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Genehmigung da, Baubeginn Juni 2018

Erster Leipziger Hochhausneubau nach der Wende geht in Grünau an den Start

Es kann losgehen: Im Juni 2018 werden die Bauarbeiten für den ersten Hochhausneubau in Leipzig-Grünau nach der Wende beginnen. Dr. Kristina Fleischer, Vorstand der Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“ eG, betont: „Unsere Investition von 12,2 Millionen wird Grünau einen Schub geben. Wir haben alle Rahmenbedingungen im Stadtteil intensiv auf den Prüfstand gestellt und wollen mit dem Projekt auch eine erneute Signalwirkung für den Standort erzeugen.“

Der Wandel Grünaus spiegelt sich im Konzept des 13-Geschossers wider. Dr. Kristina Fleischer weiter: „Wir bauen für komfortables Wohnen mit modernen Ansprüchen. Das bedeutet: Wohnen und Service wachsen zu einem Produkt zusammen. Wir bieten damit älteren Menschen eine optimale Wohnung, die ihrerseits Service und hohe Funktionalität aus Sicht eines Senioren benötigt. Gleichzeitig erreichen wir jüngere, mobile Menschen, deren berufliche und private Lebenssituation ein hohes Maß an Funktionalität und Service einer Wohnung erfordert.“

Visualisierung Neubau Brackestraße. Foto: Fuchshuber Architekten

Visualisierung Neubau Brackestraße. Foto: Fuchshuber Architekten

In Summe entstehen 60 Ein- bis Dreiraumwohnungen von 30 bis 103 Quadratmeter mit moderner Ausstattung: Parkettfußböden, wertige Sanitärbereiche, Balkon und funktionale Grundrisse setzen Maßstäbe. In den Bereichen Funktion und Service zeigt sich die eigentliche Modernität des Konzeptes. Gemeinschaftsräume mit Loggien bilden auf den Etagen Kommunikationsinseln, die Bedürfnissen kleinerer Haushalte nach sozialem Austausch entgegenkommen. Ein Servicepaket mit Rezeption, Reinigungsdienst, Essensservice und hauseigener Cafeteria erfüllt die Wohnwünsche mobiler junger, aber auch älterer Menschen. Speziell für ältere Bewohner sind die Wohnungen zudem barrierefrei gestaltet und mit Notrufen ausgerüstet. Einen besonderen Charme bieten zwei 30qm-Dachterrassen für die Mieter im Staffelgeschoss. Das Sockelgeschoss umfasst weitere Räume für zusätzliche Dienstleister.

Die Miete für die neuen Wohnungen wird voraussichtlich bei ca. 10 Euro kalt liegen, dazu kommt eine Servicepauschale von ca. 2 Euro. Darüber hinaus können weitere Serviceangebote gebucht werden.

Vorstand Dr. Kristina Fleischer zeigt sich insgesamt zufrieden: „Wir haben eng und gut mit der Stadtverwaltung zusammengearbeitet, um zur Baugenehmigung zu kommen. 15 Monate Wartezeit zeigen aber auch, dass eine wachsende und bauende Stadt allen Beteiligten viel abverlangt. Allein der längere Genehmigungsprozess hat die Baukosten innerhalb dieses Zeitraumes um zehn Prozent erhöht. In unserem Fall bedeutet das über eine Million Euro Mehrkosten. Hier müssen Stadt und Immobilienwirtschaft gemeinsam nach Lösungen suchen, um Baukosten und damit Mieten niedrig zu halten.“

Die Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“ eG wurde 1954 gegründet und ist eines der bedeutendsten genossenschaftlichen Wohnungsunternehmen Leipzigs. Zu ihr gehören 8.000 Wohnungen im Bestand, davon über 3.000 im Stadtteil Grünau sowie eine hauseigene Spareinrichtung.

MelderGrünauLipsia eG
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Aufspüren Jagen Entsorgen © Georg Skowronek

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Stadträte fragen, Verwaltung antwortet: Amtsblatt, ein gefährlicher Drucker und Wohnungsnotfallhilfe + Video
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Braunkohle in Sachsen: Jetzt kommts noch dicker
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Für alle LeserNoch herrscht Schweigen an der Abraumkante beim Thema Quecksilber und Stickoxid. Doch das könnte am 25. Februar 2019 enden. Denn dann läuft die Widerspruchsfrist für eine verlorene Klage aus, die die Kohlebranche, hier die Branchenverbände Eurocoal und Debriv sowie die Kohleverstromer LEAG, MIBRAG und Eins Energie, 2017 angestrengt hatte. Geklagt hatte sie gegen strengere Grenzwerte der EU für Quecksilber- und Stickoxidemissionen für Großfeueranlagen. Seit Dezember 2018 ist den Klägern bekannt, dass sie vorerst verloren haben, seither schweigen sie. Auch Sachsen war mal wieder mit von der Partie: die Landesregierung unter Michael Kretschmer (CDU) hatte sich im Februar 2018 entschlossen, der Klage beizutreten.
Zahl der Schusswaffen in Sachsen stieg 2018 um fast 16.000
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Montage: L-IZ

Für alle LeserEs ist eine Minderheit, aber eine, die wächst: Ein kleiner Teil der Sachsen – praktisch eine Kleinstadt groß – legt sich zunehmend Schusswaffen zu. Auch 2018 wuchs die Zahl der Schusswaffenbesitzer weiter. Waren 2017 noch 152.825 Schusswaffen in Sachsen registriert, waren es 2018 bereits 168.404 – also gut zehn Prozent mehr. So ergab es eine neue Antwort des Innenministers auf eine Grünen-Anfrage im Landtag.
Am 31. März Frauenkirche zu Groitzsch: Robert Kluge Vaaanja – Geheime Lieder – Neue Klassik
Robert Kluge Vaaanja. Foto: PR

Foto: PR

#Glück heißt das aktuelle Album des Songpoeten Robert Kluge Vaaanja. Der 1959 geborene Künstler, der auch als Klavierimprovisator, Komponist und Maler unterwegs ist , studierte Klavier und Gesang an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden.
Auch in Sachsen wird die Kluft zwischen vielen Armen und wenigen Reichen immer größer
Einkommensverteilung und -entwicklung in Sachsen. Grafik: Freistaat Sachsen, Sozialbericht

Grafik: Freistaat Sachsen, Sozialbericht

Für alle LeserAm Dienstag, 12. Februar, veröffentlichte das Sächsische Sozialministerium seinen Sozialbericht. Und das mit Worten, die der Bericht selbst nicht bestätigt: „Die soziale Lage der Sachsen hat sich zwischen 2005 und 2015 deutlich gebessert. (...) So sind unter anderem das Einkommen und die Lebenserwartung gestiegen. Das Risiko, arm zu werden, ist in Sachsen vergleichsweise gering.“ Dafür bleiben die Armen arm. Und verlieren auch noch Vermögen.
Minister und Landräte finden einen Kompromiss zum ÖPNV, kommen aber nicht zum Punkt
S-Bahn in Connewitz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Mittwoch, 13. Februar, meldete das sächsische Verkehrsministerium endlich eine erste Lösung im seit Monaten schwelenden Streit um die Umsetzung der Vorschläge der ÖPNV-Kommission mit den Verbandsvorsitzenden der ÖPNV-Zweckverbände im Land. Einigen konnte man sich immerhin über die Einführung von Schüler- und Azubi-Tickets, die Einführung eines Sachsen-Tarifs und den Angebotsausbau PlusBus und TaktBus für Sachsen. Aber die bleibenden Unklarheiten soll jetzt erst mal eine gemeinsame Kommission klären.