestream über die Internetseiten der Stiftung zu verfolgen sein.
Ausstellung: CONNECT Leipzig #2
Erik Swars, o. T., 2020, Privatbesitz, (Ausschnitt) © Künstler

© Künstler

Mit „CONNECT Leipzig“ öffnet das MdbK dem künstlerischen Nachwuchs das Haus und bietet ihm die Möglichkeit, sich im fünfwöchigen Wechsel im Zündkerzen-Hof im Erdgeschoss zu präsentieren. „CONNECT Leipzig #1“ fand mit großem Erfolg vom 14. März 2018 bis 24. März 2019 statt. Insgesamt konnten zehn Künstler/-innen ihre erste institutionelle Einzelausstellung realisieren. Das MdbK setzt dieses außergewöhnliche Ausstellungsformat, das sich dezidiert der Förderung junger Künstler/-innen verschrieben hat, nun als Biennale fort.
Die zweite Welle: Landkreis Nordsachsen hat noch zu kämpfen, um die Corona-Fallzahlen in den Griff zu bekommen
Corona-Ambulanz. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserGewarnt waren alle vor der sogenannten Zweiten Welle der Corona-Pandemie. Aber als sie dann kam, wurden die örtliche Behörden doch wieder kalt überrascht. Und ausgerechnet da, wo sich zwei westdeutsche Ministerpräsidenten als besonders gute Bekämpfer der Pandemie zelebrierten, färbte sich die Infektionskarte in rasendem Tempo Rot. Aber die Alarmsirenen hörte man bald auch aus den beiden an Leipzig angrenzenden Landkreisen Leipzig und Nordsachsen.
Am 29. Oktober: Sinfoniekonzert des Hochschulorchesters im Gewandhaus
Das Hochschulsinfonieorchester unter der Leitung von Prof. Matthias Foremny im Gewandhauskonzert 2019 © Gert Mothes

© Gert Mothes

Es ist eine seit langem bestehende Tradition, dass das Hochschulsinfonieorchester (HSO) jährlich ein Gewandhauskonzert gibt – und zwar anlässlich des Todestages von Konservatoriumsgründer und Hochschulnamenspatron Felix Mendelssohn Bartholdy, der am 4. November 1847 – also vor 173 Jahren – starb.
2.500 Bäumchen für das Klima: Erste Baumpflanzaktion von „LEIPZIG pflanzt“ im Leipziger Südraum + Video
Pflanzaktion von „LEIPZIG pflanzt“ auf dem Gelände des ehemaligen Tagebaus Peres. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserIm Dezember 2019 stießen die Mitglieder der Leipziger Gruppe „Omas for Future“ auf die ergreifende Geschichte von Elzéard Bouffier, den „Mann der Bäume pflanzte“. Als dieser Bouffier in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erkannte, dass seine ganze Gegend in den französischen Cevennen aus Mangel an Bäumen absterben werde, entschloss er sich, etwas dagegen zu unternehmen.
Ist der Widerspruch aus den ostdeutschen Bundesländern gegen die bisherigen Ergebnisse aus dem Standortsuchverfahren berechtigt oder „abenteuerlich“?
Karte der ausgewiesenen Teilgebiete gem. § 13 StandAG. Karte: BGE

Karte: BGE

Für alle LeserAls am 28. September 2020 die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) den ersten Teilbericht zur Standortsuche (1) für ein Endlager für HAW (High Active Waste) (2) an das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) übergeben hat, regte sich in vielen Teilen der Bundesrepublik Deutschland deutlicher Widerspruch. Es sollen hier einige Fakten herausgestellt werden, die insbesondere den Widerspruch aus den ostdeutschen Bundesländern als berechtigt erscheinen lassen.
Franz und die Puppe auf Reisen: Was hätte Franz Kafka in seinen Briefen an Lilli eigentlich geschrieben?
Juliane Sophie Kayser: Franz und die Puppe auf Reisen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs gibt ihn wirklich, den Stadtpark in Berlin-Steglitz, wo Franz Kafka 1923 mit seiner Liebe Dora Diamant spazieren ging. Es war das Jahr vor seinem Tod. Es war die Zeit der Inflation. Zwei Mal musste Kafka in Steglitz umziehen, weil er als „armer Ausländer“ gekündigt wurde. Und es gab wohl auch das weinende Mädchen, das er beim Spaziergang im Park traf, das seine Puppe verloren hatte. Und das er tröstete mit 20 Briefen. 20 Briefen, die wohl leider verschollen sind.
Ausstellung: PLAKATIERT! Reflexionen des indigenen Nordamerika
Mit Unterstützung des Karl May Museums Radebeul und des GRASSI Museums für Völkerkunde zu Leipzig präsentiert die galerie KUB die Ausstellung „Plakatiert! Reflexionen des indigenen Nordamerika“. Die Ausstellung wurde von Studierenden der Ethnologie und der Museologie an der Goethe-Universität Frankfurt kuratiert.
SV Lichentberg vs. 1. FC Lok Leipzig 3:2 – Premiere mit Problemen
Denis Jäpel sucht den Abschluss gegen David Hollwitz. Foto: Thomas Gorlt

Foto: Thomas Gorlt

Für alle LeserDer 1. FC Lok Leipzig hat das erste Regionalliga-Pflichtspiel in der Hans-Zoschke-Arena in Lichtenberg mit 2:3 (0:1) verloren. Vor 966 Zuschauern liefen die Blau-Gelben gegen Lichtenberg 47 ab der 2. Minute einem Rückstand hinterher, nach 28 Minuten auch nur noch zu zehnt. Auf den Ausgleich antwortete Lichtenberg postwendend mit einem Doppelschlag. Abderrahmanes Anschlusstreffer 23 Minuten vor Schluss sollte trotz hochkarätiger Chancen auf beiden Seiten der letzte Treffer in einem unterhaltsamen Spiel bleiben.
GlobaLE: Pandemie, Fluchthilfe und Weltwirtschaftsforum
Plakat zum GlobaLE Filmfestival 2020. Grafik: GlobaLE

Grafik: GlobaLE

Am Montag, Mittwoch und am Donnerstag lädt das GlobaLE Filmfestival die Leipzigerinnen und Leipziger wieder zu Film und Diskussion ein. Am Montag, 26. Oktober macht die GlobaLE um 20 Uhr im Neues Schauspiel (Lützner Straße 29) Station und zeigt den Dokumentarfilm "Words of Bandits" (Italien, Frankreich 2019, engl. UT) von Jean Boiron-Lajous. Seit 2015 ist die italienisch-französischen Grenze geschlossen um die Reise von Migrantinnen und Migranten zu verhindern. Im französischen Roya-Tal leisten einige Einwohner Widerstand und helfen den Reisenden. Ein Film über Solidarität und Widerstand im Sommer 2015.