Tanners Interview mit der MDR JUMP Radiomoderatorin Mandy Engel (1)

Schimpfen, meckern, hassen, hetzen - es gibt Menschen, die ihre Lebenszeit mit wirklich destruktiven Inhalten füllen. Schön, dann im eigenen Umfeld meist die andere Seite zu erleben: Freundlichkeit, Mitmenschlichkeit und differenziertes Denken. Mandy Engel von MDR JUMP trifft immer mal wieder mit Volly Tanner zusammen, auf Bühnen, in Parks und beim Helfen. Klar, dass Tanner da mal ein Interview machen wollte - und da Mandy gern viel redet - und dabei auch noch etwas zu sagen hat - wurde es ein etwas längeres Gespräch.
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Hallo Mandy Engel. Fein, Dich auch mal zu interviewen, sonst treffen wir uns ja eher beim Moderieren. Und schon muss ich da was fragen: Du bist ja täglich von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr bei MDR JUMP auf Sendung. Da höre ich schon viele Menschen sagen: Na, die hat ja coole Arbeitszeiten! Aber diese drei Stunden sind ja nicht alles, was Du für den Sender machst. Was machst Du denn noch? Und wie sieht ein normaler Arbeitstag für Dich aus?

„Ach, dann arbeitest Du nur 3 Stunden am Tag“ – ist neben „Suchst Du selbst die Musik raus“ tatsächlich die häufigste Frage. Aber Du hast Recht, an einer täglichen Sendung hängt viel mehr dran, als nur das Mikro an- und auszuschalten. Für meine Vormittagssendung bin ich Moderatorin und Redakteurin in Personalunion.

Das heißt, ich schaue, welche Themen sich für diese Sendung im speziellen eignen, suche Interviewpartner, eventuell Experten – aber natürlich gehört genauso dazu, sich im Gossip der Welt auszukennen. Dazu gibt es noch Musiknews oder – wie aktuell – auch Tickets für Konzerte zu gewinnen – also Interaktionen mit Hörern, die ich ganz besonders spannend finde!!!

Mein Tagesablauf variiert natürlich immer nach Themenlage, aber im Grunde sieht es so aus: ich stehe auf und grummel rum, dass es kurz nach 6 doch immer noch viel zu früh ist. Der Rest ist privat. Dann fahre ich ins Studio – und höre auf dem Weg schon mal die Nachrichten diverser Sender – damit ich informiert bin.

Auf der Arbeit angekommen, gibt es einen Kaffee. Dann Zeitungsschau, Internet zu Ende lesen. Und natürlich auch die sozialen Netzwerke checken – denn da gibt es mittlerweile so viele Geschichten zu entdecken – ein Tool, dass ich besonders gern nutze. Gerade für die „kleinen“ Geschichten von Menschen um die Ecke … Dann geht es ans letzte Feilen der Moderationen, kurz vor der Sendung zu meinem CvD in die Abnahme der Sendung. Der guckt also, dass ich nirgendwo Scheiße oder so etwas sage – und schon wird los gefunkt …

Nach 3 Stunden Sendung gönne ich mir eine kurze Mittagspause. Denn in der Sendung schaffst Du es kaum mal aufs Klo, bist die ganze Zeit unter Anspannung – und versuchst eben eine möglichst tolle Sendung zu präsentieren. Also, zurück an den Arbeitsplatz nach dem Mittag – und schon bist Du wieder im Planen der kommenden Sendung – oder kurbelst auch langfristige Themen an. Also, ganz unterschiedlich.

Wow. Ein ganz schönes Brett, Mandy.

Ja – und neben meiner Vormittagssendung gibt es noch eine zweite, die mit sehr am Herzen liegt – unsere Bundesligashow. Wir sind gerade am Aufbauen – und versuchen sie mehr und mehr mit regionalen Themen zu füllen – ich möchte gern kleinere Vereine zu Wort kommen lassen – neben den obligatorischen Schalten zu unseren 3.- und 2.-Ligaspielen mit mitteldeutscher Beteiligung sowie der 1. Bundesliga. So bin ich also auch mit meiner heimlichen Leidenschaft Fußball im Programm vertreten. Toll oder?! Hobbies zum Beruf machen – ein absoluter Traum!

Ja – und wenn das alles vorbei ist – bin ich endlich privat unterwegs. Aber auch zu Hause, am See, beim Konzert oder in der Stadt – bist Du weiter Journalist. Fällt Dir was Interessantes auf – denkst Du sofort drüber nach, wie Du das für Deine Hörer aufarbeiten und ihnen näher bringen könntest.

Was ist denn eigentlich der Unterschied zwischen Mandy und Amanda Engel? Seid Ihr sowas wie Zwillinge?

Haha, eine schöne Frage! Dazu muss ich verraten – ich bin Sternzeichen Zwilling, da brauch ich natürlich ein Alter Ego. Nein, im Ernst. Es gibt eine öffentliche Mandy Engel, die den Sender repräsentiert, die Journalistin in mir. Sie hat natürlich in den sozialen Netzwerken eine „Fanpage“. Obwohl ich das Wort eigentlich überhaupt nicht mag. Aber es ist ein tolles Mittel, um mit Hörern zu kommunizieren. Allerdings gibt es natürlich auch eine ganz private Seite von Mandy Engel – und die soll auch privat bleiben. Irgendwann muss man diese Grenze einfach ziehen, nicht 24 Stunden am Tag erreichbar sein oder Hörerfragen beantworten, eine öffentliche Person darstellen. Und diese private Mandy heißt eben Amanda (jetzt wissen es ja doch alle ;)) – so hat mich mein Vater früher immer gerufen, wenn ich was ausgefressen hab. Ja, als Amanda kann man sich auch mal gehen lassen. Haha!

Du bist ja auch glücklicherweise Tochter – von (neben Deinem Papa) der ANKER-Chefin Heike Engel. War es da einfach folgerichtig, dass es Dich zum Radio trieb? Wie kamst Du hinter die Moderatorinnenkeule?

Es hat in dem Maße etwas mit meiner Mama zu tun, dass sie mich zu einem Menschen erzogen hat, der offen und neugierig auf die Welt zugeht – und eher den ersten Schritt macht, als abzuwarten. Na und die Liebe zur Musik … Die kam natürlich schon im Babyalter. Behaupte ich einfach. Bis zur Wende hat meine Mutter im heutigen Conne Island gearbeitet – und die wussten schon damals zu feiern. Sonntags dann immer Connewitzer Frühschoppen – da fühlst Du Dich als Kind sauwohl, also wegen den Menschen, nicht dem Alkohol. Da war ich damals noch etwas klein für!

Später ist sie dann in den Anker gewechselt – na und dort gab’s ja auch den spannendsten Spielplatz der Welt. Mit Techniker Flori im Technikraum rumspringen (obwohl ich natürlich nieeee was anfassen durfte), die tollen Konzerte zum Beispiel mit Placebo und natürlich der Umgang mit Kids, unterschiedlichsten Menschen – das alles hat mich sehr geprägt. Und hilft immer wieder bei der Arbeit als Journalistin und Moderatorin.

Aber, ich schweife schon wieder ab. Das Moderatorin-Sein stand eigentlich nie zur Debatte. Ich wollte, seitdem ich 9 Jahre alt war, Rechtsanwältin werden. Jura hab ich auch direkt im Anschluss ans Abi hier in Leipzig angefangen zu studieren. Aber es stellte sich ab Semester 4 heraus – trockene Bibliotheksarbeit ist so gar nicht meins. Und das schlimmste – zwischen Recht haben und Recht bekommen, ist ein himmelweiter Unterschied. Ich wäre wohl zu emotional für den Job.

Oh ja, da kenne ich einige Menschen, die da scheitern würden, Mandy – aber nun weiter …

Danach habe ich Schauspiel in Berlin studiert. Meine Dozenten stammten zum großen Teil vom Berliner Ensemble, das Studium orientierte sich an Stanislawski und Brecht. HOCHinteressant! Dort habe ich zum Beispiel die Grundlagen zum Arbeiten mit der Stimme bekommen – in unserem Job natürlich immens wichtig.

Nun ja, nach einer kurzen Studienzeit von einem Semester kam plötzlich 2004 (da war ich also zarte 21)  ein Angebot von ENERGY Sachsen reingeflattert. Moderatoren wurden gesucht. Und da meinte meine Frau Mama (ja, ok, da hat sie wohl doch den Grundstein gelegt) – „Mensch, Tochter, DU redest doch eh soviel, das ist was für Dich.“ Zu diesem Zeitpunkt habe ich schon ab und an die Vorausscheide zum „Courage zeigen!“ moderiert – also dachte ich: na gut, schickste mal ein Tape hin (jaaaaa, früher ging das noch – Kassetten als Bewerbung!) Gesagt, getan – ich wurde zum Casting eingeladen, am 1. April. Eine meiner Aufgaben – Hundescheiße im Park sammeln – und dann Menschen in kleinen Beuteln verkaufen. Ich bedanke mich bis heute für diese hohe Schule des Lebens! (Ja, Oli und Fred, der Dank geht auch an Euch)

Jedenfalls fand sich ein Mensch, der meinte: super, leg ich meinem Chef auf den Tisch. Und schwupps – war ich im Castingfinale. Das hab ich tatsächlich auch gewonnen, damals auf der AMI Leipzig – und schon ging’s los mit der Karriere. Unter den Fittichen von Oli Harrington (heute Programmchef von ENERGY Sachsen) lernte ich in kurzer Zeit, was Radio bedeutet, wie man richtig gutes Radio macht, eine ausgefeilte Technik im Musik und Geräusche „fahren“ und einsetzen – und vor allem brachte mir Oli bei, wie man Menschen unterhält. Ich glaub, in Woche zwei holte er mich auch direkt schon ans Mikrofon. Ich kann die Aufnahmen bis heute nicht hören. HILFE!!!

Dann hab ich bei ENERGY mein Volontariat durchgezogen, war noch ein paar Jahre da, folgte dann einem Angebot nach Halle zu JUMP, später als Morningshow-Producerin und Morningshowmoderatorin nach Weimar zu Antenne Thüringen – und dann zurück nach Hause in den Schoß von Jump. Freunde, Familie, einfach das soziale Umfeld und zu Hause haben mir extrem in Weimar gefehlt. Und als Morningshow hast du eben keine Zeit, diese über 120km zu pflegen…

Ob das die richtige Entscheidung war und vieles mehr gibt’s in Teil 2 zu erfahren.

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